SachsenE-Kommunalarchiv geht in Betrieb
Bei der Sächsischen Anstalt für kommunale Datenverarbeitung (SAKD) ging zum Jahresanfang das elektronische Kommunalarchiv (elKA) in Betrieb. Damit soll den sächsischen Kommunen eine zukunftsfähige und gemeinsame Archivierungslösung zur Verfügung stehen, um ihr elektronisches Archivgut dauerhaft und sicher zu erhalten. Dem ging eine vierjährige Aufbauphase durch die kommunalen Landesverbände voraus. André Jacob, Geschäftsführer des Sächsischen Landkreistags und Ralf Leimkühler, der stellvertretende Geschäftsführer des Sächsischen Städte- und Gemeindetags sowie Leiter der Lenkungsgruppe des elKA übergaben Anfang Januar 2022 den Staffelstab an Axel Lohmann, den stellvertretenden Direktor der SAKD. Aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung der Verwaltung entstehen immer mehr elektronische Dokumente und Daten, die auch nach Ablauf gesetzlicher Aufbewahrungsfristen und einer entsprechenden Bewertung durch die zuständigen Archive dauerhaft archiviert werden müssen.
Aus diesem Grund hilft das elektronische Kommunalarchiv den teilnehmenden sächsischen Kommunen gleich in mehrfacher Hinsicht. So übernimmt eine kommunale Leitstelle die fachliche Betreuung der teilnehmenden Kommunen, leistet technische Unterstützung und steht für Fragen rund um die elektronische Archivierung zur Verfügung, erläutert Axel Lohmann. Darüber hinaus kommt mit dem Digitalen Magazin (DIMAG) ein Archivierungssystem zum Einsatz, das sich nach Angaben der SAKD schon in zahlreichen Landes- und Kommunalarchiven bewährt hat. Mit dem Abschluss einer Kooperationsvereinbarung zwischen der SAKD und dem DIMAG-Verbund können die sächsischen Kommunen DIMAG nutzen, zugleich wirken sie an dessen Weiterentwicklung mit. Mit dem Start des elKA haben sich bereits 20 Gemeinde-, Stadt- und Landkreisverwaltungen für die Nutzung des elKA entschieden. Weitere Interessensbekundungen liegen vor und werden in den nächsten Monaten umgesetzt.
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