BremenE-Rechnung von zwei Seiten

Wirtschaft und Verwaltung arbeiten in Bremen gemeinsam an der E-Rechnung.
v.l.: Dr. Matthias Fonger, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Bremen; Finanzsenatorin Karoline Linnert; Martina Jungclaus, Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Bremen; Finanzstaatsrat Henning Lühr
(Bildquelle: Freie Hansestadt Bremen – Pressestelle des Senats)
Wirtschaft und Verwaltung arbeiten in Bremen gemeinsam an der E-Rechnung.
v.l.: Dr. Matthias Fonger, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Bremen; Finanzsenatorin Karoline Linnert; Martina Jungclaus, Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Bremen; Finanzstaatsrat Henning Lühr
(Bildquelle: Freie Hansestadt Bremen – Pressestelle des Senats)
In Bremen haben die Handelskammer, die Handwerkskammer und der Senat eine gemeinsame Projektgruppe zur Einführung der E-Rechnung vereinbart. „Bei der Entwicklung der notwendigen Standards und Software wollen wir nicht im eigenen Saft schmoren, sondern von Anfang an mit den Wirtschaftsinteressenverbänden und Unternehmen zusammenarbeiten“, sagt Bürgermeisterin Karoline Linnert. „Nur gemeinsam kann die E-Rechnung zu einem Erfolg für alle werden.“ Die Freie Hansestadt Bremen hat in diesem Projekt laut eigenen Angaben eine bundesweite Vorreiterrolle übernommen. Die Belange der Wirtschaft werden von Anfang an mit bedacht, was der Akzeptanz der Lösung zugute kommen soll. Für kleine Firmen ist ein Internet-Portal vorgesehen, in dem sie direkt über ein Formular die Rechnung erstellen und abschicken können. Ein Plausibilitätsprogramm mache bereits bei der Erstellung ersichtlich, ob die Rechnung formal korrekt ist. Ein Vorteil für das Bremer Projekt sei, dass Deutschland in der Projektgruppe auf EU-Ebene zur Vorbereitung einheitlicher Standards bei der E-Rechnung durch die in Bremen angesiedelte Koordinierungsstelle für Standards in der IT (KoSIT) vertreten wird. „Ein großer Vertrauensbeweis“, findet Karoline Linnert. „Bund und Länder setzen auf die Kompetenz der Bremer IT. Unser Bremer Projekt wird durch die Einbindung der KoSIT immer zeitnah über den aktuellen Stand bei der Standarddiskussion auf nationaler und internationaler Ebene informiert. Wir sind nah dran an der EU-Debatte, ein enger Austausch ist garantiert. Das ist wichtig, schließlich wollen wir eine Lösung entwickeln, die EU-konform ist.“ Die Bürgermeisterin macht außerdem auf die ökologischen Vorteile der E-Rechnung aufmerksam: „Allein in Bremen – Stadt und Land – gehen rund 250.000 Rechnungen pro Jahr bei der öffentlichen Verwaltung ein. Durch die papierlose Rechnung in Europa werden ganze Wälder von der Abholzung verschont.“ Wie der Meldung zu entnehmen ist, hat der IT-Planungsrat die gemeinsame Einführung der E-Rechnung durch Wirtschaft und Verwaltung als bundesweites Leuchtturmprojekt ausgewählt.
Praxisleitfaden: Wissen bewahren und nutzen
[19.02.2026] Speziell an die Führungsebene in der öffentlichen Verwaltung richtet sich eine Orientierungshilfe der Innovationsstiftung Bayerische Kommune. Der Leitfaden liefert praxisnahe Impulse, wie erfolgreiches Wissensmanagement in kleinen Schritten aufgebaut werden kann. mehr...
Föhr-Amrum: Digitale Lösungen für die Zukunft der Inseln
[18.02.2026] Im Rahmen der Föhr-Amrumer Zukunftsimpulse hat das Amt Föhr-Amrum den Island Future Award initiiert. Ausgezeichnet werden Projekte, die Inseln und Küstenregionen durch praxistaugliche Digitalisierung konkret stärken. mehr...
NExT-Netzwerk: Arbeit neu strukturiert
[17.02.2026] Mit einer neuen strategischen Struktur richtet der Verein NExT seine Arbeit zur Verwaltungstransformation neu aus: Künftig sollen Austausch, Analyse und politische Einordnung enger verzahnt werden. Ein Relaunch der Website macht diesen Anspruch auch nach außen sichtbar. mehr...
Schleswig-Holstein: Unterstützung für kommunale Bauleitplanung
[05.02.2026] Schleswig-Holstein will Bauleitpläne künftig mit dem Standard XPlanung und einer zentralen Bereitstellungsplattform landeseinheitlich digital verfügbar machen. Das Land unterstützt Kommunen bei der Umwandlung bestehender Pläne. mehr...
ÖFIT-Wegbereiter-Reihe: Kompetenzaufbau in der Verwaltungspraxis
[30.01.2026] Als niedrigschwellige, anwendungsorientierte Lern- und Arbeitsinstrumente sollen die ÖFIT-Wegbereiter die interdisziplinäre Bearbeitung von Digitalisierungsprojekten in der öffentlichen Verwaltung unterstützen. Die Reihe umfasst derzeit vier Ausgaben unter anderem zu den Themen Low Code, generative Künstliche Intelligenz und Digitale Souveränität. mehr...
Vitako: Die Verwaltung der Zukunft im Podcast
[16.01.2026] Orientierung schaffen, Debatten anstoßen und zeigen, wie öffentliche IT den digitalen Staat mitgestaltet – das will der neue Podcast von Vitako, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister. mehr...
KDO: IT-Wissen praxisnah vermittelt
[14.01.2026] Die KDO-Akademie vermittelt IT-Kompetenz: Im vergangenen Jahr wurden mehr als 200 Schulungen durchgeführt. Nun entwickelt sich das Angebot weiter. In verschiedenen Formaten wird neben Know-how zu konkreten IT-Lösungen auch Wissen zu übergreifenden Themen vermittelt. mehr...
Köln: Erster IT-Planungsprozess
[22.12.2025] Um die IT- und Digitalisierungsvorhaben der Verwaltung schneller bewerten und priorisieren zu können, hat Köln erstmals einen gesamtstädtischen IT-Planungsprozess umgesetzt. Er orientiert sich an Industriestandards für die IT-Planung in Unternehmen und sorgt für einen optimalen Ressourceneinsatz sowie eine nachhaltig gesteuerte digitale Transformation. mehr...
Aachen: Straßenbäume exakt dokumentiert
[19.12.2025] In Aachen wurden in den vergangenen Jahren alle Stadtbäume mit Stamm- und Zustandsdaten in ein Kataster eingepflegt. Das soll der Stadtverwaltung künftig alle Prozesse rund um Baumkontrolle und -pflege erleichtern. mehr...
Cuxhaven: Schnell informiert im Notfall
[19.12.2025] Seit 2005 informiert die Stadt Cuxhaven ihre Bürgerinnen und Bürger über regionale Gefahrenlagen oder Schadensereignisse per App. Nun erhielt die mobile Anwendung ein umfassendes Update. mehr...
Fraunhofer FOKUS: Zwischen Medienbrüchen und Bürokratiearbeit
[03.12.2025] Was macht einen Verwaltungsprozess wahrhaft nutzerfreundlich? Dieser Frage geht – anhand des Wohngeldantrags – eine Studie von Fraunhofer FOKUS nach. Die Erkenntnisse sollen dazu beitragen, ein handlungsleitendes Gesamtbild der Verwaltungsmodernisierung zu entwickeln. mehr...
NeXT: Breite Umfrage zur Nachnutzung
[27.11.2025] Wie steht es um die Nachnutzung digitaler Lösungen in der öffentlichen Verwaltung? Das Netzwerk NeXT hat dazu eine Umfrage aufgesetzt Alle Verwaltungsbeschäftigten – ungeachtet der Ebene oder Rolle – können noch bis Ende November ihre Praxiserfahrungen teilen. mehr...
Metropolregion Rhein-Neckar: Kooperationsraum für moderne Verwaltung
[25.11.2025] Die Länder Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz sowie die Metropolregion Rhein-Neckar bauen ihre seit 2010 bestehende Kooperation aus und richten einen föderalen Kooperationsraum ein, der digitale Lösungen länder- und ebenenübergreifend entwickelt und erprobt. mehr...
Studie: Intern besser integrieren
[20.11.2025] Wie erleben Behördenmitarbeitende die Digitalisierungsbemühungen in ihrem Alltag? Dies wollte das Unternehmen d.velop herausfinden. Ein Ergebnis der Umfrage: Eine vollständige Digitalisierung bis 2030 halten 75 Prozent der Befragten für unrealistisch. mehr...
Lohr a.Main: Neue Perspektiven eröffnet
[19.11.2025] Ilona Nickel aus der IT-Abteilung der Stadt Lohr a.Main zählt zu den ersten Absolventen des Weiterbildungslehrgangs Digitalwirt. Im Interview erklärt sie, was den Lehrgang besonders macht und wie ihr dieser hilft, die Digitalisierung in Lohr voranzutreiben. mehr...























