MACHE-Rechnungsprojekte weiter ausgebaut

Laut der Firma MACH sind ihre Kunden auf die Einführung der Richtlinien für E-Akten, die für Bundesbehörden bis November 2018 verbindlich eingeführt wird, vorbereitet.
(Bildquelle: MACH AG)
Das Unternehmen MACH konnte nach eigenen Angaben im Jahr 2016 seine Position als Partner der öffentlichen Verwaltung bei der Einführung der E-Rechnung weiter ausbauen. Mehr als 30 laufende E-Rechnungsprojekt werden von der Firma MACH betreut. Zu ihren Kunden gehören Bundesbehörden, Länder, Kommunen, Kirchen und Nichtregierungsorganisationen sowie Hochschulen. Weitere Einrichtungen würden sich in der Beratung zu einer möglichen Einführung befinden, teilte das Unternehmen mit. Das Bundesverwaltungsamt (BVA) habe als Entwicklungspartner von MACH die E-Rechnung für den öffentlichen Bereich entscheidend mitgeprägt und seit Juli 2015 im Echtbetrieb. Der zentrale Dienstleister des Bundes stemme nach Angaben der Firma MACH mit der E-Rechnung ein jährliches Belegvolumen von 50.000 Rechnungen. Laut einem Bericht des BVA im Herbst dieses Jahres spart der Einsatz des MACH E-Rechnungsmoduls unter Verwendung des strukturierten ZUGFeRD-Formats1 40 Prozent Zeit pro Rechnung in nur einem Teilprozess des seit 2009 elektronisch laufenden Rechnungsworkflows ein. Die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben setzt schon seit längerer Zeit auf elektronische Prozesse. Nachdem bereits mit MACH die E-Akte und die Vorgangsbearbeitungslösung inklusive elektronischem implementiert wurden, sei nun für 2017 die automatische Verarbeitung der E-Rechnung in Vorbereitung.
Pilotprojekt mit der Hochschule Rhein-Waal
Wie die MACH AG mitteilte, sei die Hochschule Rhein-Waal Vorreiter bei der E-Rechnung in Nordrhein-Westfalen. Seit Oktober 2016 seien alle Weichen für die E-Rechnung gestellt: Zwei Fachdienste werden in einem Pilotprojekt sukzessive mit ihren Lieferanten den gesamten Beschaffungsprozess elektronisch abbilden. Pro Jahr sei die Bearbeitung von rund 10.000 Belegen geplant. Ab Februar 2017 werden ungefähr 150 Nutzer in das Verfahren eingebunden sein. Seit Oktober 2016 würden außerdem zwei ausgewählte Fachdienste des Kreises Herzogtum Lauenburg den Rechnungsworkflow mit MACH pilotieren, um die Anwendung in der Fläche zu erproben. Nach dem Pilotbetrieb, spätestens ab Frühjahr 2017, wird der Rechnungsbearbeitungsprozess in der gesamten Kreisverwaltung digital abgewickelt. Rund 13.000 Belege pro Jahr sollen elektronisch verarbeitet werden. Weiterhin haben in 2016 unter anderem dreizehn Hochschulen im Rahmen des ERP-Projekts – beauftragt durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst – ihre E-Rechnungsprojekte mit MACH gestartet. Ebenso setzen der Generalbundesanwalt, die Bundeskunsthalle, die Landesbetriebe Wald und Holz Nordrhein-Westfalen sowie der Landkreis Dahme-Spreewald auf die Lübecker E-Rechnungslösung. „Jedes neue Projekt ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Digitalisierung des Rechnungsworkflows der öffentlichen Verwaltung, die wir mit Engagement und innovativen Lösungen unterstützen. Neue Projekte geben uns gleichzeitig die Möglichkeit, unser Lösungsangebot rund um die E-Rechnung weiterzuentwickeln – davon profitieren am Ende alle Kunden“, so Patrick Spahn, Experte E-Rechnung bei MACH. Wie das Unternehmen mitteilt, würden die Organisationen mit der Einführung der E-Rechnung der Richtlinie 55/2104/EU nach kommen, welche die E-Rechnung für Bundesbehörden in Deutschland bis November 2018 und für alle weiteren bis Ende 2019 verbindlich vorgibt. Mit der E-Rechnung könnten öffentliche Verwaltungen ihre Rechnungsprozesse medienbruchfrei abbilden und weitestgehend automatisieren.
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