Montag, 12. Oktober 2026

HessenFür Cybersicherheit in Kommunen

[29.01.2016] Ein Kommunales Dienstleistungszentrum Cybersicherheit Hessen unterstützt jetzt hessische Städte und Gemeinden mit Beratungsleistungen und Software-Lösungen. Außerdem planen die Kreise Gießen und Marburg-Biedenkopf einen IT-Sicherheitsbeauftragten einzustellen.

Die hessische Landesregierung stellt 2,5 Millionen Euro zur Verfügung, um die kommunale Cybersicherheit landesweit zu stärken. Das hat Peter Beuth, Minister des Innern und für Sport, auf dem ersten Cybersicherheitskongress des Hessischen Innenministeriums (28. Januar 2016) bekanntgegeben. „Ab sofort stehen den Städten und Gemeinden unsere Experten des Kommunalen Dienstleistungszentrum Cybersicherheit Hessen zur Verfügung“, sagte der Innenminister. „Sie stellen den Kommunen ein ganzes Portfolio an Beratungsleistungen, Analyseinstrumenten, Schulungen und Software-Lösungen kostenlos zu Verfügung.“ Für das KDLZ CS steht IT-Dienstleister ekom21 als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung. Wie das Innenministerium meldet, wird die Initiative außerdem von den kommunalen Spitzenverbänden unterstützt. „Angriffe auf IT-Systeme sind zu leicht möglich, werden zu spät erkannt und sogar noch später eingedämmt. Ob auf Landes- oder Kommunalebene: Daten die dem Staat zur Verfügung gestellt werden, müssen immer einen besonderen Schutz genießen. Unser neues Kompetenzzentrum ist bundesweit einzigartig und soll einen nachhaltigen Beitrag für mehr Cybersicherheit in Hessen leisten“, so Peter Beuth. Laut Ministeriumsangaben handelt es sich bei dem Kommunalen Dienstleistungszentrum um einen weiteren Baustein der Agenda Cybersicherheit@Hessen. Innenminister Beuth hat außerdem einen Förderbescheid in Höhe von 250.000 Euro an die Landkreise Marburg-Biedenkopf und Gießen überreicht. Die Kreise planen die Einstellung eines IT-Sicherheitsbeauftragten für einen Projektzeitraum von fünf Jahren. Daran sind auch zehn (Gießen) und 14 (Marburg-Biedenkopf) kreisangehörige Kommunen beteiligt. Wie das Ministerium meldet, soll der IT-Sicherheitsbeauftragte den Aufbau eines Informationssicherheitssystems verantworten, das von Sicherheits- und Notfallkonzepten bis hin zur Vorbereitung und Kontrolle effektiver Maßnahmen zur Steigerung der IT-Sicherheit reichen wird. Peter Beuth: „Es handelt sich hier um ein Pionierprojekt, das die hohe Bereitschaft der Städte und Gemeinden verdeutlicht, mit guten Ideen die Cybersicherheit vor Ort aktiv zu stärken. Solch vorbildliche Initiativen fördert das Land Hessen ganz bewusst.“ Die Kreise Gießen und Marburg-Biedenkopf arbeiten in dem Projekt im Zuge der Interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ) künftig enger zusammen.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: IT-Sicherheit
Person mit neongelbem Regenzeug von hinten, auf dem Rücken steht in schwarzer Schrift: Security

Informationssicherheit: IT-Check NRW startet

[05.10.2026] Nordrhein-Westfalen öffnet den IT-Check 2026 für alle Kommunen und kommunalen IT-Dienstleister. Das freiwillige Landesangebot prüft den Stand der Informationssicherheit nach BSI-Grundschutz und soll konkrete Handlungsempfehlungen für Verbesserungen liefern. mehr...

Gedruckte Ausgabe der Studie von G Data auf einem Tisch
bericht

Studie: Wenn knappe Budgets zur Gefahr werden

[01.10.2026] Die Digitalisierung der Verwaltung schreitet immer weiter voran. Und mit ihr verschärfen sich die Anforderungen an die IT-Sicherheit deutlich. Die repräsentative Studie „Cybersicherheit in Zahlen“ von G DATA CyberDefense in Zusammenarbeit mit Statista und brand eins zeigt: Knappe Budgets und fehlendes Fachpersonal treffen auf Cyber-Kriminelle, die schneller und gezielter vorgehen als je zuvor. mehr...

Advertorial: Entlastung in der IT-Sicherheit für den öffentlichen Sektor

[22.09.2026] Die Digitalisierung von Prozessen und Angeboten macht Kommunen und Behörden effizienter und zukunftsfähig. Erschwert wird dieses Mammutprojekt durch immense Cyberbedrohungen und die Frage nach technologischen Abhängigkeiten und Datenhoheit. Gefragt sind Security-Lösungen, die nicht nur durch ein hohes Sicherheitsniveau überzeugen, sondern transparent und unabhängig sind und wenig Aufwand erzeugen. mehr...

it-sa 2026: NCP zeigt deutsche Zero-Trust-Lösung

[21.09.2026] Auf der IT-Sicherheitsmesse it-sa 2026 in Nürnberg stellt das Unternehmen NCP engineering erstmals eine in Deutschland entwickelte Zero-Trust-Lösung vor. Darüber hinaus zeigt das Unternehmen Lösungen für sicheren Remote Access und mobiles Arbeiten in sicherheitskritischen Bereichen. mehr...

Cyber-Kriminalität: Die Gefährdungslage verschärft sich aktuell dramatisch.

Baden-Württemberg: Mehr Cyber-Angriffe auf Kommunen

[14.09.2026] Die Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg (CSBW) verzeichnet für 2025 eine deutlich gestiegene Zahl von Sicherheitsvorfällen. Besonders betroffen waren Kommunen und Hochschulen. Bei Landkreisen, Städten und Gemeinden sowie kommunalen Unternehmen nahm die Zahl der erfassten Fälle um fast 50 Prozent zu. mehr...

Blick in den leeren Tagungsraum im Kreishaus Lüdenscheid (Märkischer Kreis).

Märkischer Kreis: IT-Sicherheit bleibt Daueraufgabe

[08.09.2026] Der Märkische Kreis plant für dieses und das folgende Jahr weitere Maßnahmen zum Schutz seiner IT. Vorgesehen sind ein Notfallhandbuch, ein neues Konzept für gesicherte Fernzugänge sowie interne und externe Prüfungen der Server. mehr...

Kommunix: Informationssicherheitsvorfall bei TEVIS-Online

[02.09.2026] Kommunix untersucht einen Cyber-Angriff auf die Hosting-Infrastruktur von TEVIS-Online. Zwei Kundeninstanzen waren von Angreiferaktivitäten betroffen, inzwischen wurde ein Abfluss personenbezogener Daten ausgeschlossen. mehr...

Fraunhofer SIT: Leitfaden zur Umstellung auf Post-Quanten-Kryptografie

[26.08.2026] Ein neuer Leitfaden soll Kommunen und Behörden bei der Umstellung auf Post-Quanten-Kryptografie unterstützen. Er zeigt, wie sich bestehende IT-Systeme erfassen, Risiken bewerten und neue Beschaffungen auf quantensichere Verfahren ausrichten lassen. mehr...

bericht

Cyber-Sicherheit: KI ist Segen und Fluch

[06.08.2026] Für Verwaltungen ist KI Segen und Fluch zugleich. Einerseits soll sie den Fachkräftemangel kompensieren und Bürgerservices beschleunigen, andererseits wird sie für Cyber-Angriffe genutzt. Oft fehlt eine IT-Infrastruktur, die KI und Cyber-Abwehr verbindet. mehr...

Person mit neongelbem Regenzeug von hinten, auf dem Rücken steht in schwarzer Schrift: Security

Niedersachsen: IT-Sicherheitszentrum für Kommunen

[28.07.2026] Niedersachsen stärkt den Cyberschutz seiner Verwaltung mit zwei Bausteinen: Das Land investiert in Lizenzen für den KI-gestützten Schutzschirm Aegis und lässt von fünf kommunalen IT-Dienstleistern ein gemeinsames IT-Sicherheitszentrum aufbauen, das Kommunen unterstützen soll. mehr...

Leipzig: Cyber-Angriff auf IT-Dienstleister Lecos

[23.07.2026] Ein Cyber-Angriff auf den Leipziger IT-Dienstleister Lecos wurde frühzeitig erkannt und gestoppt. Die Stadt und Lecos selbst setzen auf transparente Kommunikation und teilten mit, dass lediglich dienstliche Kontakt- und technische Verzeichnisdaten abgeflossen seien. Die IT-forensischen Untersuchungen dauern an. mehr...

Gruppenfoto vor deutscher und estnischer Flagge.

Bonn/Estland: Von den Besten lernen

[21.07.2026] Estland gilt europaweit als Vorreiter für digitale Innovation und Cyber-Sicherheit. Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis wollen die Zusammenarbeit mit dem baltischen Staat ausbauen und dabei insbesondere den geplanten Cyber Campus Region Bonn voranbringen. mehr...

Miniatur-Rettungsring auf einer Tastatur

ITEBO: Auch im Ernstfall arbeiten können

[16.07.2026] Um den Verwaltungsbetrieb auch im Krisenfall aufrechthalten zu können, sollten Kommunen einen vorbereiteten Notfallarbeitsplatz vorhalten. Eine solche Lösung bietet unter anderem ITEBO an. mehr...

Illustration zum Thema Cybersicherheit: Im Vordergrund sitzt eine dunkel gekleidete Person mit tief ins Gesicht gezogener Kapuze vor einem Laptop. Im Hintergrund sind schemenhafte Silhouetten von Menschen zu sehen, die miteinander sprechen oder arbeiten. Überlagerte digitale Elemente und eine angedeutete Stadtlandschaft in Blau- und Grautönen vermitteln den Eindruck einer vernetzten digitalen Welt und symbolisieren die Bedrohung durch Cyberangriffe auf Organisationen und Verwaltungen.
bericht

Komm.ONE: Cyber-Sicherheit wird zur Daueraufgabe

[29.06.2026] Der IT-Dienstleister Komm.ONE warnt beim Cybersicherheitstag 2026 vor zunehmender Professionalisierung der Angreifer. Prävention, Zusammenarbeit und Künstliche Intelligenz gewinnen an Bedeutung. mehr...

Bild in Blautönen: Junger Mann in Office-Umgebung stützt Kopf in Hand, un ihn herum eingeblendet Icons für Dokumente und Daten und Vernetzung

CSBW: Neues Handbuch für IT-Notfälle

[23.06.2026] Für Verwaltungen bestehen jederzeit Risiken für Sicherheitsvorfälle und Datenschutzverletzungen – mit möglichen schweren Folgen. Die Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg unterstützt Land und Kommunen mit neuen Angeboten, ein belastbares Informationssicherheits-Managementsystem aufzubauen. mehr...