NiedersachsenGemeinsamer Weg zum E-Payment
Einen Letter of Intent zum Thema E-Payment haben jetzt Niedersachsens Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, des Sparkassenverbands Niedersachsen, der GiroSolution AG und des IT-Dienstleisters GovConnect beschlossen. Wie die Partner mitteilen, soll die Vereinbarung das Land Niedersachsen und die niedersächsischen Kommunen sowie deren Einrichtungen bei der Einführung von Lösungen für das elektronische Bezahlen unterstützen. Hierfür soll ein einheitliches, landesweit verfügbares Verfahren zum Einsatz kommen. Land, Kommunen, Sparkassen und Datenzentralen wollen dabei eng kooperieren. Minister Boris Pistorius: „Das neuartige Bezahlverfahren im Internet soll landesweit eingesetzt werden und die Modernisierung in der Landes- und Kommunalverwaltung fördern und vorantreiben.“
Ein erster Meilenstein im Rahmen des Projekt wurde nach Angaben des niedersächsischen Innenministeriums bereits erreicht: Neben fast 40 Landkreisen und kreisfreien Städten setzt seit März 2016 auch das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN) das Produkt pmPayment erfolgreich ein. Seitdem können die Kunden des LGLN verschiedene Dienste im Einzelabruf über die Lösung pmPayment von GovConnect bezahlen. Als Zahlungsmöglichkeit stehen die Verfahren der deutschen Kreditwirtschaft Giropay, Lastschrift, Kreditkarte und zukünftig auch paydirekt zur Verfügung. „Mit paydirekt können die Menschen in Niedersachsen nunmehr sicher, einfach und schnell Verwaltungsleistungen über das Internet mit dem eigenen Girokonto bezahlen. Die Sparkassen bieten damit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Kommunen ein in sich geschlossenes System mit Vorteilen für alle“, sagt Thomas Mang, Präsident des Sparkassenverbands Niedersachsen.
Ausbauen will das Land Niedersachsen zudem den Einsatz des Produkts pmPayment. Die Bezahllösung hatte IT-Dienstleister GovConnect den Verwaltungen des Landes bereits für die erste Stufe eines Prozesses zur webbasierten Abmeldung von Kraftfahrzeugen bereitgestellt. Künftig soll die Lösung anwendungsübergreifend das Bezahlen im Internet ermöglichen. Dabei werde der komplette Prozess vom Online-Bezahlvorgang über die Anbindung der Fachanwendungen und des Bezahldienstes bis hin zur Integration der Finanzverfahren abgebildet. „Es ist eine richtige Entscheidung, dass hier ein gemeinsamer Weg in Niedersachsen beschritten wird. Dadurch entstehen wirtschaftliche Vorteile für alle Beteiligten und man kommt dem Ziel, möglichst Standardkomponenten einzusetzen, ein gutes Stück näher“, so GovConnect-Geschäftsführer Torsten Sander.
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