Axians InfomaIntelligente Prozessautomatisierung

Die neue Axians-KI agiert innerhalb fester Grenzen teilweise autonom - aber die finale Freigabe bleibt immer bei den Mitarbeitenden.
(Bildquelle: peshkova/123rf.com)
Mit den neuen Infoma Online KI-Agenten bringt das Softwarunternehmen Axians Infoma hochspezialisierte digitale Mitarbeitende in die kommunale Sachbearbeitung. Die KI-gestützten Agenten sind direkt in die modulare Cloud-Lösung Infoma Online integriert und übernehmen Fachprozesse selbstständig. Sie lesen eingehende Dokumente aus, prüfen diese strukturiert auf Vollständigkeit und Plausibilität und bereiten die Datensätze in Infoma Online vor. Mit Einführung der neuen Agenten setzt Axians Infoma nach eigenen Angaben seine bisherige KI-Strategie fort, dort auf Automatisierung zu setzen, wo sie wirklich sinnvoll ist, und dabei Transparenz, Datenschutz und fachliche Verantwortung zu wahren.
„Mit den Infoma KI-Agenten bringen wir Künstliche Intelligenz dorthin, wo sie unseren Kunden den größten Mehrwert bietet: in die alltäglichen Prozesse. Unsere Agenten arbeiten regelbasiert, transparent und nachvollziehbar“, sagt Axians-Infoma-Geschäftsführer Holger Schmelzeisen. Dabei behielten die Mitarbeitenden nach dem Prinzip „human in the loop“ immer das letzte Wort über fachliche Entscheidungen.
Hilfe bei häufigen Vorgängen
Den Auftakt machen drei Agenten für besonders häufige Vorgänge: das Anlegen und Ändern von Bankverbindungen und SEPA-Mandaten, Stundungen sowie Amtshilfeersuchen. Der erste Agent verarbeitet eingehende E-Mails oder gescannte PDF-Dokumente, liest auch handschriftliche Angaben aus und prüft Bankdaten sowie SEPA-Mandate auf Vollständigkeit und Plausibilität. Neue Bankverbindungen werden nur an bestehenden Adressen angelegt; vor der Übernahme ist eine Freigabe durch die Sachbearbeitung erforderlich. Der Agent für Stundungen erkennt entsprechende Anträge, prüft deren fachliche Eignung, liest Beträge, Zahlungsrhythmen und betroffene Forderungen aus und bereitet die Stundungszeilen in Infoma Online vor. Datums- und Zinslogiken sowie notwendige Stammdaten werden dabei berücksichtigt. Erst nach Prüfung und Genehmigung erzeugt der Agent den Bescheid und stellt ihn digital bereit. Der dritte Agent unterstützt bei Amtshilfeersuchen, liest Haupt- und Nebenforderungen aus, ermittelt Schuldner- und Gläubigerinformationen und bereitet Vollstreckungszeilen regelkonform vor. Auch hier werden die Datensätze erst nach expliziter Freigabe weiterverarbeitet.
Datensouveränität konsequent umgesetzt
Für Infoma-Online-Kunden gilt laut Hersteller ein klares Grundprinzip: Die fachlichen Daten verbleiben vollständig in Infoma Online und damit in Deutschland. Dieses Prinzip soll beim Einsatz moderner KI-Funktionen konsequent bestehen bleiben. Auch die Verarbeitung von KI-Inhalten sei strikt geregelt und unterliege der DSGVO. Texteingaben, fachliche Kontextinformationen sowie KI-Antworten werden ausschließlich innerhalb der Europäischen Union verarbeitet. Zudem sichert Axians Infoma zu, dass Kundendaten nicht zum Training von KI-Modellen verwendet werden. Auch Rollen, Berechtigungen und bestehende Sicherheitskonzepte sollen vollständig wirksam bleiben: Die KI kann ausschließlich auf jene Daten zugreifen, auf die der jeweilige Benutzer auch ohne KI-Unterstützung Zugriff hätte.
Märkischer Kreis: Hackathon zum KI-Einsatz
[09.07.2026] Im Märkischen Kreis soll Künstliche Intelligenz künftig vermehrt Routineaufgaben übernehmen und so die Abläufe in der Verwaltung beschleunigen. Im Rahmen eines Hackathons hat der Kreis jetzt für sechs praxisnahe Anwendungsfälle erste KI-Prompts entwickelt. mehr...
KI-Governance: Rahmen für agentische Prozesse
[08.07.2026] KI-Agenten werden zunehmend Teil operativer Verwaltungsprozesse. Damit Automatisierung im öffentlichen Sektor kontrollierbar, vertrauenswürdig und rechtssicher bleibt, braucht es klare Rollen, nachvollziehbare Entscheidungswege, geregelte Datenzugriffe und tragfähige Governance. mehr...
Umfrage: Echtzeitdaten schaffen Vertrauen in die KI
[07.07.2026] Der Schutz sensibler Bürgerdaten durch einheitliche Sicherheits- und Zugriffskontrollen wird zum entscheidenden Fundament für vertrauenswürdige KI im öffentlichen Sektor. Herkömmliche Datenarchitekturen erweisen sich dabei für Agentische KI als zu träge. Das zeigen die Ergebnisse einer Umfrage des Unternehmens Denodo Technologies. mehr...
St. Ingbert: Chatbot INGO gestartet
[02.07.2026] Bürgerinnen und Bürger in St. Ingbert können sich künftig auch an Chatbot INGO wenden. Rückmeldungen aus der Nutzung fließen in die Optimierung des Angebots ein. mehr...
cit: KI für Low-Code-Plattform
[02.07.2026] Mit cit intelliForm KIM hat Anbieter cit seine Low-Code-Plattform um eine KI-Komponente erweitert. Sie soll den Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern erleichtern, die Effizienz der Verwaltung steigern und die digitale Souveränität stärken. mehr...
Wolfsburg: Mit KI Park die Zukunft im Blick
[30.06.2026] Die Stadt Wolfsburg und das KI-Innovationsnetzwerk KI Park haben ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Ziel ist es unter anderem, passende Anwendungsfelder zum Einsatz Künstlicher Intelligenz in Wolfsburg zu identifizieren. mehr...
Smart CJM: KI-Lösungen integriert
[30.06.2026] Die KI-gestützten mehrsprachigen Voicebots von neuraflow und Zaitgeist werden jetzt in die Plattform Smart NexCX von Smart CJM eingebunden. Bürgerinnen und Bürger können damit Termine bei ihrer Kommune telefonisch rund um die Uhr buchen. mehr...
Kreis Borken: KI-Assistent für Pflegeanträge
[29.06.2026] Der Kreis Borken hat im Agentic AI Hub des BMDS einen KI-Assistenten für Anträge auf Hilfe zur Pflege erprobt. In ausgewählten Arbeitsschritten sank die Bearbeitungszeit nach Angaben des Kreises um bis zu 35 Prozent. Nun soll die Lösung in den Echtbetrieb gehen. mehr...
Agentic AI Hub: München erprobt KI
[25.06.2026] Im Rahmen des Agentic AI Hub wurde in München ein funktionsfähiger, KI-basierter Prototyp entwickelt, der die Bearbeitung von Anträgen im Bereich Einbürgerung und Ausländerrecht deutlich beschleunigt. mehr...
Komm.ONE: Hackathon zu KI-Lösungen
[25.06.2026] Studierende haben beim Hackathon #CodeTheState KI-Lösungen für Herausforderungen in Kommunen entwickelt. Die Ergebnisse zeigen, wie Städte, Gemeinden und Landkreise von neuen Ansätzen für Krisenschutz, Geodaten und digitale Verwaltungsprozesse profitieren könnten. mehr...
Trier/Mainz/Ludwigshafen/Koblenz: KI-Kooperation besiegelt
[24.06.2026] Damit nicht jede Verwaltung ihre eigenen Lösungen aufbauen muss, wollen die rheinland-pfälzischen Städte Mainz, Ludwigshafen, Trier und Koblenz bei der Entwicklung von KI-Anwendungen künftig eng zusammenarbeiten. mehr...
Komm.ONE/neuraflow: KI-Ökosystem für Kommunen
[23.06.2026] Der IT-Dienstleister Komm.ONE und das GovTech-Unternehmen neuraflow bieten Kommunen in Baden-Württemberg ein KI-Ökosystem auf souveräner deutscher Cloud-Infrastruktur. Die Lösung soll Bürgerservice und interne Abläufe unterstützen und dabei Datenschutzvorgaben einhalten. mehr...
Fabasoft: Erweiterung um KI-Funktionen
[22.06.2026] Fabasoft Boards erweitert seine Plattform für digitales Sitzungsmanagement um neue KI-Funktionen. Die Software soll Verwaltungsräte und Führungsgremien bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Sitzungen entlasten und gleichzeitig hohe Anforderungen an Datenschutz und Compliance erfüllen. mehr...
Gütersloh: Chatbot erweitert Service
[22.06.2026] Die Stadt Gütersloh hat ihr Serviceangebot für Bürgerinnen und Bürger um einen Chatbot erweitert. Der digitale Assistent gibt in mehr als 100 Sprachen barrierefrei Auskunft. Ein Avatar im Rathausfoyer soll den Service künftig erweitern. mehr...



















