Sachsen-AnhaltGISA wird Betreiber für BMS-LSA
Das Land Sachsen-Anhalt nutzt für die Unterstützung seiner Verwaltungs-, Planungs- und Statistikprozesse für Schulen und Schulbehörden das webbasierte Bildungsmanagement-System BMS-LSA. Das System soll den effektiven Datenaustausch sowohl in der Schulverwaltung als auch für das Bildungsmonitoring gewährleisten. Schulen, Behörden, Schulträger und weitere Akteure im Schulwesen sollen damit bei ihren administrativen Prozessen entlastet werden.
Nun steht nach einer vierjährigen Entwicklungszeit auch der Dienstleister für den Betrieb der digitalen Plattform BMS-LSA fest: Der IT-Dienstleister GISA aus Halle (Saale) gab bekannt, dass er ab Januar 2023 die IT-Plattform aufbauen werde. Dies sei ein weiterer wichtiger Schritt für den gesicherten und digital souveränen Betrieb des sachsen-anhaltischen Bildungsmanagement-Systems, so GISA. Der jetzt unterzeichnete Vertrag habe eine Laufzeit bis zum Jahr 2031.
Produktivsetzung ab Mitte 2023
Zum Einsatz komme die Kubernetes-Plattform, ein Open-Source-System zur automatisierten Bereitstellung, Skalierung und Verwaltung von containerbasierten Anwendungen. GISA stellt diese dem Ministerium laut eigenen Angaben als Platform-as-a-Service-Lösung (PaaS) zur Verfügung. Basis ist die GISA Private Cloud, die mit dem eigenen regionalen Rechenzentrumsverbund die Möglichkeit biete, die Bildungsplattform hochverfügbar und georedundant zu betreiben. Der Rechenzentrumsverbund ist vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifiziert und erfüllt höchste Ansprüche an Sicherheit und Datenschutz, wie GISA erklärt. Zudem stelle GISA die persönliche Betreuung durch zertifizierte Projektleiter und Service Manager sicher. Bereits im Januar 2023 soll die Plattform in Grundzügen aufgebaut sein, sodass Software-Tests möglich sind. Es ist geplant, dass das Bildungsmanagement-System für Sachsen-Anhalt ab Mitte 2023 produktiv eingesetzt werden kann.
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