Montag, 11. Mai 2026

WienGroßer Erfolg für Melde-App

[16.02.2018] Ein Jahr ist die App „Sag‘s Wien“ nun im Einsatz – und hat sich zum absoluten Erfolgsprojekt entwickelt. Rund 16.500 Schadensmeldungen konnten über die Anwendung bereits abgewickelt werden.
Die „Sag’s Wien-App“ erfreut sich bei den Bürgern großer Beliebheit.

Die „Sag’s Wien-App“ erfreut sich bei den Bürgern großer Beliebheit.

(Bildquelle: Stadt Wien / massage)

Die vor einem Jahr von der österreichischen Landeshauptstadt Wien eingeführte Service-App „Sag‘s Wien“ erfreut sich bei den Bürgern großer Beliebtheit. Sie können darüber schnell und unkompliziert mit der Stadtverwaltung Kontakt aufnehmen und diese etwa über kaputte Lampen, überfüllte Mistkübel, defekte Verkehrslichtsignalanlagen, angefahrene Straßenschilder oder Fahrbahnschäden informieren. Wie die Stadt Wien berichtet, wurde die App bereits rund 26.000 Mal heruntergeladen; circa 17.000 Meldungen seien darüber an die Stadtverwaltung abgesetzt worden, mehr als 16.500 Fälle konnten bereits abgeschlossen werden. Das entspreche einer Quote von über 97 Prozent. „Ein Jahr nach der Einführung ist die ‚Sag’s Wien App‘ ein absolutes Erfolgsprojekt. Sie wird von den Wienerinnen und Wienern sehr gut angenommen, intensiv genutzt und hilft uns dabei, konkrete Probleme noch rascher zu lösen“, sagt Ulli Sima, Stadträtin für Umwelt und Wiener Stadtwerke. „Grund für den großen Erfolg der App ist, dass die Stadt Wien hält, was sie verspricht – der Service funktioniert und abgesetzte Meldungen werden binnen kürzester Zeit bearbeitet und die Erledigung rückgemeldet“, so Sima weiter. Um die Anliegen der Bürger kümmert sich nach Angaben der Stadt vor allem die schnelle Einsatzgruppe, die als Stadtservice & Sofortmaßnahmen aktiv ist. Ihre Mitarbeiter seien mobil und könnten sich so noch schneller um Anliegen vor Ort kümmern.
Bei 17.000 eingereichten Meldungen komme gelegentlich auch Skurriles vor, berichtet Wien weiter. So hätten die Mitarbeiter des Stadtservices nicht schlecht gestaunt, als die Meldung „Bitte Leiche entfernen!“ einging. Glücklicherweise habe sich diese als völlig harmlos entpuppt: Bei der „Leiche“ handelte es sich um ein Fahrradwrack.





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