Samstag, 13. Juni 2026

BerlinHochwasser im Blick

[13.05.2026] Zu Beginn der Starkregenzeit startet in Berlin jetzt ein neues digitales Informationstool zum Umgang mit Starkregen und Flusshochwasser. Es zeigt adressgenau, ob Orte potenziell betroffen sind. 

eine Zeichnung zeigt eine überflutete Straße bei Regen und viele menschen, die mit Schirm unterwegs sind

Neues Hochwasser-Infoportal zeigt Berliner Bürgern adressgenau mögliche Gefährdungen und gibt konkrete Hinweise für das Verhalten im Ernstfall.

(Bildquelle: Kompetenzzentrum Wasser Berlin (KWB))

Mit dem Beginn der warmen Monate steigt auch in Berlin das Risiko für Starkregen und lokale Überflutungen. Über mögliche Gefährdungen können sich die Bürgerinnen und Bürger künftig über das neue Hochwasser-Infoportal kundig machen. Das Portal basiert auf den bereits in Berlin verfügbaren Hochwassergefahrenkarten sowie Starkregenhinweis- und Starkregengefahrenkarten und wurde im Rahmen des Projekts SmartWater vom Kompetenzzentrum Wasser Berlin (KWB) und der Technologiestiftung Berlin in enger Zusammenarbeit mit der Berliner Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt sowie den Berliner Wasserbetrieben (BWB) entwickelt. 

Im Zentrum des Portals steht nach Angaben der Technologiestiftung Berlin der HochwasserCheck Berlin. Mithilfe einer einfachen Adresssuche könnten Nutzende damit prüfen, ob ihr Wohnort potenziell von starkregenbedingten Überflutungen oder Flusshochwasser betroffen ist und Rückschlüsse auf das Risiko am Standort ziehen. 

Aus teils schwer verständlichen Karten des Geoportals werde damit eine konkrete Anwendung mit direktem Bezug zum persönlichen Alltag. Darüber hinaus liefere das digitale Informationstool konkrete Hinweise für die Vorsorge und das Verhalten im Ernstfall. 

KWB-Geschäftsführerin Pascale Rouault: „Viele Menschen fragen sich, ob Starkregen oder Hochwasser auch ihren eigenen Alltag betreffen können. Genau hier setzt der HochwasserCheck Berlin an. Es übersetzt wissenschaftliche Grundlagen in verständliche Informationen für eine konkrete Adresse und zeigt, was Bürgerinnen und Bürger selbst tun können. Damit wird aus abstrakter Gefährdung ein greifbares Vorsorgethema.“

„Gute digitale Angebote müssen dort unterstützen, wo Menschen schnelle und verlässliche Orientierung brauchen“, ergänzt Nicolas Zimmer, Vorstandsvorsitzender der Technologiestiftung Berlin. „Das Hochwasser-Infoportal macht komplexe Informationen einfach zugänglich und verbindet sie mit konkreten Handlungsempfehlungen. So entsteht ein Angebot, das für die Stadtgesellschaft unmittelbar nützlich ist und den Transfer von Wissen in die Praxis stärkt.“ 

Das Hochwasser-Infoportal soll dauerhaft in die Berliner Verwaltungsstrukturen integriert und kontinuierlich weiterentwickelt werden.





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