LudwigshafenHol die Oberbürgermeisterin

Welche Projekte die Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen einmal besuchen sollte, können die Bürger via Internet öffentlich anregen.
(Bildquelle: www.holdieob-ludwigshafen.de)
Projekte für und aus Ludwigshafen können die Bürger jetzt über ein eigenes Portal ins Licht der Öffentlichkeit rücken. Wie die Stadt in Rheinland-Pfalz mitteilt, können sie auf der Plattform etwa ein Projekt aus dem Umweltschutz, ein soziales Anliegen oder eine Idee für die Entwicklung oder Verbesserung ihres Umfelds in einen virtuellen Stadtplan eintragen, womit das Vorhaben öffentlich wird. Erhält es in einem bestimmten Zeitraum viel Zuspruch und Unterstützung, komme Oberbürgermeisterin Jutta Steinbruck persönlich vorbei und sorge so unter anderem dafür, dass auch kleinere Initiativen in den öffentlichen Fokus rücken. „Mit der Aktion #HolDieOberbürgermeisterin möchten wir bürgerschaftliches Engagement würdigen und Bürgerbeteiligung weiter stärken“, erklärt Steinbruck. „Wir möchten gute und gemeinwohlorientierte Initiativen unterstützen und damit auch öffentlich wertschätzen. Wo wir unterstützen können, suchen wir nach Möglichkeiten, und wo wir vermitteln können, bringen wir uns gerne ein. Ich bin sehr gespannt, welche Vorschläge eingehen und freue mich schon auf die Besuche.“ Besonderen Dank richtet die OB an die Stadt Heidelberg und deren Oberbürgermeister Eckart Würzner. „Die Idee der Aktion #HolDenOberbürgermeister stammt aus Heidelberg (wir berichteten) und wurde und wird dort erfolgreich umgesetzt. Wir haben bei den Initiatoren Nicole Huber und Christian Behrendt, angefragt, ob wir diese tolle Idee auch für Ludwigshafen umsetzen dürften und haben dort breite Unterstützung erfahren“, berichtet Oberbürgermeisterin Steinbruck. „Wir freuen uns sehr, dass die Stadt Ludwigshafen unser Portal #HolDenOberbürgermeister aufgreift“, sagt Stadtdirektorin Nicole Huber, Koordinatorin der digitalen Aktivitäten der Stadt Heidelberg. „Mit dieser völlig neuen Form der Bürgerbeteiligung wird eine ganz andere Zielgruppe angesprochen als über andere Wege: die junge und digitale Generation.“ Auch per Post können laut der Stadt Ludwigshafen Projekte vorgeschlagen werden. Dafür steht ein Formular zur Verfügung, das ausgefüllt an die Stadtverwaltung geschickt wird. Diese stelle das Projekt dann online zur Abstimmung. Einmal im Monat werde die Stadt die Personen mit dem Projekt, das die meisten Stimmen bekommen hat, kontaktieren und den Besuch der Oberbürgermeisterin vereinbaren. Um zu sehen, welche Projekte die OB besucht hat, können Interessierte der Stadtverwaltung auf Facebook und Twitter folgen oder den Blog der Website begleiten. Wie viele Projekte besucht werden und wie lange der Zeitraum der Aktion ist, sei offen und macht sich an den Erfahrungen fest.
KI-Oasen: Wenn Städte träumen
[31.07.2026] Das Architekturbüro weiss Architekten entwickelt mit den KI-Oasen ein Beteiligungsformat, das Wünsche und Ideen der Bürgerinnen und Bürger niederschwellig in ortsspezifische Bilder übersetzt. In Eichstätt wird daraus nun ein kommunales Pilotprojekt. mehr...
Serie Smart Cities, Teil 4: Bürger als Gestalter
[30.07.2026] Aus zahlreichen Praxisprojekten hat das Fraunhofer-Institut IESE zentrale Erkenntnisse gewonnen, wie eine gute Bürgerbeteiligung gestaltet sein sollte. Ein Erfolgsfaktor: Digitale Angebote sollten mit Vor-Ort-Formaten kombiniert werden. mehr...
Magdeburg: Beteiligung mit VR
[28.07.2026] Wie lassen sich komplexe städtebauliche Planungen anschaulich vermitteln und die Bürgerbeteiligung stärken? Ein Forschungsprojekt zeigt am Beispiel der Großen Münzstraße in Magdeburg, wie Virtual Reality neue Wege in der Bauleitplanung eröffnen kann. mehr...
Achim: Portal für Bürgertipps
[27.07.2026] Die Stadt Achim ist die erste Kommune im Kreis Verden, die auf das moderne Bürgertipps-Portal von Anbieter NOLIS setzt. Sag’s Achim lässt sich über Smartphone, Tablet und PC gleichermaßen einfach nutzen und löst die bisherige Online-Mängelmelder-Lösung ab. mehr...
Mainz: Microsite erleichtert das Mitgestalten
[14.07.2026] Die Bürgerbeteiligung der Stadt Mainz präsentiert sich mit einem rundum modernisierten Webauftritt. Die neue Microsite „Gemeinsam Mainz gestalten“ soll es den Bürgerinnen und Bürgern künftig noch einfacher machen, Mitwirkungsmöglichkeiten wahrzunehmen. mehr...
Uslar/Katlenburg-Lindau: Digitale Beteiligungsplattform zur Artenvielfalt
[10.07.2026] Für den Naturschutz ist ein feinmaschiges Monitoring der Artenvielfalt zentral. Interessierte Bürgerinnen und Bürger vor Ort können aufgrund lokaler Gebietskenntnis und wiederholter Beobachtung wertvolle Hinweise liefern. Ein Forschungsprojekt in Niedersachsen nutzt dazu digitale Lösungen von wer denkt was. mehr...
Studie: Bürgerbeteiligung ohne Hightech
[08.06.2026] Erstmals wurde bundesweit untersucht, wie Kommunen digitale Bürgerbeteiligung einsetzen. Die Erhebung zeigt, dass ostdeutsche Kommunen häufiger aktiv sind als westdeutsche. Gleichzeitig zeigt sich bundesweit: Digitale Bürgerbeteiligung in der Breite ist kein Hightech-Unterfangen. mehr...
Hamburg: Aktionsplan für Nachhaltigkeit
[05.06.2026] Ihr Engagement für eine offene und transparente Verwaltung baut die Freie und Hansestadt Hamburg weiter aus und ist in die neue Programmphase von Open Government Partnership (OGP) Local gestartet. Im Fokus steht die gesamtstädtische Nachhaltigkeitsstrategie. mehr...
wer denkt was: 15 Jahre Innovation und Dialog
[07.05.2026] Das Unternehmen wer denkt was feiert Jubiläum: Seit 15 Jahren begleitet die Firma Kommunen im ganzen Bundesgebiet bei der Umsetzung moderner Beteiligungsprozesse. mehr...
Stuttgart: Relaunch fürs Beteiligungsportal
[04.05.2026] Ihr Beteiligungsportal hat die Stadt Stuttgart grundlegend modernisiert. Der Zugang wurde barrierearm und intuitiv gestaltet. Für mehr Verständlichkeit und effiziente Auswertungen setzt die Stadt auf KI. mehr...
Kirchenlamitz: Radspur-App liefert Daten aus der Praxis
[20.03.2026] Mit welcher Frequenz Radwege genutzt werden und ob es auf den Strecken Verbesserungsbedarfe gibt, will die Stadt Kirchenlamitz mithilfe einer App herausfinden. Ist die Anwendung auf dem Smartphone installiert und aktiviert, kann sie anonymisiert GPS- und Erschütterungsdaten erfassen. Auch können die Nutzerinnen und Nutzer über die App auf Gefahrenstellen oder Hindernisse hinweisen. mehr...
Bad Homburg v. d. Höhe / Friedrichsdorf / Wehrheim: Gemeinsame Beteiligungsplattform
[19.03.2026] Mit Seid Dabei haben Bad Homburg v. d. Höhe, Friedrichsdorf und Wehrheim eine gemeinsame Beteiligungsplattform gestartet, auf der jede Kommune zwar einen eigenen Bereich verwaltet, die technische Infrastruktur aber mit den anderen teilt. mehr...
Gersheim: Mehr Service mit Gerda
[27.02.2026] Die Gemeinde Gersheim hat gemeinsam mit dem Zweckverband eGo-Saar einen KI-Chatbot pilotiert, der die Verwaltung entlastet und den Bürgerservice verbessert. Der Prototyp kann künftig in allen saarländischen Kommunen eingesetzt werden. mehr...
E-Partizipation: Möglichkeiten und Grenzen
[26.02.2026] Analoge Beteiligungsformate sprechen nur eine begrenzte Anzahl von Bürgerinnen und Bürgern an. Fügen Kommunen digitale Partizipationsangebote planvoll hinzu, erreichen sie mehr Zielgruppen. Wichtig ist die intelligente Kombination der beiden Ansätze. mehr...
Darmstadt: Digitalstrategie mitgestalten
[25.02.2026] Mit einer neuen Digitalstrategie will die Stadt Darmstadt wichtige Weichen für die Zukunft ihrer digitalen Verwaltung und Services stellen. In die finale Fassung sollen auch Anregungen aus der Bürgerschaft einfließen. mehr...



















