Dienstag, 8. September 2026

Kreis CalwFührerscheinwesen neu aufgestellt

[08.09.2026] Der Landkreis Calw hat sein Führerscheinwesen mithilfe des kommunalen IT-Dienstleisters Komm.ONE auf ein neues Fachverfahren umgestellt. Die Einführung von KM-Fahrerlaubnis ist ein wichtiger Schritt zur Digitalisierung der Verwaltungsdienstleistungen im Bereich Verkehrswesen.
Junge Frau im Auto sitzend präsentiert ihre Führerscheinkarte

Schnell zum Führerschein: Der Landkreis Calw hat sein Führerscheinwesen auf ein neues Fachverfahren umgestellt.

(Bildquelle: kzenon/123rf.com)

Führerscheinanträge anlegen, Daten erfassen, prüfen – beim Thema Fahrerlaubnis wünschen sich die Bürgerinnen und Bürger eine zügige Bearbeitung ihrer Anliegen. Dies stellt vielfältige Anforderungen an das verwendete Fachverfahren der kommunalen Verwaltung. Nun berichtet der kommunale IT-Dienstleister Komm.ONE über die Umstellung des Führerscheinwesens im Landkreis Calw. Das Landratsamt habe sich nach eingehender Marktsondierung und Prüfung für die Komm.ONE-Lösung „Kommunalmaster Fahrerlaubnis“ – kurz: KM-Fahrerlaubnis – entschieden. Wie Komm.ONE im Use Case berichtet, gab es in Calw bereits positive Erfahrungen mit anderen Produkten und Services des IT-Dienstleisters. „Für die Dienstleistungen unseres Landkreises nutzen wir bereits weitere Fachverfahren der Komm.ONE. Wir sind mit den Leistungen und dem Support sehr zufrieden“, so die Leiterin der Abteilung Ordnung, Recht und Fahrzeugwesen, Heike Martinek.

Passgenau für den Landkreis

Die Umstellung hat in Calw schnell Fahrt aufgenommen. Innerhalb von acht Monaten konnte KM-Fahrerlaubnis implementiert werden. Die Daten wurden übertragen, die neue virtuelle Systemumgebung aufgebaut und in Betrieb genommen. Customizing gehört dazu: „Wir haben die Konfiguration von KM-Fahrerlaubnis auf die Bedürfnisse des Landkreises zugeschnitten. So haben wir beispielsweise Nutzungsrechte, Gebührenkonfigurationen und weitere Einstellungen an die individuellen Anforderungen von Calw angepasst“, so Timur Ayvaz, KM-Fahrerlaubnis-Projektmanager der Komm.ONE. Schulungen bereiteten die Anwenderinnen und Anwender auf den Start vor. Ein eintägiger Testbetrieb vor Ort in Calw zeigte, dass alles passte.

Effiziente Teamarbeit, klare Führung

Als wichtigen Erfolgsfaktor bezeichnete Niklas Maletsch, Teamleiter der Führerscheinstelle und Projektleiter in Calw, die enge Zusammenarbeit und den regelmäßigen Austausch mit Komm.ONE. Als hilfreich habe sich außerdem erwiesen, eine verantwortliche Person zu benennen, die das Projekt von Beginn an begleitet und sämtliche Aktivitäten koordiniert, ergänzt Abteilungsleiterin Heike Martinek. Bei wöchentlichen Abstimmungen klärten die Beteiligten aktuelle Fragen und anstehende Aufgaben, die fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit mit Bereichen wie IT und Kassenwesen wurde koordiniert. „Die größte Herausforderung für uns war es, die Übertragung der Daten vorzubereiten. Denn hier mussten wir im Vorfeld unsere Daten bereinigen, also beispielsweise falsche Schreibweisen von Namen korrigieren oder unvollständige Adressen ergänzen“, sagte Maletsch.

Leistungsstark im digitalen Workflow

Mit dem browserbasierten Fachverfahren KM-Fahrerlaubnis können die Beschäftigten der Führerscheinstelle bis zu zehn Fallakten gleichzeitig bearbeiten. So lassen sich Auskünfte parallel zur Sachbearbeitung anderer Fälle erteilen. Schnittstellen zur Bundesdruckerei, zum TÜV und zum Zentralen Fahrerlaubnisregister ermöglichen einen durchgängigen digitalen Datenaustausch mit externen Stellen. Auch mit weiteren Fachverfahren von Komm.ONE können Daten abgeglichen werden. Für interne Arbeitsabläufe ist die Textverarbeitung eingebunden. Die Bedienoberfläche soll den Einstieg erleichtern. Nach den ersten Nutzungswochen falle das Fazit in Calw zu Geschwindigkeit, Leistungsumfang und Qualität positiv aus, so der Bericht von Komm.ONE.





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