Montag, 14. September 2026

WachtendonkInteraktiv durch den Naturpark

[16.02.2018] Ein interaktiver Tisch ergänzt die Dauerausstellung im Besucherzentrum des Naturparks Schwalm-Nette in Wachtendonk. Über den Touchscreen können bis zu vier Gäste gleichzeitig auf Bilder und Beiträge über den Naturpark sowie die Gemeinde zugreifen.
Der interaktive Tisch im Haus Püllen bietet Platz für bis zu vier Besucher

Der interaktive Tisch im Haus Püllen bietet Platz für bis zu vier Besucher, die sich gleichzeitig über die Gemeinde Wachtendonk und den Naturpark informieren können.

v.l.: Dr. Andreas Coenen, Vorsteher des Naturparks Schwalm-Nette; Wachtendonks Bürgermeister Hans-Josef Aengenendt; Walter Dobbek, Mitarbeiter im Naturparkzentrum Wachtendonk; Naturparkgeschäftsführer Michael Puschman

(Bildquelle: Naturpark Schwalm-Nette)

Besucher des Hauses Püllen im nordrhein-westfälischen Wachtendonk können sich nun auch digital über den Naturpark Schwalm-Nette und die Gemeinde Wachtendonk informieren. Möglich macht das ein interaktiver Tisch in der Dauerausstellung, berichtet der Zweckverband Naturpark Schwalm-Nette. Im Haus Püllen sind ein Besucherzentrum des Naturparks und die Tourist-Information der Gemeinde untergebracht. Naturparkvorsteher Andreas Coenen hat den neuen Computer getestet: „Der interaktive Tisch macht Spaß: Die Gäste erhalten einen schnellen Überblick über die Angebote des Naturparks und die Handhabung ist intuitiv.“ Wie bei einem Tablet öffnen und schließen die Besucher Texte und Fotos per Klick. Vier Gäste können den Tisch in der Größe von 120 auf 70 Zentimeter parallel nutzen. Er bietet Informationen zu Geschichte, Entwicklung und Nutzung des Naturparks. Wachtendonks Bürgermeister Hans-Josef Aengenendt freut sich über das vielfältige Angebot, denn der Tisch liefert auch Medien zur Gemeinde, unter anderem Fotos zu Burgruine oder historischer Innenstadt. „Texte und Bilder sind ein toller Einstieg. Sie wecken Interesse, sich die Orte anzusehen.“
Insgesamt gibt es 42 rote Punkte quer verteilt über die Karte des Naturparks Schwalm-Nette. „Die Markierungen führen zu Flüssen, Seen, Wasserblicken, Besucherzentren im Naturpark oder Museum und Sehenswürdigkeiten“, erklärt Naturparkgeschäftsführer Michael Puschmann. Für Kinder gibt es ein Schiebepuzzle und ein Memory. Ältere können ein Quiz abrufen, bei dem auch vier Spieler gegeneinander antreten können. Die Firma Kessler & Co. aus Mülheim an der Ruhr hat den interaktiven Tisch für Haus Püllen konzipiert. Finanzielle Unterstützung erhielt der Naturpark durch die Sparkassenstiftung „Natur und Kultur“ Kreis Viersen, berichtet der Zweckverband Naturpark Schwalm-Nette.



Stichwörter: Panorama, Wachtendonk


Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Panorama
Junge Frau zwischen Archivregalen streckt ihr Handy Richtung Kamera

Gütersloh: Webseite zur Stadtgeschichte in neuem Look

[11.09.2026] Die Stadt Gütersloh hat den Bereich zur Stadtgeschichte auf ihrer Website grundlegend überarbeitet. Inhalte wurden neu geordnet und verknüpft, historische Abbildungen durch hochauflösende Digitalisate ersetzt und weitere Seiten um Bilder, Videos und Links ergänzt. mehr...

Mpck-up der Schwammstadt-App

Berlin: Klimaanpassung spielerisch erfahren

[11.09.2026] Mit dem Online-Spiel Schwammtastisch soll das Konzept der Schwammstadt für Berlinerinnen und Berliner anschaulich werden. Straßen und Plätze lassen sich digital mit Bäumen, Pflanzstreifen oder Regenwassernutzung umgestalten und deren Wirkung erkunden. mehr...

Roboterhand tippt auf einem Computerkeyboard

Studie: Automatisierungspotenzial in Behörden nicht ausgeschöpft

[09.09.2026] Eine Studie von Foundry, UiPath und Materna zeigt deutliche Lücken bei der Digitalisierung deutscher Behörden: Nach Einschätzung der Befragten könnten 49 Prozent der Verwaltungsaufgaben automatisiert werden, tatsächlich sind es erst 23 Prozent. Zudem ist ein Drittel der Leistungen noch komplett offline. mehr...

Ausstellung des Goldenen Buches der Stadt Ulm im Rathausfoyer

Ulm: Goldenes Buch ist digital erlebbar

[04.09.2026] Das Goldene Buch der Stadt Ulm können Gäste im Rathaus via Touchbildschirm ab sofort digital durchblättern. mehr...

Ein rotes und viele weiße 3D-Paragrafensymbole auf heller Oberfläche.
bericht

GEAS-Reform (2): Was jetzt auf die Verwaltung zukommt

[03.09.2026] Neue Verfahren, angepasste IT-Systeme und komplexere Rechtsfragen: Mit der GEAS-Reform wächst der Umsetzungsaufwand für die beteiligten Behörden. Sie müssen europäische und nationale Vorgaben stärker gemeinsam berücksichtigen - und up to date bleiben. mehr...

Ein rotes und viele weiße 3D-Paragrafensymbole auf heller Oberfläche
bericht

GEAS-Reform (1): Die rechtlichen Implikationen

[02.09.2026] Die GEAS-Reform regelt wesentliche Bereiche des Asylrechts nun durch unmittelbar geltende EU-Verordnungen. Damit sinken nationale Gestaltungsspielräume, während die Anforderungen an Rechtsanwendung und Verwaltungsvollzug steigen. mehr...

KGSt/Helmut-Schmidt-Universität Hamburg: Agile Arbeitsweisen in Kommunen

[01.09.2026] Die KGSt und die Hamburger Helmut-Schmidt-Universität wollen herausfinden, wie agile Arbeitsweisen in Kommunalverwaltungen eingeführt und etabliert werden. Für eine kurze Umfrage werden noch Personen gesucht, die agiles Arbeiten in ihrer Kommune voranbringen. mehr...

Screenshot: Mann im dunklen Anzug vor professionell ausgeleuchteter heller Wand

Vitako: Schlaglichter auf kommunale Digitalisierung

[31.08.2026] Mit einer neuen YouTube-Reihe zeigt Vitako Perspektiven aus der öffentlichen IT in kurzen Videos. In den ersten Beiträgen geht es um verlässliche digitale Infrastrukturen, digitale Souveränität und interkommunale Zusammenarbeit. mehr...

Blick in den nüchternen Empfangsbereich eines Büros mit digitalen Anzeigetafeln.

digitalSIGNAGE: Digitale Bürgerkommunikation für Rathaus & Co.

[31.08.2026] Digitale Informations- und Anzeigesysteme können das Personal in Kommunen entlasten: Sie erleichtern die Orientierung, organisieren den Besucheraufruf und informieren. Der ISO/IEC 27001 zertifizierte Anbieter digitalSIGNAGE deckt dafür ein breites Produktspektrum ab. mehr...

Farbige Papierfiguren auf weißem Untergrund, verbunden durch Linien

KGSt: Neues Verwaltungsleitbild

[27.08.2026] Die KGSt hat mit der „Netzwerkkommune“ ein neues Verwaltungsleitbild vorgelegt. Es beschreibt eine Verwaltung, die komplexe Aufgaben gemeinsam mit Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft löst. Die Steuerung solcher Netzwerke muss so angelegt sein, dass Kooperation und Vertrauen möglich werden. mehr...

Gruppenbild vor Aufsteller

Peine: Onlinedienste bekannter machen

[27.08.2026] Die Stadt Peine will ihre digitalen Verwaltungsangebote bekannter machen sowie Bürgerinnen und Bürger über deren Vorteile und Nutzungsmöglichkeiten informieren. Dazu begann nun eine langfristig angelegte Kampagne, die Werbeflächen in der Stadt und Social Media bespielt. mehr...

Friedhof Kreuz Grabstein

Saarland: Weniger Behördengänge im Trauerfall

[25.08.2026] Ein neuer Online-Dienst ermöglicht Angehörigen und Bestattungsunternehmen, Bestattungen digital anzumelden und Unterlagen hochzuladen. Nach dem Start in St. Wendel steht das Angebot nun auch in Kirkel bereit und allen saarländischen Kommunen zur Nachnutzung offen. mehr...

Ein durchsichtiges Sparschwein steht auf zahlreichen 50-Euro-Scheinen.

European Public Administration Report: Ist eine teure Verwaltung auch gut?

[25.08.2026] Deutschland leistet sich eine der teureren öffentlichen Verwaltungen Europas. Mehr Wirkung folgt daraus aber nicht automatisch. Eine Studie aus Österreich zeigt, dass es gute Organisation, qualifiziertes Personal und digitale Werkzeuge sind, die den Unterschied machen. mehr...

Vektorgrafik, die mehrere Personen zeigt, die an einem Tisch sitzend miteinander diskutieren, teilweise mit Laptopeinsatz.

NExT/RuDi: Gemeinsam digital vernetzt

[25.08.2026] Das Verwaltungsnetzwerk NExT baut seine Zusammenarbeit mit der Plattform RuDi aus. Eine zentrale Dateiablage soll Dokumente aus den NExTcommunities bündeln und Beschäftigten des öffentlichen Dienstes den Austausch zwischen Treffen und über Communitygrenzen hinweg erleichtern. mehr...

Park mit hügeliger Wiese mit weißen Blumen und noch jungen Bäumen, im Hintergrund moderne Gebäude

Karlsruhe: Digitales, mobiles Grünflächenmanagement

[24.08.2026] Das Gartenbauamt der Stadt Karlsruhe führt ein digitales Grünflächenmanagementsystem ein. Beschäftigte können Pflegearbeiten und Kontrollen künftig vor Ort mobil dokumentieren. Einheitliche Daten und digitale Karten sollen zudem Planung, Abstimmung und Ressourceneinsatz erleichtern. mehr...