Montag, 13. April 2026

HessenInterkommunale GDI gestartet

[10.02.2017] Eine gemeinsame Geodaten-Infrastruktur haben die nordhessischen Kreise Schwalm-Eder, Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner aufgebaut. Dem Projekt angeschlossen hat sich vor Kurzem auch der Kreis Waldeck-Frankenberg.
Mit einem symbolischen Druck auf einen roten Buzzer ist der Startschuss für die Geodaten-Infrastruktur in Nord- und Osthessen gefallen.

Mit einem symbolischen Druck auf einen roten Buzzer ist der Startschuss für die Geodaten-Infrastruktur in Nord- und Osthessen gefallen.

v.l.: Dr. Michael Koch, Landrat des Kreises Hersfeld-Rotenburg; Winfried Becker, Landrat des Schwalm-Eder-Kreises; Gudrun Nimmrich, Geodatenbeauftragte des Kreises Werra-Meißner; Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke; Uwe Koch, Leiter des Amts für Bodenm

(Bildquelle: Schwalm-Eder-Kreis)

Für das seit mehreren Jahren vorbereitete Projekt der Geodaten-Infrastruktur in Nord- und Osthessen ist jetzt der Startschuss gefallen. Im Jahr 2013 waren die Landkreise Schwalm-Eder, Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner übereingekommen, einen gemeinsamen Förderantrag an das Land Hessen zu stellen, um finanzielle Unterstützung für den Aufbau einer gemeinsamen Geodaten-Infrastruktur zu erhalten. Im Laufe der Projektplanung wurde eng mit dem hessischen Amt für Bodenmanagement zusammengearbeitet. Vor Kurzem hat sich auch der Kreis Waldeck-Frankenberg dem Projekt angeschlossen und die entsprechenden Verträge zur Nutzung unterzeichnet. Winfried Becker, Landrat des Schwalm-Eder-Kreises: „Weitere nordhessische Landkreise sind uns bei dieser Kooperation herzlich willkommen.“ Wie die Partner mitteilen, mussten im Rahmen dieses nicht alltäglichen Projekts der interkommunalen Kooperation weit über 60 kreisangehörige Kommunen mit ins Boot geholt werden, um deren Geodaten ebenfalls in das nun zu nutzende Programm einzuspeisen. „Der praktische Nutzen liegt auf der Hand“, sagt Landrat Becker. So könnten ab sofort die an Baugenehmigungsverfahren beteiligten Behörden auf die notwendigen raumbezogenen Geodaten zugreifen und diese digital nutzen. „Das stellt eine erhebliche Arbeitserleichterung dar und ist letztlich ein Service, den wir als Bauaufsichtsbehörden zur Verfügung stellen.“ Darüber hinaus sollen zukünftig weitere Projekte umgesetzt werden. Vorgesehen ist etwa, auch Ver- und Entsorgungsleitungen sowie Rettungswachen und Feuerwehrstandorte in die zu nutzenden Daten einzuspeisen. Darüber hinaus sind auch Angaben zu denkmalgeschützten Gebäuden einsehbar und können von den Bürgern abgerufen werden.





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