MünchenKI-Suche im RIS

Die KI analysiert die in natürlicher Sprache gestellten Anfragen und zeigt daraufhin passende Dokumente sowie relevante Textstellen an.
(Bildquelle: pitinan/123rf.com)
Wer wissen möchte, welche Beschlüsse der Münchner Stadtrat gefasst hat oder welche Anträge aktuell diskutiert werden, kann dies online über das Ratsinformationssystem (RIS) der bayerischen Landeshauptstadt herausfinden. Bislang war die Suche nach öffentlich zugänglichen Dokumenten zu konkreten Themen hier allerdings eher mühsam, heißt es vonseiten der Verwaltung. Gerade für Bürger ohne juristische oder politische Fachkenntnisse könne die klassische Schlagwortsuche unübersichtlich sein oder nicht die gewünschten Ergebnisse liefern. Künstliche Intelligenz (KI) soll das nun ändern und sowohl Bürgern als auch Mitarbeitenden dabei helfen, ohne Spezialwissen die verfügbaren Inhalte schnell zu finden.
Die KI-gestützte Suche versteht natürliche Sprache, erklärt München. Statt Schlagwörtern können die Nutzerinnen und Nutzer des RIS-KI ganze Fragen stellen, etwa: „Welche Anträge gibt es zum Thema Radverkehr?“ Die KI analysiere die Anfrage inhaltlich und zeige passende Dokumente sowie relevante Textstellen an. So sollen Zusammenhänge besser sichtbar werden – auch wenn im Dokument andere Begriffe stehen als in der Suchanfrage. Damit will die Stadt nicht zuletzt die Hürden senken, sich mit kommunalpolitischen Themen auseinanderzusetzen.
Die RIS-KI-Suche ist laut München bewusst in einer frühen Beta-Version veröffentlicht, sodass sie mit den Rückmeldungen der Nutzerinnen und Nutzer gezielt weiterentwickelt und verbessert werden kann.
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