Schleswig-HolsteinKita-Datenbank gestartet

Die Kita-Datenbank Schleswig-Holstein senkt den Aufwand bei der Platzvergabe und liefert notwendige Statistikdaten für den Kita-Ausbau.
(Bildquelle: Dataport)
In Schleswig-Holstein ist jetzt die landesweite Kita-Datenbank (wir berichteten) in den Echtbetrieb gestartet. Betrieben wird sie laut eigenen Angaben von IT-Dienstleister Dataport. Die Datenbank ermögliche es Kitas und Verwaltungen, den Bedarf an Betreuungsplätzen besser zu planen. Ein an die Datenbank angeschlossenes Elternportal enthält außerdem Informationen zu Betreuungsangeboten sowie eine Übersicht freier und frei werdender Plätze. Zudem können Eltern über das Internet-Portal ihre Kinder voranmelden. Der Start der Kita-Datenbank folgt auf die dreimonatige Pilotphase in den Kreisen Ostholstein, Segeberg und Stormarn. In dieser Zeit habe Dataport die Funktionen der für die Datenbank eingesetzten Software Kita-Planer 2 der Firma arxes-tolina geprüft und die Datenbank an die Anforderungen der schleswig-holsteinischen Nutzer angepasst. Der IT-Dienstleister sorge für den weiteren Betrieb der Datenbank und betreue die Anwender. „Seit August 2013 haben Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für ihre über einjährigen Kinder“, kommentiert Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender von Dataport. „Umso mehr sind Verwaltungen auf verlässliche Zahlen für eine bedarfsgerechte Planung angewiesen. Die Kita-Datenbank senkt den Aufwand bei der Platzvergabe und liefert notwendige Statistikdaten für den Kita-Ausbau. Je mehr Einrichtungen und Gemeinden die Kita-Datenbank einsetzen, umso größer ist der Nutzen für alle Beteiligten.“ Ein Bestandteil der Kita-Datenbank ist eine Warteliste. Wie der Meldung von Dataport weiter zu entnehmen ist, erkennt sie Mehrfachanmeldungen. Entstanden sei die Datenbank auf Initiative der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Landesverbände in Schleswig-Holstein. Gemeinsam mit dem Land haben sie eine Lösung für die landesweite Kita-Datenbank entwickelt. Außerdem waren das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein, Dataport sowie Experten aus Städten, Gemeinden und Kreisen an der Entwicklung beteiligt.
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