AachenKita-Essen digital abrechnen
In Aachen kommt ab April 2023 für die Abrechnung der Kita-Verpflegung das digitale System von Anbieter Kitafino zum Einsatz. Das soll Kita-Leitungen deutlich entlasten. Wie die Stadt Aachen berichtet, werden stadtweit derzeit fast 3.700 Kinder in den städtischen Einrichtungen betreut. Je nach Größe einer Kita seien 80 bis 100 Essensportionen abzurechnen – hohe vierstellige Summen. Bisher laufe die komplette Verwaltung der Bestellung und Bezahlung über die Leitungen der Kindertageseinrichtungen, via Excellisten und treuhänderisch in bar. Hinzu käme bei einigen Familien die Abrechnung von Drittmitteln in Form von Bildungs- und Teilhabeleistungen (BuT). Alles in allem kompliziert und unübersichtlich. Das soll sich mit der Digitalisierung des kompletten Verfahrens nun ändern. Beate Traeger, Abteilungsleiterin Kitas und Tagespflege im Fachbereich Kinder, Jugend und Schule der Stadt Aachen, ist überzeugt, dass das für Eltern und Kita-Leitungen große Erleichterungen bringen wird: „Denn das bisherige System bot auch immer viele Fehlerquellen und Diskussionsbedarf.“
Wie die Stadt Aachen weiter mitteilt, können Eltern Bestellungen und Zahlungen künftig unterwegs oder am Laptop erledigen – via App oder Web-Anwendung. Über ein Guthabenkonto lasse sich der Stand der Abrechnung und die Bestellung der Mittagessen jederzeit digital überprüfen. Das Abrechnungsprogramm erlaube zudem eine direkte Verrechnung der BuT, was den Aufwand in den Kitas erheblich reduziere. „Auch telefonische Bestellungen oder Bestellungen per Fax bleiben weiterhin möglich, für alle Familien, die nicht internetaffin sind“, zeigt Janina Backhaus, Sachgebietsleitung Verwaltung in der städtischen Kita-Abteilung, die Möglichkeiten auf.
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