VG HolzheimKomplettumstieg auf AKDB
Die Verwaltungsgemeinschaft (VG) Holzheim wird ihre IT-Landschaft komplett auf Produkte der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) umstellen. Wie die AKDB mitteilt, haben Bürgermeister und Geschäftsleitung dies Anfang 2022 beschlossen. Ihr Ziel: die Kommunen zukunftsfähig aufstellen. Bislang haben die drei Kommunen – der Markt Aislingen sowie die Gemeinden Glött und Holzheim – die Lösungen unterschiedlicher Hersteller eingesetzt. In Kürze werde die etwas über 3.000 Einwohner zählende VG ihre Software stattdessen aus dem Outsourcing-Rechenzentrum der AKDB beziehen. Hier werden dann nicht nur die Lösungen gehostet und bereitgestellt, sondern auch Updates und Patches eingespielt und das Back-up sowie das Sicherheits-Monitoring vollzogen. „Für uns in Holzheim ist das eine Zäsur, der intensive Überlegungen vorangegangen sind“, sagt Simon Peter, der Gemeinschaftsvorsitzender und Erster Bürgermeister der Gemeinde Holzheim ist. „Wir möchten mit dem Wechsel des Anbieters die Digitalisierung vorantreiben und erhoffen uns so effizientere Verwaltungsprozesse dank moderner Software und digitaler Arbeitsprozesse.“
Größtmögliche Entlastung
Zu den neuen Lösungen gehören laut AKDB unter anderem die Software für das Einwohnermeldewesen OK.EWO inklusive OK.CASH als Lösung für die Gebührenkasse. Ebenso werde die VG die Software für das Finanzwesen OK.FIS einschließlich moderner, webbasierter Rechnungsworkflows nutzen. Darüber hinaus liefere die AKDB die Hardware, etwa neue Server und PCs. Das Mobile Device Management und das Firewall Management gehen in die Hände der AKDB-Systemhaus-Tochter LivingData über. Mit komXwork werde die E-Akte und ein Dokumenten-Management-System eingeführt. Des Weiteren werde ein neues GIS-Zentrum von der Firma RIWA installiert, an der die AKDB ebenfalls beteiligt ist. Somit seien dann auch das Bauamt und der Bauhof mit modernster Software ausgerüstet. Summa summarum gibt die Verwaltungsgemeinschaft also einen großen Teil ihrer Verantwortung ab. „Unser Ziel war, neben der Modernisierung unserer Infrastruktur eine größtmögliche Entlastung sowie natürlich bestmögliche Sicherheit angesichts der zunehmenden Komplexität und Cyber-Bedrohungen“, sagt Simon Peter.
Digitalisierung ist kein Selbstzweck
Neu aufstellen will sich die Verwaltungsgemeinschaft außerdem beim E-Government, berichtet die AKDB weiter. Neben klassischen Online-Fachdiensten aus dem AKDB Bürgerservice-Portal werden künftig auch Web-Formulare der AKDB-Tochter digitalfabriX im Einsatz sein. „Dabei möchten wir schon für die Ableseperiode 2022 unseren Bürgern die Möglichkeit bieten, online Wasserzählerstände mitzuteilen“, kündigt Simon Peter an, der sich für den Ausbau des E-Government Finanzierungshilfen holt. Er werde den Förderantrag „Digitales Rathaus“ an das Bayerische Staatsministerium für Digitales stellen und so einen Teil der Online-Dienste vom bayerischen Staat finanziert bekommen. „Unser Weg in die Digitalisierung ist kein Selbstzweck: Wir möchten, dass Bürgerinnen und Bürger davon profitieren und schnelleren Service bekommen.“
Die Produktneueinführungen und das Outsourcing-Projekt werden engmaschig von der AKDB und ihren Töchtern begleitet und voraussichtlich Mitte 2023 beendet sein. Mit der Steuerung und Implementierung der vielen komplexen Einzelprojekte ist das Projekt-Management-Team der AKDB betraut, teilt der IT-Dienstleister abschließend mit.
Bremen: Klassisches Telefon hat ausgedient
[05.05.2026] Die bremische Verwaltung verabschiedet sich weitgehend vom klassischen Telefon und setzt stattdessen in Zukunft auf das Softphone als Grundausstattung. mehr...
Interview: Zwischen Praxis und Politik
[28.04.2026] Im Kommune21-Interview erläutern Stephan Hauber, Vorstandsvorsitzender des VOIS-Vereins, und Markus Bremkamp, Schatzmeister des VOIS-Vereins, was sie zur Gründung ihres Vereins bewogen hat und welche Ziele dieser verfolgt. mehr...
Kreis Düren: Microsoft 365 eingeführt
[21.04.2026] Der Kreis Düren hat Microsoft 365 flächendeckend ausgerollt. Unterstützt wurde die Kommunalverwaltung dabei vom Dienstleister regio iT. mehr...
Rheinland-Pfalz: OPTIKOM kommt voran
[17.04.2026] Im interkommunalen Prozessmanagement-Projekt OPTIKOM in Rheinland-Pfalz wurden bereits Meilensteine erreicht, wie eine rund 1.000 Prozesse umfassende Blaupause für ein gemeinsames Prozessregister. Im kommenden Jahr können weitere Kommunen in das Projekt aufgenommen werden. mehr...
Green IT: Ganzheitlicher Ansatz für nachhaltige Digitalisierung
[08.04.2026] Angesichts der komplexen Aufgaben, denen sich der öffentliche Sektor in seiner digitalen Transformation gegenübersieht, haben Umweltaspekte oft eher niedrige Priorität. Klare Ziele und konkrete, einfache Maßnahmen helfen, Nachhaltigkeitsziele in digitale Strategien zu integrieren. mehr...
Ennepe-Ruhr-Kreis: Prozessmanagement kommt voran
[08.04.2026] Ergebnisse des interkommunalen Projekts zum Prozessmanagement im Ennepe-Ruhr-Kreis sind ein umfassendes Prozessregister, abgestimmte Standards und ein belastbares Netzwerk. Nun startet das Projekt in die nächste Phase. mehr...
Erkrath: KRZN migriert VOIS-Plattform
[02.04.2026] Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) hat erstmals eine bereits produktiv genutzte VOIS-Plattform in sein Betriebsumfeld migriert. Es handelt sich um die VOIS-Fachverfahren der Stadt Erkrath für das Einwohnerwesen, das Gewerbewesen sowie die Gebührenkasse. mehr...
Besuchersteuerung: Zeitgemäßer Bürgerservice
[27.03.2026] Die IKT-Ost hat eine neue Lösung zur Termin- und Besuchersteuerung eingeführt. Der IT-Träger für zwei Landkreise und eine Stadt setzt dabei auf eine einheitliche Software für alle Kommunen. Profiteure sind Verwaltungen und Bürger. mehr...
Büdelsdorf: Digitales Zielmanagementsystem
[06.03.2026] Die Stadt Büdelsdorf hat ein digitales Zielmanagementsystem eingerichtet. Es soll eine gezielte Steuerung, Wirksamkeitsmessung und Auswertung wichtiger Kennzahlen seitens der Stadt ermöglichen. mehr...
cit / nextgov iT: Strategische Partnerschaft mit KERN-UX
[03.03.2026] Die Low-Code-Plattform cit intelliForm unterstützt KERN-UX, den User-Experience (UX) Standard für Verwaltungssoftware. Verwaltungsleistungen können somit KERN-konform, also standardisiert, nutzerfreundlich und wiedererkennbar, umgesetzt werden. Als strategischer Partner gestaltet neben cit auch nextgov iT den UX-Standard aktiv mit. mehr...
Round Table: Saubere Daten
[02.03.2026] Das Round-Table-Gespräch von Kommune21 zum Axians-Infoma-Innovationswettbewerb zeigt: Die Datenqualität ist der entscheidende Erfolgsfaktor für Digitalisierungsprojekte. mehr...
Sachsen: Digitale Ehrenamtskarte
[27.02.2026] Auch in Sachsen steht nun die Digitale Ehrenamtskarte über die Ehrenamtskarten-App zur Verfügung. Damit greift ein weiteres Bundesland auf die in Nordrhein-Westfalen erarbeitete EfA-Leistung zurück. mehr...
Eisenach: Zeichen stehen auf Wandel
[24.02.2026] Mit einem „Masterplan zur digitalen Transformation“ schließt die Stadtverwaltung Eisenach Stück für Stück Etappen auf dem Weg zur modernen Verwaltung ab. Immer im Fokus stehen dabei die Mitarbeitenden als wichtigster Faktor im Veränderungsprozess. mehr...
Hanau: Tablets unterstützen die Feuerwehr
[24.02.2026] In Hanau sorgt das Einsatzinformationssystem rescueTablet dafür, dass Feuerwehren schon während der Anfahrt relevante Informationen zum anstehenden Einsatz erhalten. Da alle Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Hanau sowie die Berufsfeuerwehr das System nutzen, wird eine flächendeckende und einheitliche digitale Informationsbasis für sämtliche Einheiten geschaffen. mehr...
Low Code / No Code: Kommunen bündeln Kräfte
[19.02.2026] Am Niederrhein haben mehrere Kommunen eine gemeinsame Plattform für digitale Anwendungen beschafft. Mit der Low-Code-/No-Code-Lösung setzen sie auf Tempo bei der Entwicklung neuer Anwendungen und die Wiederverwendung existierender Komponenten. mehr...






















