ErdingLittle Bird erstmals in Bayern

Erding setzt als erste bayerische Kommune das interaktive Elternportal Little Bird bei der Vergabe von Kinderbetreuungsplätzen ein.
v.l.: Katrin Sievert; Oberbürgermeister Max Gotz; Alois Gabauer; Kindergartenleiterin Christina Nuspl; Georg Göbl, Leiter der AKDB-Geschäftsstelle Oberbayern; Little Bird-Geschäftsführerin Anke Odrig
(Bildquelle: Presseamt der Stadt Erding)
Erding setzt als erste bayerische Kommune das interaktive Elternportal Little Bird bei der Vergabe von Kinderbetreuungsplätzen ein.
v.l.: Katrin Sievert; Oberbürgermeister Max Gotz; Alois Gabauer; Kindergartenleiterin Christina Nuspl; Georg Göbl, Leiter der AKDB-Geschäftsstelle Oberbayern; Little Bird-Geschäftsführerin Anke Odrig
(Bildquelle: Presseamt der Stadt Erding)
Erding ist die erste bayerische Kommune, die bei der Vergabe ihrer Kinderbetreuungsangebote die Anwendung Little Bird nutzt. Laut der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) erwartet Oberbürgermeister Max Gotz, dass dadurch das Anmeldeverfahren deutlich einfacher wird. „Wir möchten Eltern entlasten und gleichzeitig für Einrichtungen und Kommunen das gesamte Spektrum der Vergabe von Plätzen und der Verwaltung von Verträgen und Bescheiden abbilden“, erklärt Little-Bird-Geschäftsführerin Anke Odrig. Das Portal kann als Suchmaschine genutzt werden, die über Öffnungszeiten, Ansprechpartner und pädagogische Ausrichtung der Kita informiert. Nach einer kostenfreien Registrierung lassen sich Platzanfragen auch an mehrere Einrichtungen parallel stellen. Daten wie Adresse, Beruf und Konfession müssen Eltern nur einmal angeben. Weiterhin können Eltern ihr Kind persönlich anmelden. In diesem Fall gibt die Einrichtung die Daten in das System ein. Little Bird vernetzt laut der Meldung sämtliche Betreuungsanbieter miteinander. Hat ein Kind einen Betreuungsplatz erhalten, erfahren auch die anderen angefragten Einrichtungen davon. Mehrfache Platzvergaben werden vermieden. Die kommunalen Bedarfsstatistiken sind somit stets auf dem aktuellsten Stand, die jährlichen Abgleichsgespräche seitens der Stadt entfallen. „Mit dem Portal soll kein Wettbewerb unter den Einrichtungen entstehen, sondern Chancengleichheit geschaffen und die Möglichkeit gegeben werden, frühzeitig einen Platz zu buchen“, sagt Georg Göbl, Leiter der AKDB-Geschäftsstelle Oberbayern. „Das schafft frühzeitige Planungssicherheit für alle Beteiligten und macht den gesamten Vergabeprozess wesentlich überschaubarer.“ Die AKDB übernimmt laut eigenen Angaben Vertrieb und Hosting für die bayerischen Kommunen. Online buchen lassen sich die Plätze übrigens nicht. Bevor eine Einrichtung einen Platz vergibt, findet ein persönliches Gespräch zwischen Eltern und Anbieter statt.
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