SonnenMeldedaten in der Cloud

Durch den Cloudbetrieb muss die Gemeinde Sonnen im Einwohnermeldewesen keine Updates mehr aufspielen.
(Bildquelle: niserin/123rf.com)
Mit OK.EWO setzt die Gemeinde Sonnen im Einwohnermeldeamt eine Fachsoftware der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) ein. Da der lokale IT-Betrieb im Meldewesen immer anspruchsvoller wird, hat sich die bayerische Kommune für den Wechsel in die Cloud entschieden. Das Migrationsteam der AKDB hat daraufhin den Datenumzug vollzogen. Wie der IT-Dienstleister berichtet, reduziert Sonnen damit nicht nur den Betriebsaufwand. Die Gemeinde beuge auch einer aufwendigen Datenwiederherstellung nach einer Cyberattacke vor.
Durch einen Vorab-Abzug können die Daten für die Migration im laufenden Betrieb geprüft und passend gemacht werden. „OK.EWO wird ab dann im Rechenzentrum der AKDB betrieben“, erklärt Tim Läpple, der bei der AKDB das Migrationsteam des Outsourcing-Rechenzentrums verantwortet. „Gerade die sensiblen kommunalen Meldedaten sind dort sicher. Denn der Druck durch mögliche Cyberattacken und den Fachkräftemangel wird in Zukunft nicht geringer.“
Laut Marco Schäfer, Produktmanager Cloudmigration für OK.EWO, ist der Wechsel ins AKDB-Rechenzentrum heute einfacher als je zuvor: „Wir haben ausreichend Kapazitäten freigeräumt und bieten eine übersichtliche Schritt-für-Schritt-Umstellung, sodass interessierte Kommunen ein komfortabler, planbarer Prozess erwartet.“
„Bei uns lief der Wechsel quasi reibungslos“, bestätigt Florian Höpfl, Verantwortlicher für Kassenverwaltung und IT in Sonnen. „Hier wurden wir gut von der AKDB unterstützt, wir hatten gut erreichbare Ansprechpartner.“ Den Hauptvorteil des Cloudbetriebs sieht Höpfl darin, keine Updates mehr aufspielen zu müssen. „Das ist schon eine ordentliche Entlastung.“ Updates und Sicherheit spielen immer eine Rolle, erklärt er des Weiteren. „Hauptgrund der Migrationsentscheidung war für uns aber die Investitionsfrage über eine Anschaffung neuer Server. Da war der Umzug von OK.EWO und anderen Fachverfahren ins Rechenzentrum der AKDB die beste Option.“
Die Frage, wie aufwendig eine Migration ist, beantwortet Tim Läpple: „Das kommt immer ein Stück weit auf den Einzelfall an. Aber aus Erfahrung rechnen wir in der Regel mit drei Wochen für den gesamten Migrationsprozess. Vereinfacht gesagt wird uns von den OK.EWO-Kunden der Bestandsdaten-Abzug bereitgestellt, den wir dann einspielen. Das Ganze wird natürlich getestet und freigegeben.“
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