DarmstadtMessenger-Dienst in Schulen eingeführt
Seit dem Schuljahr 2021/2022 stellt das Schulamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt den städtischen Schulen die Lizenz eines Instant Messengers zur Verfügung. Wie die Stadt mitteilt, nutzen nach einer erfolgreich durchgeführten Probephase aktuell zehn Schulen den Messenger-Dienst, der speziell auf den schulischen Bedarf zugeschnitten ist. Er biete eine Kommunikationsplattform für die Lehrkräfte untereinander, für die Lehrkräfte mit den Schülerinnen und Schülern sowie für die Schülerinnen und Schüler untereinander. Die Nutzer können chatten, sich in Gruppen unterhalten sowie Bilder oder Videos teilen. Ferner seien eine Dateiablage von einem Gigabyte (GB) sowie das Tool „Umfragen stellen“ inbegriffen.
In der Vergangenheit habe die Kommunikation an den Schulen mehrheitlich über WhatsApp oder andere vergleichbare Dienste stattgefunden. Bei dem schulischen Messenger-Dienst würden, im Gegensatz zu den meisten gängigen Diensten, die Vorgaben der Datenschutzkonformität nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie der IT-Sicherheit nach dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erfüllt.
Mit der Bereitstellung bietet das Schulamt den Lehrkräften nach Angaben der Stadt auch ein digitales Fortbildungsprogramm an. Dieses sei auf die pädagogische Nutzung von Messenger-Diensten im Schulalltag und die damit einhergehenden Möglichkeiten in der Organisation des Unterrichts und der Umsetzung und Realisierung kollaborativer Lernformen, auch auf räumliche Distanz, abgestimmt.
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