Dienstag, 13. Januar 2026

MaternaMobilitätsanwendungen für GAIA-X

[04.02.2022] Der Gaia-X Hub Germany startet mit GAIA-X 4 Future Mobility eine Initiative für die Mobilität der Zukunft. IT-Dienstleister Materna übernimmt die Teilprojektleitung in zwei Projekten der Initiative.

Der IT-Dienstleister Materna übernimmt eine Teilprojektleitung in zwei Projekten der Initiative GAIA-X 4 Future Mobility, einer Projektfamilie, die rund um den deutschen Gaia-X Hub (wir berichteten) angesiedelt ist. Im Rahmen der Projekte wolle Materna Konzepte für die Steuerung autonomer Fahrzeugflotten für den Personen- und Güterverkehr entwickeln, gab das Unternehmen jetzt bekannt. Gemeinsam mit zahlreichen Partnern aus Verwaltung, Wirtschaft und Forschung will der IT-Dienstleister einen Datenraum zum sicheren Austausch von Mobilitätsdaten aufbauen, um automatisierte und vernetzte Fahrzeuge zu managen. Das Konsortium des bundesweiten Forschungsprojekts werde in den kommenden drei Jahren konkrete Anwendungsfälle entwickeln, um die hohe Verkehrsbelastung zu verringern und damit die Klimabilanz zu verbessern.
Mobilitäts- und Smart City-Lösungen gehörten zu den spannendsten Anwendungsfeldern für innovative Datenökosysteme. Das europäische Gemeinschaftsprojekt GAIA-X eröffne einen sicheren Datenraum, aus dem neue Mobilitätskonzepte wachsen können, erläutert Materna-CEO Martin Wibbe. „In unserem Fokusfeld Data Economy entwickeln wir dafür zukunftsweisende IT-Lösungen und neue datengetriebene Geschäftsmodelle“, so Wibbe.

Konkrete Anwendungsfälle für Advanced Smart Services

In dem Projekt GAIA-X 4 ROMS (Remote Operation Management Services) sollen Lösungen für die (Fern-)Steuerung autonomer Fahrzeugflotten im Personen- und Güterverkehr entwickelt werden. Durch die Nutzbarmachung von Mobilitätsdaten aus verschiedensten Quellen für KI-Lösungen können etwa autonom fahrende Busse und Bahnen im ÖPNV, mobile Packstationen und weitere innovative Mobilitätslösungen realisiert werden. Von dem Projekt profitieren könnten etwa Verkehrsgesellschaften, aber auch Anbieter datengetriebener Services und Fahrzeugkomponenten. Materna will mittels Cloud- und Blockchain-Technologien einen föderierten Datenraum generieren und Anbieter und Anwender über Schnittstellen so zusammenschließen, dass sie Daten selbstbestimmt miteinander austauschen können.
Deutschlandweit beteiligen sich 18 Partner aus der öffentlichen Verwaltung, Wirtschaft und Forschung an dem Projekt GAIA-X 4 ROMS, darunter IT-Unternehmen, Verkehrsbetriebe, Universitäten, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Fraunhofer Gesellschaft.
Die ebenfalls von Materna maßgeblich mitentwickelte Projektskizze GAIA-X 4 moveID bedient das souveräne Identitätsmanagement. Mithilfe von selbstbestimmten Identitäten lassen sich Fahrzeuge in dezentrale Verkehrssysteme integrieren und Verkehrsströme dynamisch an örtliche Verkehrsbeschränkungen, wie verkehrsberuhigte Zonen oder verschiedene Umweltzonen, anpassen. Von den in diesem Projekt erarbeiteten Ergebnissen profitieren alle Projekte von „GAIA-X 4 Future Mobility“, so Materna.





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: IT-Infrastruktur

Halle (Saale): Smarte Technik statt Parksuchverkehr

[05.01.2026] Ein beliebtes Erlebnisbad sorgte in Halle (Saale) bislang für unnötigen Verkehr in einem Wohngebiet. Der Grund: Es werden Parkplätze gesucht. Die Echtzeitanzeige der Parkhausbelegung am Erlebnisbad plus Hinweis auf alternative Parkmöglichkeiten sollen dem nun ein Ende bereiten. mehr...

FITKO-Präsident André Göbel beim Vortrag, im Hintergrund ist eine Präsentation eingeblendet.

GovTech Deutschland: Ergebnisse des RaaS-Projekts

[22.12.2025] GovTech Deutschland hat das Projekt Register-as-a-Service (RaaS) abgeschlossen. Die Ergebnisse – eine vollständige Referenzarchitektur, funktionale technische Implementierungen und ein begleitendes Rechtsgutachten für moderne Cloud-Register – stehen Open Source über die Plattform openCode zur Verfügung. mehr...

Vektorgrafik mit Desktopbildschirm und unterschiedlichen Symbolen für barrierefreie digitalen Angebote.
bericht

Digitale Barrierefreiheit: Inklusive Transformation

[19.12.2025] In einer neuen Modulserie des eGov-Campus steht das Thema digitale Barrierefreiheit im Vordergrund. Der Kurs sensibilisiert die Teilnehmenden für dieses Thema, informiert über rechtliche Grundlagen und vermittelt praktische Umsetzungshilfen. mehr...

Die Fototerminals bestehen aus einer Kamera und einem Touchpad.

Reutlingen: Ausbau digitaler Dienstleistungen

[12.12.2025] In Reutlingen wächst das Angebot digitaler Verwaltungsdienstleistungen. Dazu zählen vollständig digitale Prozesse ebenso wie die flächendeckend angebotenen Fototerminals für Passbilder. Auch können Fundsachen online aufgerufen werden. Weitere Onlineservices bietet außerdem das Standesamt an. mehr...

Abstraktes 3d_rendering von schwarzen, Roten und gelben Bausteinen

München: Feedback zum Deutschland-Stack

[11.12.2025] Mit ihren Anmerkungen zum Deutschland-Stack will die bayerische Landeshauptstadt München dazu beitragen, die digitale Transformation der Verwaltung voranzutreiben. Unter anderem regt die Stadt an, die kommunalen Bedürfnisse sowie die Dresdner Forderungen zur digitalen Verwaltung mehr zu berücksichtigen. 
 mehr...

Eine Person arbeitet an Dokumenten und Ordnern auf einem Laptop.

BW-Empfangsclient: Anträge ohne Fachsoftware empfangen

[10.12.2025] Mit dem BW-Empfangsclient können Kommunal- und Landesbehörden in Baden-Württemberg jetzt auch solche digitalen Verwaltungsleistungen anbieten, für die sie bislang keine Fachsoftware nutzen. Die Behörden können sich kostenfrei selbst registrieren, die Lösung ist sofort einsetzbar. mehr...

zwei Männer am Tisch sitzen mit papieren vor sich- Kooperation_Fulda_ekom21

Fulda: Enge Kooperation mit ekom21

[09.12.2025] Eine engere Kooperation haben die Stadt Fulda und ekom21 vereinbart. Dabei hat die Kommune auch Fachverfahren ins Rechenzentrum des kommunalen IT-Dienstleisters überführt. mehr...

Blick vom Dach auf das Wiener Rathaus: neogotischer Bau mit zentralem Turm, Uhr und filigranen Türmchen vor blauem Himmel.

Wien: Open Source stärkt Europas Unabhängigkeit

[08.12.2025] Die Europäische Kommission würdigt die Open-Source-Strategie Wiens. In einem neuen Bericht wird die Stadt als führend beschrieben. Wien setzt auf offene Software, um digital unabhängig und sicher zu arbeiten. mehr...

Eine ältere Frau sitzt an einem Laptop und schaut auf eine Kreditkarte.
bericht

Onlineformulare: Gegenseitig unterstützen

[01.12.2025] Onlineformulare sind heute unverzichtbar – und EfA-Leistungen decken längst nicht alles ab. Mit No-Code-Formularen und im interkommunalen Austausch können Städte und Gemeinden hier flexibel und kostenbewusst agieren. mehr...

Deutsche Verwaltungscloud: Digitale Antragsbearbeitung made in Hessen

[26.11.2025] Mit HessenDANTE bietet die HZD eine innovative Plattform, mit der sich die Antragstellung für unterschiedlichste Verwaltungsleistungen komplett digital und OZG-konform abbilden lässt. Das Paket ist nun auch über die Deutsche Verwaltungscloud zu beziehen. mehr...

Axians Infoma: Innovationspreis 2025 verliehen

[24.11.2025] Mit Künstlicher Intelligenz (KI) konnte die Stadtverwaltung Bad Dürkheim ihren Eingangsrechnungsprozess automatisieren. Für diese Maßnahme ist sie mit dem Axians Infoma Innovationspreis 2025 ausgezeichnet worden. Zu den Finalisten zählen außerdem das Gesundheitsamt des Landkreises Saarlouis und die Stadt Fürth. mehr...

Eine Person sitzt vor einem aufgeklappten Laptop und hat ein Notizbuch in der Hand, dessen Inhalt sie mit den Daten auf dem Laptopbibdschirm vergleicht.

Baden-Württemberg: Virtuelles Amt für Kommunen

[05.11.2025] In Baden-Württemberg fördert das Digitalministerium gemeinsam mit der Digitalakademie@bw die Kommunen beim Ausbau des Virtuellen Amts mit insgesamt 400.000 Euro. Bewerbungen können noch bis zum 15. Dezember eingereicht werden. Interessierte Kommunen wenden sich direkt an IT-Dienstleister Komm.ONE. mehr...

Der Messestand von MR Datentechnik auf der Kommunale 2025.

MR Datentechnik: Ganzheitliche IT statt Insellösungen

[05.11.2025] Mit ganzheitlichen, maßgeschneiderten IT-Lösungen unterstützt das Unternehmen MR Datentechnik öffentliche Auftraggeber von der Hardware über die IT-Sicherheit bis hin zur smarten Netzwerk- oder Medientechnik. Die Managed Services stehen auch für den Bildungsbereich zur Verfügung. mehr...

Eine Frau präsentiert ein Smartphone, auf dem die Karlsruhe.App genutzt wird.

Karlsruhe: Digitale Begleiterin auch bei Gefahr

[29.10.2025] Als zentrale mobile Plattform bündelt die Karlsruhe.App zahlreiche digitale Dienste der Stadtverwaltung sowie stadtnahe Angebote von Drittanbietenden. Nun hat die Stadt auch das Modulare Warnsystem (MoWaS) in die App integriert. mehr...

Ein 24/7 Bürgerterminal der Stadt Nidderau.

Nidderau: Wirtschaftlicher dank Bürgernähe

[28.10.2025] In Nidderau können die Bürger an einem Terminal rund um die Uhr digitale Anträge stellen. An einem anderen Terminal können sie jederzeit Pässe und Dokumente abholen. Der Hessische Städte- und Gemeindebund und der hessische Steuerzahlerbund haben die Stadt unter anderem für diese beiden Lösungen mit dem so genannten Spar-Euro ausgezeichnet. mehr...