Sonntag, 1. November 2026

Lemgo/KalletalModulare Bürger-App

[20.02.2024] Als gemeinschaftliches und Open-Source-basiertes Projekt von mehreren Kommunen aus ganz Deutschland wurde die Bürger-App entwickelt, die jetzt in Lemgo und in Kalletal zur Verfügung steht. Die Apps sollen kontinuierlich weiterentwickelt werden, dabei soll auch Nutzerfeedback einfließen.
Die Bürger-App für Lemgo und Kalletal wurde gemeinschaftlich als Open-Source-basiertes Projekt entwickelt.

Die Bürger-App für Lemgo und Kalletal wurde gemeinschaftlich als Open-Source-basiertes Projekt entwickelt.

v.l.: Dennis Ortmeier, CDO Lemgo; Bürgermeister Markus Baier, Lemgo; Olaf Kapelle, CDO Gemeinde Kalletal; Nicole Baeumer und Bernd Redeker, beide Projektbüro digital.interkommunal; Bürgermeister Mario Hecker, Gemeinde Kalletal

(Bildquelle: digital.interkommunal Kalletal.Lemgo)

Im Rahmen des Smart-City-Modellprojekts digital.interkommunal Kalletal.Lemgo wurde jeweils eine kommunale App für die Gemeinde Kalletal und die Stadt Lemgo entwickelt. Die Apps sind jetzt für Android und iOS verfügbar. Sie sollen einen zentralen Zugang zu verschiedenen Inhalten und Services der beiden Kommunen bieten, so eine Meldung aus Lemgo. Die Apps stellen den Einwohnerinnen und Einwohnern verschiedenste digitale Angebote wie zum Beispiel die jeweiligen Serviceportale der Kommunen oder ÖPNV-Verbindungen, aber auch interessante Orte und die Pressemitteilungen aus der Verwaltung gebündelt zur Verfügung. Bereits vorhandene, regionale, digitale Lösungen sollen nach und nach in die Apps eingebunden werden. Zudem sollen die Apps weiterentwickelt werden – angepasst an die Bedürfnisse der Einwohnenden aus beiden Kommunen. Dafür soll es unter anderem Veranstaltungen und Umfragen unter den Einwohnern von Kalletal und Lemgo geben. Direktes Nutzerfeedback soll ebenfalls einfließen.

Open-Source-Baukasten – für alle Kommunen

Für die Entwicklung der Apps im Rahmen des Smart-City-Modellprojekts haben sich Kalletal und Lemgo mit vielen weiteren Kommunen aus ganz Deutschland zu einer Entwicklungspartnerschaft zusammengefunden. Gemeinsam wird auf Open-Source-Basis ein App-Baukastensystem entwickelt, der verschiedenste Bedarfe der Kommunen abdeckt (wir berichteten). Damit ist die Software für jeden frei verfügbar, Zusammenarbeit und Austausch werden gefördert. Weitere Module kommen schrittweise hinzu. So muss nicht jede Kommune ihre eigenen Lösungen programmieren. Als Teil einer Entwicklungspartnerschaft sparen die Kommunen bei der App-Entwicklung Zeit und Kosten und können gleichzeitig ihren Bürgerinnen und Bürgern eine größere Anzahl an Funktionen anbieten.
Bei der Erstellung einer kommunalen App liegt die Herausforderung nach Angaben der Stadt Lemgo in den Details. So müssen zahlreiche Datenquellen integriert werden, die über verschiedene Abteilungen und Institutionen verstreut sind. Dazu muss auch geklärt werden, wer für welche Daten verantwortlich ist und wie deren Aktualität sichergestellt werden kann.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Smart City

Kaiserslautern: KI optimiert Verkehrsmanagement

[29.10.2026] Kaiserslautern setzt auf Künstliche Intelligenz und vernetzte Verkehrstechnik, um den Verkehr effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten. Bei einem bundesweiten Netzwerktreffen stellte die Stadt ihre Projekte KIMONO I und AORTA vor. mehr...

Frau mit VR-Brille schaut durch ein Panoramafenster auf eine Stadtlandschaft

Hamburg: Digitale Zwillinge gezielt fördern

[28.10.2026] Hamburg hat ein Zentrum Digitaler Zwilling gegründet und fördert erste Vorhaben über einen Zwillingsfonds. Die neuen Strukturen sollen Fachwissen in der Verwaltung bündeln und den Einsatz der digitalen Stadtmodelle über Ressortgrenzen hinweg voranbringen. mehr...

Zwei Frauen und vier Männer stehen neben einem der neuen smarten Mülleimer in Dortmund.

Dortmund: Smarte Mülltonnen für saubere Parks

[28.10.2026] In Grünanlagen und im Zoo der Stadt Dortmund melden smarte Abfallbehälter jetzt automatisch den Füllstand und ermöglichen so eine bedarfsgerechte Leerung. Das soll Fahrwege reduzieren, Ressourcen schonen und die Parks sauber halten. mehr...

Ein Mann und eine Frau blicken mit einem Tablet in der Hand auf einen Park, dessen digitale Version auf dem Tablet zu sehen ist
bericht

Kirchheim b. München: Digitales Herz von Smartheim

[27.10.2026] Die Gemeinde Kirchheim bei München zeigt, dass auch kleinere Kommunen groß denken und die digitale Stadtentwicklung strategisch sowie mit konkretem Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger gestalten können. Herzstück hierfür ist ein Digitaler Zwilling. mehr...

Altstadt von Wetzlar mit Fachwerkhäusern

Wetzlar: Sensordaten für die Stadtentwicklung

[26.10.2026] Mithilfe von Lasertechnologie und der Verknüpfung verschiedener Datenquellen will die Stadt Wetzlar Verkehrs- und Besucherströme besser analysieren und steuern. Das Land Hessen fördert das Smart-City-Modellprojekt mit rund 515.000 Euro. mehr...

Radzählstation an der Wiwilibrücke

Freiburg: Beim Datenspaziergang die Smart City erleben

[21.10.2026] Wie werden Daten in einer Smart City erhoben und genutzt? Ein neuer Datenspaziergang in Freiburg zeigt an fünf Stationen, welche Technologien dahinterstecken und wie die gewonnenen Informationen zur Stadtentwicklung beitragen. mehr...

ein orangenes Winterdienstauto von hinten

Pforzheim: Ideen für die Smart City

[15.10.2026] Wie können offene Daten und Künstliche Intelligenz dazu beitragen, kommunale Herausforderungen zu lösen? Beim Smart City Hackathon in Pforzheim entwickeln die Teilnehmenden Anfang November praxisnahe Lösungen – vom Landschaftsschutz bis zum Winterdienst. mehr...

bericht

Apps: Smart City kann klein starten

[13.10.2026] Auch kleinere und mittlere Kommunen können Smart-City-Angebote mit überschaubarem Aufwand umsetzen. Ein möglicher Einstieg sind kommunale Apps: Sie bündeln Informationen, vernetzen lokale Akteure und eröffnen neue Wege für den Austausch mit der Bürgerschaft. mehr...

Vier Personen stehen rund um einen hohen Tisch auf dem beschriebene karten zu sehen sind

Smart City Summer School Dresden: Wissenstransfer für die Stadt der Zukunft

[12.10.2026] Wie lassen sich erfolgreiche Smart-City-Lösungen dauerhaft in Kommunen etablieren und auf andere Städte und Gemeinden übertragen? Mit dieser Frage beschäftigte sich die Smart City Summer School 2026 in Dresden. Forschende aus rund 50 wissenschaftlichen Einrichtungen diskutierten über Wissenstransfer, Resilienz und die Wirkung digitaler Stadtentwicklung. mehr...

Wie sehen die Städte der Zukunft aus?

Smart City: Digitale Grundversorgung dauerhaft sichern

[08.10.2026] Smarte Städte und Regionen brauchen mehr als befristete Modellprojekte. Sechs Verbände fordern dauerhaft finanzierte, übertragbare Strukturen für die digitale Daseinsvorsorge. Erprobte Lösungen sollen weiterbetrieben werden und allen Kommunen zugutekommen. mehr...

Smart Country Convention: Smart Water als Basis für weitere Anwendungen

[02.10.2026] Zenner zeigt auf der Smart Country Convention 2026, wie sich die Digitalisierung der Wasserwirtschaft mit weiteren Smart-City-Anwendungen verbinden lässt. Eine gemeinsame LoRaWAN-Infrastruktur soll dabei Daten aus unterschiedlichen kommunalen Bereichen übertragen. mehr...

Smart-City-Strategie: Für viele Kommunen eine Herausforderung.

Hamm: Digitaler Erfolgskurs

[24.09.2026] Hamm stellt die Weichen für die nächste Phase seiner Digitalisierung: Die bisherige Digitalisierungsstrategie wird zu einer Smart-City-Strategie für 2027 bis 2032 weiterentwickelt. Neue KI-Anwendungen und eine modernere Dateninfrastruktur sollen dabei eine größere Rolle spielen. mehr...

Reihe von Autos, Nahaufnahme, im Hintergrund orangefarbenes Bokeh

Köln: MobilitätsCockpit verstetigt

[23.09.2026] Köln führt die Datenplattform MoCKiii nach Abschluss der Förderphase dauerhaft fort. Sie verknüpft Verkehrs-, Umwelt- und Wetterdaten in Echtzeit. Die Informationen fließen unter anderem in Verkehrsanlagen, das Brückenleitsystem und die Mobilithek ein. mehr...

Visualisierung des smarten Pfaff-Quartiers in Kaiserslautern.
bericht

Serie Smart Cities, Teil 6: Resilient und nachhaltig

[22.09.2026] Um zukunftsfähige urbane Infrastrukturen – smarte Quartiere – zu schaffen, sollten Kommunen die Digitalisierung konsequent als Hebel für ganzheitliche Nachhaltigkeit und Resi­lienz nutzen. Dabei können sie sich an vier Leitfragen orientieren. mehr...

Holzblöcke vor blauem Hintergrund bilden eine aufsteigende Treppe mit einem roten Block ganz oben. Symbol für eine Rangliste

Haselhorst Smart City Ranking: Ranking ohne Rangliste

[17.09.2026] Das Haselhorst Smart-City-Ranking verzichtet 2026 erstmals darauf, die Platzierungen der untersuchten Städte aktiv zu veröffentlichen. Ganz geheim bleibt die Rangliste dennoch nicht: München hat seinen erneuten ersten Platz bereits selbst bekannt gegeben. mehr...