KommHUBPrototypen für kommunale Fragestellungen
Die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen können Kommunen oft nicht alleine stemmen. In Baden-Württemberg unterstützt die Städte, Gemeinden und Landkreise daher unter anderem der KommHUB, Komm.ONE-Modulpartner der Digitalakademie@bw. Wie IT-Dienstleister Komm.ONE mitteilt, entwickelt und testet KommHUB in Zusammenarbeit mit einzelnen Kommunen Prototypen zur Lösung bestimmter Problemstellungen. Der Programmcode dieser Prototypen stehe anschließend allen interessierten Kommunen zur Verfügung.
Die ersten vier Prototypen seien im Rahmen eines Wettbewerbs erarbeitet worden. Es handle sich dabei um den so genannten Voicebot KOMMI, eine Augmented Reality App, ein Dashboard zum Thema Sicherheitsempfinden sowie ein Risiko-Dashboard zu Extremwetterereignissen. Beim Voicebot KOMMI handle es sich um eine Online-Spracherkennungssoftware, die Bürgerinnen und Bürger auf der Website einer Kommune zu allgemeinen Fragen und einzelnen Verwaltungsdienstleistungen Auskunft geben kann. Die Augmented Reality App wiederum ermögliche es, geplante oder bereits im Bau befindliche Großprojekte zu visualisieren. Bei der Darstellung werden laut Komm.ONE Geo-Informationen und Umwelteinflüsse berücksichtigt.
Beim Dashboard Sicherheitsempfinden handle es sich um eine webbasierte grafische Benutzeroberfläche, die ähnlich einem Armaturenbrett Datenbestände aus unterschiedlichen kommunalen Quellen zusammenführt. Ziel sei es, für Bürgerinnen und Bürger ein komplexes Bild der gefühlten Sicherheitslage zu erstellen. Das Risiko-Dashboard zu Extremwetterereignissen wiederum sei ein Software Tool, das Datenbestände aus vielfältigen kommunalen Fachbereichen zusammenführt. Auf der Grundlage dieser großen Datenmengen können laut Komm.ONE Prognosen zu mikroklimatischen Extremwetterlagen erstellt und visualisiert werden.
Weitere Informationen zur Augmented Reality App
Weitere Informationen zum Dashboard Sicherheitsempfinden
Weitere Informationen zum Risiko-Dashboard Extremwetterereignisse
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