KGStProzessportal bündelt Leistungen
Ein Prozessportal baut jetzt die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) auf. Wie die KGSt mitteilt, wird dieses die Leistungen der KGSt-Prozessbibliothek und den KGSt-Prozesskatalog bündeln. In der KGSt-Prozessbibliothek finden sich zahlreiche Modelle zu kommunalen Prozessen, die entweder direkt von Kommunen zur Verfügung gestellt oder in KGSt-Arbeitsgruppen sowie anderen Fachgruppen modelliert werden. Der KGSt-Prozesskatalog diene als Ordnungsrahmen für das kommunale Prozess-Management. Darin würden alle Prozesse, die auf kommunaler Ebene ablaufen, entsprechend der Systematik des KGSt-Produktplans katalogisiert.
Der Aufbau des neuen Portals soll in mehreren Schritten erfolgen. Zum einen werde die KGSt-Prozessbibliothek auf neue Beine gestellt, damit sich Prozessmodelle einfacher und schneller bereitstellen lassen. Die KGSt stelle außerdem Räume zur Verfügung, damit Arbeits- und Fachgruppen gemeinsam an Prozessmodellen tüfteln können. Ausgebaut würden überdies die Kommentierungs-, Such- und Filterfunktionen von Prozessmodellen der KGSt-Bibliothek. Zusätzlich werde der bisherige Excel-KGSt-Prozesskatalog webbasiert abrufbar sein und Verlinkungen zur KGSt-Prozessbibliothek enthalten. Auch werden im KGSt-Prozessportal weitere Kataloge bereitgestellt, etwa der OZG-Umsetzungskatalog (wir berichteten).
Mit dem Launch des neuen Portals, der für die zweite Jahreshälfte 2019 geplant ist, ändere die KGSt den Modellierungsstandard. Künftig werden die Prozessmodelle in der Bibliothek in der BPMN 2.0 visuell dargestellt. Entsprechende Modellierungskonventionen zur Umsetzung des neuen Standards sollen erarbeitet und den KGSt-Mitgliedern zur Verfügung gestellt werden. Trotz der Umstellung von FaMoS zu BPMN 2.0 bleibe die KGSt ihren Standards – Modellierung auf vier Prozessebenen, Prozesslandkarten und Prozesssteckbriefe – treu. Für das neue Portal komme die PICTURE Prozessplattform als Infrastruktur zum Einsatz.
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