Samstag, 29. November 2025

Kreis StarnbergSicher, wirtschaftlich und zukunftsorientiert

[29.09.2016] Die Verwaltung des Kreises Starnberg wird künftig wichtige Kernverfahren und Prozesse aus dem BSI-zertifizierten Rechenzentrum der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) beziehen. Damit reagiert das Landratsamt auf wachsende Anforderungen an einen sicheren IT-Betrieb sowie auf den steigenden Bedarf an attraktiven Bürgerservices.
Vertragsunterzeichnung: Landratsamt Starnberg nutzt künftig das AKDB-Rechenzentrum.

Vertragsunterzeichnung: Landratsamt Starnberg nutzt künftig das AKDB-Rechenzentrum.

v.l.: Georg Göbl, AKDB-Geschäftsstellenleiter Oberbayern; Alexander Schroth, AKDB-Vorstandsvorsitzender; Karl Roth, Landrat des Kreises Starnberg; Norbert Sontheim, Fachbereichsleiter Haupt- und Personalverwaltung im Kreis Starnberg

Das Landratsamt Starnberg und die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) haben eine strategische IT-Partnerschaft vereinbart. Einen entsprechenden Rahmenvertrag über den Betriebsmodellwechsel bei den eingesetzten AKDB-Kernverfahren im Personal-, Verkehrs-, Sozial-, Einwohnermelde- und Bauwesen haben jetzt Landrat Karl Roth und der Vorstandsvorsitzende der AKDB, Alexander Schroth, unterzeichnet. Dabei geht es darum, den autonomen Betrieb im landkreiseigenen Rechenzentrum teilweise in das durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifizierte Rechenzentrum der AKDB zu verlagern. Die Daten des Landratsamts verbleiben bei der Nutzung dieser Infrastruktur weiterhin im hoheitlichen, öffentlich-rechtlichen Raum. Durch diese Verlagerung erhält der Kreis Starnberg nach Angaben der AKDB langfristige Planungs- und Investitionssicherheit. Landrat Roth zeigte sich bei der Unterzeichnung des Rahmenvertrags zufrieden: „Durch die Rechenzentrums- und Servicekooperation mit der AKDB können wir noch wirtschaftlicher arbeiten und gewinnen ein Plus an IT-Sicherheit und Datenschutz.“ Der Kreis Starnberg lässt aktuell seine eigene IT-Infrastruktur vor Ort ebenfalls nach ISO 27001-Zertifikat auf Basis von IT-Grundschutz zertifizieren. Die gemeinsame Nutzung interner und – wo sinnvoll – externer Rechenzentrumsleistungen sei dabei kein Widerspruch, sondern ermögliche ein Höchstmaß an Sicherheit. Als langjähriger Rechenzentrumsleiter in Starnberg ist Thomas Eberhard davon überzeugt, dass durch die Kooperation gezielter und flexibler reagiert werden kann. Die Leistungen aus dem AKDB-Rechenzentrum seien nicht nur äußerst sicher, sondern für die IT-Betreuung mittelfristig auch zeitsparend: Denn die IT vor Ort muss sich nicht mehr um alle technologischen Fragen kümmern, da diese teilweise an zentraler Stelle gemanagt werden. Dies sei angesichts der aktuellen Personalsituation eine wertvolle Erleichterung. Auch Alexander Schroth freut sich auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit: „Mit dem Bezug der AKDB-Verfahren aus unserem Rechenzentrum ist die Verwaltung des Landratsamtes Starnberg für aktuelle und künftige Herausforderungen in einem dynamischen IT-Umfeld weiterhin bestens gerüstet.“ Wie die AKDB abschließend mitteilt, wurde mit dem Kreis Starnberg auch eine Vereinbarung über die amtliche Schulverwaltungs-Software ASV getroffen. Angesichts sensibler Lehrer-, Schüler- und Leistungsdaten soll die für alle Schularten bayernweit verpflichtend eingeführte Software künftig ebenfalls im sicheren AKDB-Rechenzentrum betrieben werden. Der Landkreis Starnberg nehme in Sachen ASV eine Vorreiterrolle ein, da er die Schul-Software sämtlichen Schulen im Kreis zur Verfügung stelle.





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Fachverfahren
Eine Person sitzt an einem Desktop-Rechner und arbeitet an einem Bauplan.

Wiesbaden: Onlinebauantrag im Regelbetrieb

[28.11.2025] Ab Dezember bietet die Wiesbadener Bauaufsicht sämtliche Baugenehmigungsverfahren volldigitalisiert an. Vom Ausfüllen des Formulars über den Upload aller Unterlagen bis hin zur Kommunikation mit der Behörde wird dann alles über das Bauportal Hessen (DigiBauG) abgewickelt. Das Verfahren wird damit schneller, effizienter, einfacher und transparenter. mehr...

Jach Russel Welpe liegt auf Schreibtisch während Frau am Laptop arbeitet

Nordrhein-Westfalen: pmHundManager im Einsatz

[28.11.2025] Die Lösung pmHundManager des Anbieters GovConnect kommt jetzt auch bei den ersten Kommunen in Nordrhein-Westfalen zum Einsatz. Dazu kooperiert GovConnect mit dem Zweckverband Kommunales Rechenzentrum Niederrhein (KRZN). mehr...

Blick über eine Reihe von Gräbern mit Trauerzug.
bericht

Friedhofswesen: Unkomplizierte Umstellung

[21.11.2025] Die Umstellung auf die Software HADES‑X brachte der St. Barbara Gottesackerstiftung Linz viele Erleichterungen im Arbeitsalltag. Für Mehrwerte sorgen etwa der digitale Friedhofsplan, Online-Bürgerdienste und Grab‑Informationen via QR‑Code. mehr...

winter Schnee Laub Herbst

AIDA ORGA: Von Baumkontrolle bis Winterdienst

[20.11.2025] Ab Herbst beginnt für Bauhöfe die arbeitsintensive Zeit. Sie müssen Bäume kontrollieren, Pflegemaßnahmen planen und Straßen für den Winter vorbereiten. Mit einer Baumkontroll-App und der digitalen Winterdienstdokumentation mit integrierter Zeiterfassung unterstützt Anbieter AIDA ORGA die Kommunen bei diesen Aufgaben. mehr...

Mehrere Personen stehen in einem Messestand, vor ihnen auf dem Tisch stehen mehrere Tablets.

eWA: 2.000 angeschlossene Meldebehörden

[17.11.2025] Die von der Freien und Hansestadt Hamburg nach dem Einer-für-Alle-Prinzip entwickelte elektronische Wohnsitzanmeldung (eWA) wird mittlerweile von 2.000 Meldebehörden in ganz Deutschland genutzt. 55 Millionen Bürger können ihren Wohnsitz somit komplett digital ummelden. mehr...

Sozialdezernentin Jana Schmöller und Oberbürgermeister Nino Hasse stellen den Kinder-Kompass Mainz der Presse vor.

Mainz: Anmelden über den Kinder-Kompass

[11.11.2025] Die Kita-Anmeldung soll in Mainz ab sofort übersichtlicher und unkomplizierter vonstattengehen. Dafür wurde der Kinder-Kompass Mainz ins Leben gerufen. Die trägerübergreifende Anmeldeplattform bietet Vorteile für Eltern, Kitas und die Stadtverwaltung. mehr...

Blick von der Rückbank auf den Fahrer und seine Beifahrerin, die High Five geben.

ITK Rheinland: Auf neuer Spur im Verkehrswesen

[04.11.2025] Die ITK Rheinland führt im Competence Center Verkehrswesen eine neue Software ein. In Mönchengladbach, Wesel, der Landeshauptstadt Düsseldorf, Bottrop, dem Rhein-Kreis Neuss und Kleve ist die Umstellung bereits abgeschlossen. mehr...

Zwei Menschen gehen mit zwei Hunden spazieren.

Leipzig: QR-Code als Hundemarke

[31.10.2025] Mit dem kommenden Jahr erhalten Hundehalter in Leipzig für jeden neu angemeldeten Hund den Nachweis über die Anmeldung in digitaler oder Papierform. Ein QR-Code dient dann als Hunderegistriermarke, die Blechmarken verlieren bis Ende 2026 ihre Gültigkeit. mehr...

Bild von einem Marktstand

Mainz: Online für den Wochenmarkt bewerben

[30.10.2025] In Mainz können Interessierte jetzt einen Onlinedienst nutzen, um Bewerbungen für Wochenmärkte zu erstellen und einzureichen. Die Stadt hat hierfür eine von Hamburg und dem Land Rheinland-Pfalz entwickelte EfA-Leistung bedarfsgerecht angepasst. mehr...

Registermodernisierung: Erster NOOTS-Use-Case besteht Abnahmetests

[23.10.2025] Der erste NOOTS-Use-Case hat alle Abnahmetests erfolgreich bestanden – ein wichtiger Schritt für die Registermodernisierung in Deutschland. Der Onlinedienst „Antrag auf Bewohnerparken“ wurde über den OZG-Hub erfolgreich getestet und soll im Dezember starten. mehr...

Drei Kleinkinder spielen mit Bauklötzen.
bericht

Kita-Lösungen: Weniger verwalten

[22.10.2025] Konnten Eltern bislang froh sein, überhaupt einen Betreuungsplatz für ihren Nachwuchs zu erhalten, verändert sich die Situation jetzt aufgrund der sinkenden Geburtenraten. Kita und Kindertagespflege werden künftig stärker konkurrieren. mehr...

Ein Aufenthaltstitel unter einer Lupe

AKDB/Komm.ONE: Kooperation im Ausländerwesen

[21.10.2025] Die IT-Dienstleister AKDB und Komm.ONE streben eine Zusammenarbeit im Bereich Ausländer- und Einbürgerungswesen an. Gemeinsam wollen sie eine zukunftsfähige und sichere Software bereitstellen, die sich innovativer Technologien wie Künstlicher Intelligenz bedient. mehr...

Nordrhein-Westfalen: Kommunen BIM-ready machen

[13.10.2025] Mit einer neuen Wissensplattform will das Land Nordrhein-Westfalen seine Kommunen bei der Einführung von Building Information Modeling (BIM) unterstützen. mehr...

Friedhof Kreuz Grabstein

Wiesbaden: Telefon der Friedhofsverwaltung schweigsamer

[13.10.2025] Statt im Minutentakt klingelt das Telefon in der Friedhofsverwaltung Wiesbaden nur noch selten. Möglich macht das die neue Bestatteranbindung der Lösung MACH FIM. mehr...

Eine Person hantiert an einem Smartphone, macht Notizen auf Papier, im Hintergrund ist ein aufgeklappter Laptop zu sehen.

Tübingen: Sozialhilfe online beantragen

[10.10.2025] In Tübingen können Sozialhilfeanträge ab sofort digital eingereicht werden. Antragsteller werden Schritt für Schritt durch den entsprechenden Onlineantrag geführt. Erforderliche Unterlagen können sie als Datei hochladen. mehr...