Mittwoch, 18. März 2026

MönchengladbachSmart City Summit am Niederrhein

[07.03.2024] Zum dritten Mal richtete die Smart-City-Modellstadt Mönchengladbach den Smart.City-Summit.Niederrhein aus, bei dem neue Lösungen gezeigt und grundlegende Fragen erörtert wurden. Neben regionalen Akteuren und Start-ups waren erstmals auch Partner aus Polen vertreten.
Eine Solarbank

Eine Solarbank, die für verschiedene Aufgaben konfiguriert werden kann, präsentierte die polnische Delegation beim Smart.City-Summit.Niederrhein 2024.

(Bildquelle: Stadt Mönchengladbach)

Mönchengladbach ist Teil der Modellprojekte Smart Cities und wird in diesem Rahmen vom Bund mit 15 Millionen Euro gefördert. Die Stadt will aber nicht nur selbst smart werden, sondern auch Smart-City-Akteure vernetzen und ins Gespräch bringen – und hat daher im Jahr 2021 den Smart.City-Summit.Niederrhein initiiert (wir berichteten). Ende Februar 2024 fand der Kongress zum dritten Mal statt. Zu dem Fachaustausch kamen Unternehmen, Wissenschaft, Start-ups, Kommunen und Experten zusammen. Erstmals war mit Polen auch ein Partnerland auf dem Kongress vertreten, so die Stadt.
Im Ausstellungsbereich präsentierten zahlreiche Start-ups und etablierte Unternehmen ihre Produkte und Ideen für smarte Lösungen. Viele davon haben das Stadium des Prototyps längst hinter sich gelassen. Zu sehen gab es etwa SOS-Buttons für den öffentlichen Raum, ähnlich den Notrufsäulen an den Autobahnen, oder intelligente Schließsysteme, die durch das Einstecken des Schlüssels oder gar via NFC vom Smartphone bestromt werden. Auch smarte Lösungen für die KI-basierte Erfassung von Schlaglöchern, Roboter für die Bodenreinigung im industriellen Maßstab oder intelligente Systeme für das Bezahlen bei Parkplätzen stellten die Firmen vor. Die polnischen Partner zeigten Software-Lösungen, interaktive Spielgeräte für Spielplätze und besonders schnelle Ladesäulen für Elektroautos sowie eine Solarbank, deren Sitzfläche aus Photovoltaikmodulen besteht und die sich für verschiedenste Aufgaben konfigurieren lasst – vom Handyladen bis hin zur Messung seismischer Aktivitäten.

Smarte Lösungen für Verbesserungen im Alltag

Als Smart-City-Modellkommune will die Stadt Mönchengladbach ihre Erfahrungen und Ergebnisse auch anderen Kommunen zur Verfügung stellen. Entsprechend präsentierten die Smart-City-Projektpartner ihre Arbeit auf dem Kongress. Die Smart City Mönchengladbach ist ein Gemeinschaftsprojekt von Stadt, Energieversorger NEW, Marketing-Gesellschaft Mönchengladbach (mgmg – gleichzeitig auch der Ausrichter des Summits) und den Mönchengladbacher Abfall-, Grün- und Straßenbetrieben mags. Das gemeinsame Ziel: Alle digitalen Lösungen sollen der Stadt und ihren Bürgerinnen und Bürgern einen konkreten Mehrwert bieten. So misst etwa die Stadttochter mags mittels Sensoren die Asphalttemperatur und erarbeitet KI-gestützt Routenpläne für den Winterdienst. Bereits abgeschlossen ist der Ausbau eines flächendeckenden LoRaWAN. Mit dessen Hilfe übertragene Daten aus verschiedenen Sensoren werden in Echtzeit auch in den Digitalen Zwilling der Stadt eingespeist.
In den Vorträgen und Workshops des Summits ging es um Themen wie Dathenethik, interkommunale Zusammenarbeit, digitale Verwaltungsservices, den Einsatz von ChatGPT oder das Radarsystem KIRAPol.5G, das eine datenschutzkonforme Überwachung von öffentlichen Plätzen ermöglicht. Die vertretenen Start-ups präsentierten ihre Lösungen in kurzen Pitches.





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