Samstag, 7. November 2026

ITK RheinlandSoftware-Roboter für Routineaufgaben

[06.09.2021] ITK Rheinland setzt Robotic Process Automation ein, um die Abläufe in Verwaltungsverfahren softwaregestützt zu automatisieren. Das Verfahren soll Mitarbeiter bei Routineaufgaben entlasten und Fehlerquellen vermeiden.

Der kommunale IT-Dienstleister ITK Rheinland setzt die Robotic Process Automation-Technologie (RPA) ein – und ist nach eigenen Angaben damit einer der ersten IT-Dienstleister in Deutschland. Die Technologie ermöglicht es, an verschiedenen Stellen in Verwaltungsverfahren Abläufe zu vereinfachen und zu automatisieren, insbesondere bei sich wiederholenden Tätigkeiten. Auf diese Weise sei es möglich, Mitarbeitende zu entlasten und Benutzerfehler, die etwa beim Kopieren und Einfügen von Daten vorkommen, zu reduzieren. Aufgaben könnten schneller ausgeführt werden.
ITK Rheinland hat die RPA-Technologie laut eigenen Angaben im Rahmen eines Proof of Concept geprüft. Dabei sei nicht nur die prinzipielle Durchführbarkeit des Vorhabens belegt worden, sondern es sei auch untersucht worden, inwieweit der Einsatz von Software Bots einen gezielten Mehrwert für die Verbandsmitglieder haben könne. Das Ergebnis sei durchgängig positiv ausgefallen, berichtet der IT-Dienstleister. Ab sofort wolle ITK Rheinland die Technologie bei einem Migrationsprozess ihres Dokumenten-Management-Systems (DMS) nutzen. Der Software-Roboter helfe dann dabei, Akten aus dem jeweiligen früheren DMS in das neue Verfahren zu überführen. DieTechnologie solle künftig bei den Verbandsmitgliedern im Rahmen der OZG-Umsetzung eingesetzt werden.
Software-Roboter können in vielen Fällen die medienbruchfreie Abbildung von Verwaltungsprozessen ermöglichen, die über das Bürgerservice-Portal bereitgestellt werden sollen. Aufseiten des Bürgerservice-Portals führe ein intelligenter Formularassistent die Bürgerinnen und Bürger durch den Prozess der Datenerfassung. Hierbei werde eine XML-Datei erzeugt, aus der der Roboter diejenigen Daten auslesen könne, die zur Falleröffnung in einer Fachanwendung nötig seien. Den Einsatz dieser Technologie biete der IT-Dienstleister künftig allen Verbandsmitgliedern an.





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