DStGBStrategie für ländliche Räume erforderlich
Eine nationale Strategie zur Digitalisierung ländlicher Räume fordert der Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus und Verkehr des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) zu Beginn der neuen Legislaturperiode. „Wir erwarten von einer neuen Bundesregierung ein klares Bekenntnis für den ländlichen Raum und dessen Unterlegung durch konkrete Maßnahmen“, erläutert der scheidende Vorsitzende des Ausschusses, Bürgermeister Markus Schäfer aus Bad Endbach. „Allen voran bedarf es einer flächendeckenden Digitalisierung des ländlichen Raums auf der Grundlage leistungsfähiger Breitband- und Mobilfunknetze.“ Der DStGB weist darauf hin, dass der Ausbau der digitalen Infrastruktur in vielen ländlichen Regionen nicht den Bedürfnissen von Bevölkerung und Wirtschaft entspricht. Das Gefühl der Menschen, mehr und mehr abgehängt zu werden, korrespondiere vielerorts mit einer mangelnden Verfügbarkeit von Internet- und Mobilfunkverbindungen. „Wir brauchen im ländlichen Raum gleichwertige Chancen für Bildung und Ausbildung, medizinische Versorgung und Pflege, vor allem aber für den Wirtschaftsstandort Kommune“, fordert Ingo Hacker, Bürgermeister von Neuhausen auf den Fildern und im Rahmen der Sitzung neu gewählter Ausschussvorsitzender. „Moderne Glasfaser- und Mobilfunknetze sind notwendige Voraussetzungen dafür.“ Die beiden Bürgermeister sind überzeugt: „Die Digitalisierung hat die Chance, ein Vitalitätsprogramm für ländliche Räume zu werden. Damit werden öffentliche Dienstleistungen verbessert und die Lebensqualität im ländlichen Raum gesteigert. So können beispielsweise Co-Working-Spaces Arbeitswege sparen oder Telearbeit die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern. Die Mitnahme von Menschen und Waren kann über digitale Plattformen verabredet werden. Schließlich können Bürgerbeteiligung und das bürgerschaftliche Engagement über soziale Medien attraktiver und moderner gestaltet werden.“
Thüringen: Digitalisierung auf Kurs
[17.02.2026] Platz vier im Bundesvergleich, Vorreiter bei digitaler Souveränität und Open Source sowie klare Pläne für 2026 – was hinter den Zahlen steckt und wo Thüringen bewusst andere Wege geht, erläutert Landes-CIO Milen Starke im Interview. mehr...
Frankfurt am Main: Neues Transformation Office
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Heidelberg / Hochschule Ludwigsburg: Theorie und Praxis verzahnen
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Schleswig-Holstein: Konsequent digital
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Deutscher Städtetag: Lüneburgs OB ist neue Vizepräsidentin
[26.01.2026] Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch ist die neue Vizepräsidentin des Deutschen Städtetages. Sie folgt auf Katja Dörner, die im Herbst 2025 nicht erneut zur Oberbürgermeisterin gewählt wurde und somit auch aus dem Präsidium des DST ausgeschieden ist. mehr...
Potsdam: Neuer Digitalisierungsrat
[19.01.2026] In Potsdam hat sich der zweite Digitalisierungsrat der Stadt konstituiert. Er soll in den kommenden drei Jahren den digitalen Wandel der brandenburgischen Landeshauptstadt begleiten und bringt dafür Expertise aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ein. mehr...
Saarland: Dritte Auflage des E-Government-Pakts
[08.01.2026] Das Saarland und die Kommunen haben die dritte Auflage ihres E-Government-Pakts unterzeichnet. Das Land wird demnach die Kommunen bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) und beim Ausbau digitaler Angebote unterstützen. Ein gemeinsames IT-Steuerungsgremium wird die vereinbarten Maßnahmen begleiten. mehr...
GovTech Kommunal: Kommunen digital handlungsfähig machen
[18.12.2025] Die Initiative GovTech Deutschland hat ihr Angebot um den Verein GovTech Kommunal erweitert. Es soll damit eine bundesweite Einheit geschaffen werden, welche die kommunale Digitalisierung systematisch bündelt und konsequent an den Bedarfen der Städte, Gemeinden und Landkreise ausrichtet. Die Mitgliedschaft steht mit gestaffeltem Beitragsmodell allen Kommunen offen. mehr...
Hanau: Stadtweite IT neu ausgerichtet
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Deutscher Landkreistag: Kommunen in Modernisierungsagenda einbinden
[11.12.2025] Die von Bund und Ländern vereinbarte föderale Modernisierungsagenda bewertet der Deutsche Landkreistag (DLT) als positiv. Damit Bürger, Unternehmen und Kommunen jedoch tatsächlich entlastet werden, ist ein enger Schulterschluss mit Landkreisen, Städten und Gemeinden bei der Umsetzung erforderlich. mehr...
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[08.12.2025] Eine Machbarkeitsstudie aus Sachsen-Anhalt zeigt, dass eine zentrale Serviceagentur für Kommunen Verwaltungsabläufe beschleunigen und verbessern kann. Digitalministerin Lydia Hüskens kündigte an, dass ab 2026 sukzessive eine Unterstützungseinheit für Kommunen umgesetzt werden soll. mehr...
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[08.12.2025] Das Kommunalgremium des IT-Planungsrats übernimmt im Zuge der Neuaufstellung des Nationalen Once-Only-Technical-Systems (NOOTS) zusätzlich die Rolle des Kommunalbeirats NOOTS. Es hat dabei keine Entscheidungsbefugnis, sondern erfüllt eine Resonanz- und Feedbackfunktion. mehr...
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