Schleswig-HolsteinTätigkeitsbericht zum Datenschutz
Der Landesbeauftragte für den Datenschutz Schleswig-Holstein hat seinen aktuellen Tätigkeitsbericht vorgelegt. Auf 169 Seiten werde beschrieben, was die Dienststelle des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz (ULD) getan habe, um angesichts globaler technischer Herausforderungen und ökonomischer Interessen dem Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung in Schleswig-Holstein Geltung zu verschaffen. Exemplarisch für diesen Versuch sei die Auseinandersetzung mit Facebook, so das ULD. Diese sei in der öffentlichen Wahrnehmung sehr präsent, hätte aber nur einen äußerst geringen Anteil der Aktivitäten des ULD ausgemacht. Der Schwerpunkt liege auch nicht auf Kontrollen und Sanktionen, sondern vielmehr auf Auditierung und Zertifizierung sowie Beratung, Ausbildung, Forschung und Entwicklung in Bezug auf datenschutzgerechte Lösungen. Dazu zählen etwa Projekte zum Identitäten-Management, zu vertrauenswürdigen Cloud-Diensten, der Erkennung und Bekämpfung von Cyber-Angriffen sowie der Prototyp eines Datenschutzauskunftsportals. Wie das ULD weiter berichtet, sind die Erfahrungen mit dem seit Anfang 2012 in Schleswig-Holstein geltenden Datenschutzrecht großenteils positiv. Es bestehe jedoch kurzfristig weiterer Änderungsbedarf. So zeige sich, dass die Regelung zu gemeinsamen Verfahren bei Landesbehörden auf den kommunalen Bereich ausgeweitet werden sollte. Bundesweit einzigartig und richtungweisend ist laut ULD die Zusammenführung des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) und des Umweltinformationsgesetzes (UIG) zu einem Informationszugangsgesetz. Auf dieser Errungenschaft könne sich die Landespolitik nach Meinung des ULD aber nicht ausruhen. Mit Open-Data-Ansätzen geben die Stadtstaaten Bremen, Berlin und Hamburg den Takt vor. Das ULD begrüßt es, dass aus der Landespolitik Signale kommen, sich dem Transparenzgesetz des südlichen Nachbarn Hamburg anschließen zu wollen.
https://www.lda.brandenburg.de/lda/de
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[18.11.2025] Für Bayern liegt jetzt der diesjährige Bericht zur Cybersicherheit im Freistaat vor. Die Bedrohungslage ist demnach weiterhin hoch, mutmaßlich politische motivierte Cyberangriffe nehmen zu. Bayern hat seine Schutzmaßnahmen angepasst und die Präventionsangebote für den Bereich Wirtschaft und Gesellschaft weiterentwickelt. mehr...
Cybersicherheit: Hoher Handlungsdruck
[12.11.2025] Die aktuelle Studie „Cybersicherheit in Zahlen“ von G DATA CyberDefense zeigt: Veraltete IT, Fachkräftemangel und zu geringe Budgets bremsen die Sicherheitsvorkehrungen aus. Kommunen müssen jetzt handeln und ihr Schutzniveau erhöhen. mehr...
Cybersecurity: Schatten-KI als offene Flanke
[11.11.2025] Eine aktuelle Umfrage zum Thema Cybersicherheit, die im Auftrag von Microsoft in Ämtern und Behörden durchgeführt wurde, zeigt, dass die Nutzung nicht-autorisierter KI-Tools weit verbreitet ist. Die Zahlen offenbaren außerdem eine erstaunliche Diskrepanz: Während rund 80 Prozent der Befragten auf Landes- und Bundesebene die Bedrohungslage als sehr hoch einstuften, sind es in Kommunen nur 58 Prozent. mehr...
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[17.10.2025] Die saarländische Gemeinde Kirkel konnte einem Cyberangriff technisch erfolgreich begegnen – auch dank der Unterstützung umliegender Kommunen. Die offene Kommunikation mit der Öffentlichkeit trug ebenfalls zum kontrollierten Umgang mit dem Angriff bei. mehr...
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