Zukunftsstadt 2030Ulm in der dritten Runde

Ulm in dritter Runde beim Bundeswettbewerb Zukunftsstadt 2030.
(Bildquelle: K21 media AG)
Ulm ist als eine von sieben Kommunen für die dritte Phase des Bundeswettbewerbs Zukunftsstadt 2030 ausgewählt worden. Nach der Entwicklung einer gemeinsamen Vision für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft sowie der Planung der Umsetzung geht es in Phase 3 jetzt um die Umsetzung. Wie die Stadt Ulm mitteilt, sollen mithilfe des Internets der Dinge für die Bereiche Bildung, Mobilität, Alter und Verwaltung datenbasierte Lösungen entwickelt und im Stadtraum getestet werden. Sensoren im öffentlichen Raum lieferten Informationen, die auf einer Ulmer Datenplattform zusammengeführt werden, die in demokratisch legitimierter Hand bleiben soll. Die innovativen Techniken im Stadtraum setzt die baden-württembergische Kommune eigenen Angaben zufolge in Kooperation mit Bürgerschaft und Wissenschaft um.
Bis Ende 2018 werde die Geschäftsstelle Digitale Agenda der Stadt einen rechtsverbindlichen Antrag einreichen; ab Mai 2019 soll mit der drei Jahre dauernden Umsetzung unter Federführung der Geschäftsstelle begonnen werden. Das Budget für Phase 3 betrage zwei Millionen Euro, davon stamme eine Million aus den Fördermitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).
Gunter Czisch, Oberbürgermeister der Stadt Ulm, sagt: „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, eine Vorreiterrolle einzunehmen. Als Zukunftsstadt ausgewählt zu werden ist eine Auszeichnung, aber auch Verpflichtung. Zu verdanken ist dieser Erfolg den vielen Engagierten aus Bürgerschaft und Verwaltung, die in den vergangenen drei Jahren intensiv an diesem Projekt gearbeitet haben. Ab 2019 können nun die vielfältigen Ideen für eine nachhaltige und lebenswerte Stadt in Zeiten des digitalen Wandels erprobt und umgesetzt werden. Denn es geht um nicht weniger als die Wettbewerbsfähigkeit und Lebensqualität unserer Stadt.“ Sabine Meigel, Leiterin der Geschäftsstelle Digitale Agenda der Stadt Ulm, ergänzt: „Nachhaltige Stadtentwicklung ist ein Prozess, den wir mit den Chancen der Digitalisierung bürgernah gestalten können. Bei der Umsetzung in den nächsten drei Jahren werden wir mit innovativen Konzepten der Bürgerbeteiligung wichtige Erfahrungen sammeln.“
Die Stadt Ulm hatte 2015 als eine von zunächst 51 Städten die erste (wir berichteten) und anschließend als eine von 22 im Wettbewerb verbliebenen Städten bis Sommer 2018 die zweite Stufe des Wettbewerbs Zukunftsstadt des BMBF gemeistert. Für die dritte Phase wurden nehmen Ulm die Städte Friedrichstadt, Loitz, Dresden, Lüneburg, Bocholt und Gelsenkirchen ausgewählt.
http://www.innovationsplattform-zukunftsstadt.de
Marpingen: Pilotprojekt für KI-gestütztes Straßenmanagement
[02.02.2026] In Marpingen werden Schäden an Straßen und Verkehrsschildern von kommunalen Fahrzeugen bei Alltagsfahrten per Smartphone erfasst. Eine KI-gestützte Open-Source-Lösung übernimmt die Aufbereitung der Daten. Bald soll die Lösung in 25 weiteren saarländischen Kommunen ausgerollt werden. mehr...
Kreis Hof: Werkzeug für Winterdienst
[29.01.2026] Taupunktsensoren unterstützen im Hofer Land den Winterdienst. Dabei agieren Kreis und angehörige Kommunen gemeinsam. Die Entscheidung über das Ausrücken, Streuen oder Räumen treffen trotz der umfassenden Daten weiterhin die Beschäftigten. mehr...
Smart Waste Hürth: Weltweites Leuchtturmprojekt
[27.01.2026] In Hürth messen Ultraschallsensoren den Füllstand öffentlicher Abfallbehältnisse und senden diese Daten an eine Künstliche Intelligenz. Die ermittelt, wann die Müllwagen welche Route nehmen sollten, um die Behälter zu leeren. Jetzt ist Smart Waste Hürth als weltweit sichtbares Leuchtturmprojekt ausgezeichnet worden. mehr...
Mannheim: Orientierung für barrierefreies Parken
[20.01.2026] In Mannheim steht eine neue, barrierefreie App für die Suche nach freien Schwerbehindertenparkplätzen zur Verfügung. Park-Stark nutzt Echtzeitdaten von über 250 Stellplätzen und zeigt Verfügbarkeit, Navigation und Alternativen direkt auf dem Smartphone an. mehr...
Mönchengladbach: Fünfter Smart City Summit Niederrhein
[20.01.2026] Mönchengladbach lädt am 26. Februar zur fünften Auflage des Smart City Summit Niederrhein ein. Mit Vorträgen, Workshops und einem großen Ausstellungsbereich richtet er sich an ein Fachpublikum, das sich mit der digitalen Transformation von Kommunen beschäftigt. Dabei werden strategische Perspektiven mit anschaulichen Praxisbeispielen verknüpft. mehr...
Beckum: BE smart
[09.01.2026] Konsequent treibt Beckum die Entwicklung zur Smart City voran. Beispielsweise bietet die Stadt mittlerweile ein digitales Bürgerbüro, eine Mängelmelder-App oder einen Kita-Navigator an. Einige ihrer Digitalisierungsprojekte stellt die Kommune nun in einer digitalen Broschüre und einem Kurzfilm vor. mehr...
Serie Digitalstädte: KI wird uns weiterhelfen
[08.01.2026] Die Ahauser Bürgermeisterin Karola Voß will im Bereich Wissensmanagement noch stärker auf Künstliche Intelligenz setzen und dadurch Ressourcen schonen. mehr...
Serie Digitalstädte: Mit Super-App unterwegs
[07.01.2026] In einer losen Serie stellt Kommune21 Digitalstädte mit Vorbildcharakter vor. Den Anfang macht Ahaus: Die nordrhein-westfälische Stadt ist ein Reallabor für digitale Anwendungen – mit einer Super-App als Schlüssel. mehr...
Kaiserslautern: Geordnete Liquidation von KL.digital
[06.01.2026] Die Stadt Kaiserslautern bereitet die geordnete Liquidation der KL.digital GmbH zum 30. Juni 2026 vor. An diesem Tag endet der Förderzeitraum der Modellprojekte Smart Cities, auf der die finanzielle Grundlage von KL.digital vollständig beruht. Die Projekte und Ideen sollen aber nahtlos in die Stadtverwaltung übergehen und dort weiterentwickelt werden. mehr...
Göttingen: Ausbau des städtischen Messnetzes
[22.12.2025] Ein Sensoriknetzwerk liefert der Stadt Göttingen wichtige Informationen über Wasserstände, die Baumgesundheit und die lokale Klimaentwicklung. Das Netz soll in den kommenden Jahren ausgebaut werden. Die Daten sollen unter anderem in Forschung, Analysen und Planungsprozesse einfließen. mehr...
Frankfurt am Main: Digital Ressourcen schonen
[15.12.2025] Die Stadt Frankfurt am Main hat drei weitere Digitalisierungsprojekte umgesetzt: den Aufbau eines digitalen Wassermanagements, die Einführung der automatisierten Straßenzustandserfassung sowie die Open Library. Alle drei Projekte tragen dazu bei, Ressourcen zu schonen und Kosten zu sparen. mehr...
Frankfurt am Main: Informiert zum Parkhaus
[12.12.2025] Viele Parkhausbelegungen in Frankfurt am Main sind jetzt in Echtzeit online einsehbar. Die erfassten Daten können von Verkehrstelematikanbietern oder Radiosendern für eigene Angebote abgerufen werden. Auch an die Mobilithek des Bundes werden sie übertragen. mehr...
Frankfurt am Main: Echtzeitdaten zum Weihnachtsmarkt
[05.12.2025] Ein Pilotprojekt mit LiDAR (Light Detection and Ranging)-Sensoren führt die Stadt Frankfurt am Main während des Weihnachtsmarkts am Römer durch. Die Sensoren messen dort das aktuelle Besucheraufkommen mit Laserstrahlen, die erfassten Daten stehen auf der urbanen Datenplattform in Echtzeit zur Verfügung. mehr...
Troisdorf: Smarter parken
[03.12.2025] Mit einer smarten Lösung bereitet Troisdorf der ineffizienten Parkraumbewirtschaftung ein Ende. Parksensoren erfassen jetzt die Belegung einzelner Stellplätze, die Bürgerinnen und Bürger werden darüber in Echtzeit per App informiert. mehr...
Scan-Fahrzeug: Mannheim verlängert Testphase
[01.12.2025] Die in Mannheim durchgeführte Testphase eines Scan-Fahrzeugs zur Ahndung von Falschparkern wird verlängert. Während der Erprobung zeigte sich Nachbesserungsbedarf bei der Kartierung des Scan-Gebiets. Entsprechende Anpassungen wurden direkt vorgenommen. Wie sie sich auswirken, soll die verlängerte Testphase zeigen. mehr...























