Frankfurt am MainEchtzeitdaten zum Weihnachtsmarkt

Der Praxistest soll während des Weihnachtsmarkts am Römer zeigen, ob die LiDAR-Technologie auch an anderen Orten sinnvoll eingesetzt werden kann.
(Bildquelle: visitfrankfurt/Isabela Pacini)
Wie stark ist der Weihnachtsmarkt am Römer gerade besucht? Diese Information steht den Bürgerinnen und Bürgern ab sofort auf der Urbanen Datenplattform der Stadt Frankfurt am Main zur Verfügung. Wie die hessische Mainmetropole mitteilt, erfahren Interessierte hier in Echtzeit, wie stark dieser Teil des Weihnachtsmarkts aktuell ausgelastet ist.
Möglich mache dies ein gemeinsames Pilotprojekt der Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main (TCF) und der Stabsstelle Digitalisierung. Das Angebot konzentriere sich bewusst auf den Römerbereich, da laut Frankfurt erstmals LiDAR (Light Detection and Ranging)-Sensoren eingesetzt werden. Sie erfassen das aktuelle Besucheraufkommen mit Laserstrahlen. Ob sich die Technologie auch an anderen Orten sinnvoll einsetzen lässt, soll der Praxistest am Römer zeigen.
„Wir möchten digitale Angebote dort einsetzen, wo sie für viele einen echten Mehrwehrt schaffen“, sagt Eileen O’Sullivan, Dezernentin für Bürger:innen, Digitales und Internationales. „Mit diesem Projekt zeigen wir, wie digitale Services ganz konkret den Alltag der Menschen erleichtern können. Wer den Weihnachtsmarkt besuchen möchte, kann sich jetzt in Echtzeit ein Bild vom aktuellen Besucheraufkommen machen und seinen Ausflug so besser planen. Gleichzeitig schaffen wir eine belastbare Datenbasis, die uns hilft, Veranstaltungen wie den Weihnachtsmarkt noch besser zu planen.“
TCF-Veranstaltungsleiter Christian Müller ergänzt: „Mit den neuen Echtzeitdaten schaffen wir zukünftig noch mehr Orientierung und Komfort und tragen gleichzeitig dazu bei, den Aufenthalt für alle angenehmer und sicherer zu gestalten. Wir freuen uns, traditionelle Veranstaltungen wie den Weihnachtsmarkt perspektivisch mit innovativer Technologie gewinnbringend zu verbinden.“
Serie Smart Cities: Sensoren sinnvoll nutzen
[20.05.2026] Sensorik und Internet of Things sind das Nervensystem der smarten Stadt – sie liefern Daten, welche Prozesse optimieren und die Entscheidungsfindung erleichtern können. Beim Aufbau einer entsprechenden Infrastruktur können Kommunen auch klein starten. mehr...
Lübeck: Weitere Kreuzungen digitalisiert
[11.05.2026] In Lübeck werden derzeit vier Kreuzungen mit einem innovativen System zur Verkehrserfassung ausgestattet. Die Hansestadt setzt damit ein weiteres Teilprojekt im Rahmen ihres Vorhabens VIAA um. mehr...
Plattformen: Von smart zu intelligent
[30.04.2026] Digitale Lösungen können Prozesse beschleunigen, Mitarbeitende entlasten und den Bürgerservice verbessern. Drei Bausteine bringen Kommunen auf diesem Weg entscheidend voran: urbane Datenplattformen, Automatisierungs- und KI-Plattformen. mehr...
Mannheim: Mit digitaler Hilfe sauberer werden
[29.04.2026] Optische Sensoren sollen der Stadt Mannheim künftig dabei helfen, Verschmutzungen im öffentlichen Raum zu erfassen und so dazu beitragen, das Stadtbild zu verbessern. Die Technik wird zunächst in einer mehrmonatigen Pilotphase getestet. mehr...
Kassel: App stärkt das Vereinsleben
[28.04.2026] Eine App soll in Kassel künftig helfen, die ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen besser und einfacher zu organisieren. Jetzt startet der im Rahmen des Modellprojekts Smart Kassel entwickelte digitale Assistent für Vereine in den Praxistest. mehr...
Lübeck: Hansestadt digital erleben
[27.04.2026] Die Hansestadt Lübeck erweitert ihr digitales Angebot um ein dreidimensionales Stadtmodell. Es macht Gebäude, Straßen und Plätze virtuell erlebbar und soll zugleich neue Anwendungen für Stadtentwicklung und Kulturvermittlung ermöglichen. mehr...
Serie Smart Cities: Daten im Griff
[23.04.2026] Kommunale Daten sind die Grundlage jeder smarten Stadt. Wie gelingt es Städten und Regionen, Daten strategisch zu nutzen und so ihre digitale Transformation selbstbestimmt zu gestalten? Start einer neuen Expertenreihe des Fraunhofer-Instituts IESE. mehr...
Markt Weisendorf: Zukunftsfähig mit Digitalen Zwillingen
[23.04.2026] Die Gemeinde Markt Weisendorf nutzt einen Digital Twin für Planung, Steuerung und Beteiligung. Aufbauend auf dem Förderprogramm TwinBy hat die Kommune mehrere Anwendungen entwickelt, die Daten bündeln und visualisieren und so kommunale Entscheidungen unterstützen. mehr...
Kassel: Digitale Hilfe für barrierefreie Wege
[17.04.2026] In Kassel werden Daten zur Barrierefreiheit von Gebäuden in der Innenstadt erhoben und anschließend online gebündelt präsentiert. Das Projekt „Digitaler Wegweiser“ soll Menschen mit Hilfebedarf die Orientierung erleichtern. Bürgerinnen und Bürger können sich an der Datenerhebung beteiligen. mehr...
Etteln: Klein, aber oho
[16.04.2026] Etteln beweist, dass auch kleinste Gemeinden international Maßstäbe setzen können. Als Reallabor für übertragbare kommunale Digitalisierung zeigt das Dorf, was möglich ist, wenn Technik, Politik und Zivilgesellschaft konsequent zusammenspielen. mehr...
Wolfsburg: Smarte Pionierarbeit
[13.04.2026] Im Rahmen der Modellprojekte Smart Cities hat die Stadt Wolfsburg sieben Jahre lang Pionierarbeit als bundesweites Testfeld für eine smarte Stadt geleistet. Das Förderprogramm ist Ende März nun zwar ausgelaufen, der Weg zur digitalen Modellstadt geht aber weiter. mehr...
Gera: Mit City-App auf Entdeckungstour
[10.04.2026] Eine City-App hat die Stadt Gera entwickelt. Der digitale Begleiter soll Gera für Einwohner, Besucher und Touristen gleichermaßen noch zugänglicher, informativer und komfortabler machen. mehr...
Eichenzell: Fundament für digitale Daseinsvorsorge
[08.04.2026] Mit einer neuen IT-Infrastruktur, einer Datenplattform und Sensoren hat die hessische Gemeinde Eichenzell das Fundament geschaffen, um eine Vielzahl an Prozessen digitalisieren und automatisieren zu können. mehr...
Gütersloh: Urban Stack ausgezeichnet
[02.04.2026] Für ihr Innovationsprojekt Urban Stack ist die Stadt Gütersloh mit dem DIGITAL-Award ausgezeichnet worden. In der Kategorie „Kommunen und Gemeinden über 100.000 Einwohnende“ gewann das Projekt den von der Öffentlichkeit gewählten Preis. mehr...
Gütersloh: Vernetzt mit Urban Stack
[01.04.2026] Von Kommunen für Kommunen: Nach diesem Prinzip hat die Stadt Gütersloh das digitale Ökosystem Urban Stack entwickelt. Durch gemeinschaftliche Weiterentwicklung können Synergien gehoben und Kosten gespart werden. Erste Interessenten gibt es bereits. mehr...



















