GöttingenUnter virtuellem Hammer

Im Internet versteigert das Fundbüro Göttingen Liegengebliebenes.
(Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de)
Mit einer Online-Versteigerung bringt die Stadt Göttingen Fundsachen unter den Hammer. Ab dem 23. April 2015 können Interessierte zehn Tage lang die bereits fünfte Versteigerung im Netz verfolgen. Auf einer extra eingerichteten Internet-Plattform können Bürger sich im Vorfeld einen Eindruck von den Objekten verschaffen. Während bei gewöhnlichen Auktionen ein Artikel nach Ablauf einer festgelegten Zeit zum Höchstgebot verkauft wird, entwickelt sich der Preis bei der Auktion des Göttinger Fundbüros umgekehrt. Die Versteigerungen beginnen mit einem zuvor individuell festgesetzten Höchstpreis, der automatisch nach bestimmten Zeitabständen herabgesetzt wird. Gebote können auch vorgreifend abgegeben werden. Der Zuschlag erfolgt allerdings erst, wenn der Preis auf Höhe des Gebots gefallen ist und kein Interessent zuvor den Artikel für einen höheren Preis erstanden hat. Diese Auktionsform orientiert sich am Vorbild niederländischer Blumenauktionen.
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