SmartCity-Summit.NiederrheinVierte Auflage mit Teilnehmerrekord

Mönchengladbachs Oberbürgermeister Felix Heinrichs (Mitte) lässt sich eine Drohne zeigen, die medizinische Proben transportiert.
Mit dabei v.l.: Dr. Tim Lange, Städtische Kliniken MG; Achim Brethauer, Labor MVZ Dr. Stein; Andreas Ungar, Flughafen MG; Friedhelm Lange, Wirtschaftsförderung und Marketinggesellschaft MG; Hans-Jürgen Schnaß, mags; Kira Tillmanns, Programmleitung Smart City MG; David Osten, Flughafen MG
(Bildquelle: Katrin Chodor)
Mönchengladbachs Oberbürgermeister Felix Heinrichs (Mitte) lässt sich eine Drohne zeigen, die medizinische Proben transportiert.
Mit dabei v.l.: Dr. Tim Lange, Städtische Kliniken MG; Achim Brethauer, Labor MVZ Dr. Stein; Andreas Ungar, Flughafen MG; Friedhelm Lange, Wirtschaftsförderung und Marketinggesellschaft MG; Hans-Jürgen Schnaß, mags; Kira Tillmanns, Programmleitung Smart City MG; David Osten, Flughafen MG
(Bildquelle: Katrin Chodor)
Einen Teilnehmerrekord von über 600 Anmeldungen erreichte die vierte Auflage des SmartCity-Summit Niederrhein (13. März 2025, Mönchengladbach). Im Rahmen der Veranstaltung gab die Stadt Mönchengladbach unter anderem einen Ausblick auf anstehende Digitalisierungsprojekte. Demnach soll in der nordrhein-westfälischen Kommune ab Sommer 2025 das CitizenLabs-Projekt umgesetzt werden (wir berichteten). Durch die räumlich in der Zentralbibliothek verortete Laborumgebung sollen die Bürgerinnen und Bürger bereits in die Entwicklung digitaler Verwaltungsangebote eingebunden werden, damit diese bestmöglich auf die Zielgruppe zugeschnitten sind. Vorgestellt wurde außerdem eine neue SmartCity-App für Mönchengladbach, die nach Angaben der Stadt jetzt in die Entwicklung geht. Sie sei ebenfalls unter Einbindung der Bürgerschaft entstanden.
Weitere Themen des Summit waren beispielsweise Künstliche Intelligenz, Sicherheitsaspekte rund um die Smart City und der Digitale Zwilling. Letzterer wurde auch auf der 5.000 Quadratmeter umfassenden Expo Area präsentiert, wo die Besucher kommunale Smart-City-Lösungen ebenso wie Angebote aus der freien Wirtschaft finden konnten. Projekte der Partnerstädte Krefeld, Aachen und Dormagen waren hier ebenfalls zu finden.

Gezeigt wurden unter anderem übergeordnete Datenplattformen, die unterschiedliche Datenquellen integrieren. Auch ging es um technische Lösungen wie die Messung von innerstädtischen Besucherströmen durch das öffentliche WLAN, wie es in Mönchengladbach bereits praktiziert wird. Das Mönchengladbacher Smart-City-Team präsentierte anhand eines Legomodells mit Mini-Sensoren, wo in der Stadt Daten erhoben und in ein Dashboard eingespeist werden können. Am Tisch daneben lagen deutlich größere Sensoren, wie sie im Nordpark bereits zahlreich verbaut und in das städtische LoRaWAN eingebunden sind. Sie liefern Verkehrs- und Umweltdaten, die durch gezielte Analysen perspektivisch dazu dienen sollen, den Verkehr gezielt zu prognostizieren, zu überwachen und dementsprechend zu lenken. Ebenfalls vor Ort war ein Team des städtischen Serviceportals. Bereits 90 Prozent der im Onlinezugangsgesetz (OZG) definierten kommunalen Verwaltungsleistungen sind in Mönchengladbach digital verfügbar, heißt es vonseiten der Stadt.
Auch Roboter fanden in der Ausstellung Platz. Beispielsweise stellten die Mönchengladbacher Abfall-, Grün- und Straßenbetriebe (mags) einen vollautomatischen Gießroboter aus, der im Rahmen des Mönchengladbacher Smart-im-Park-Projekts angeschafft wurde. Er soll ab dem Frühjahr erste Gießeinsätze am Hauptfriedhof übernehmen und später auch im Bunten Garten eingesetzt werden.
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