GelsenkirchenDoppelte Auszeichnung für URBAN.KI

Karin Küffmann von der Westfälischen Hochschule, Leitungsgremium URBAN.KI und Marlene Damerau, Bereichsleiterin Smart City Gelsenkirchen, nahmen den Business Innovator Award für URBAN.KI entgegen.
(Bildquelle: URBAN.KI/privat)
Mit gleich zwei Ehrungen – dem Titel „Innovator des Jahres 2025“ (wir berichteten) sowie dem „Business Innovator Award 2025“ – ist das Projekt URBAN.KI der Stadt Gelsenkirchen in diesem Jahr als Vorreiter bei der Entwicklung praxisnaher, gemeinwohlorientierter KI-Anwendungen für Städte und Gemeinden gewürdigt worden. Nun fanden die feierlichen Preisverleihungen statt. Die Auszeichnung zum „Innovator des Jahres“ der Plattform Die Deutsche Wirtschaft (DDW) erfolgte im Rahmen der Deutschen Innovationswoche in Berlin, zu der am 13. und 14. November Festgäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung geladen waren.

Das Event zählt laut DDW zu den größten Innovationsauszeichnungen Deutschlands und rückt Projekte in den Fokus, die wirtschaftliche und gesellschaftliche Zukunftsthemen entscheidend voranbringen. „Die Auszeichnung als Innovator des Jahres ehrt URBAN.KI für innovative Prototypen zur Bewältigung kommunaler Herausforderungen in Gelsenkirchen“, erklärt Stadtrat Simon Nowack. Wie die Stadt Gelsenkirchen weiter mitteilt, lobte die Jury an URBAN.KI insbesondere den starken Transfer von Forschung in die kommunale Praxis sowie den offenen, gemeinschaftsorientierten Ansatz des Projekts.
Umfassender KI-Ansatz trifft den Nerv
In Frankfurt am Main brachte am 13. November die Preisverleihung des „Business Innovator Awards 2025“ des diind – Deutsches Innovationsinstitut Entscheidungsträger verschiedener Branchen zusammen. Die Auszeichnung versteht sich als Bühne für Projekte mit besonderer Relevanz für nachhaltige Transformation. Auch hier wurde URBAN.KI nach Angaben der Stadt Gelsenkirchen für seinen umfassenden Ansatz ausgezeichnet, Künstliche Intelligenz nicht nur technologisch, sondern vor allem gesellschaftlich wirksam zu gestalten. Die Jury habe insbesondere hervorgehoben, wie eng das Projekt Kommunen, Wissenschaft und Wirtschaft vernetze, und damit einen neuen Standard für kommunale Innovationsökosysteme setze.
„Das große bundesweite Interesse zeigt, dass wir mit diesem Projekt offensichtlich einen Nerv getroffen haben“, freut sich Gelsenkirchens CIO Manfred vom Sondern über die beiden Auszeichnungen. URBAN.KI beweise, dass Innovation aus der Kommune heraus entstehen und Wirkung für ganz Deutschland entfalten könne, ergänzt Marlene Damerau, Bereichsleiterin Smart City Gelsenkirchen.
Und die Professorinnen Julia Frohne und Karin Küffmann von der Westfälischen Hochschule, Leitungsgremium URBAN.KI, sagen: „KI-Entwicklung ist effektiv, wenn sie gemeinsam mit Kommunen und Wissenschaft entwickelt wird. Dieser interdisziplinäre Ansatz trägt Früchte. Wir schaffen praxisnahe, offene Lösungen, die Kommunen nachhaltig stärken. Die doppelte Ehrung bestätigt uns darin, diesen Weg weiterzugehen und KI zu einem Werkzeug zu machen, von dem alle Kommunen profitieren.“
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