Dienstag, 3. März 2026

eIDAS-VerordnungWeg frei für die Online-Unterschrift

[01.07.2016] Die eIDAS-Verordnung findet ab sofort europaweit Anwendung und macht den Weg frei für die Verbreitung der elektronischen Signatur. Die Bundesdruckerei hat die neue mobile Unterschrift bereits in ihre Web-Plattform sign-me integriert.
Mit der eIDAS-Verordnung soll die elektronische Unterschrift künftig einfacher möglich sein.

Mit der eIDAS-Verordnung soll die elektronische Unterschrift künftig einfacher möglich sein.

(Bildquelle: MEV Verlag)

Ab heute (1. Juli 2016) gilt die „Verordnung über elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste für elektronische Transaktionen im Binnenmarkt“ (eIDAS) in allen EU-Mitgliedstaaten. Wichtigste Neuerung der EU-Verordnung ist laut einer Pressemeldung der Bundesdruckerei der Einsatz einer sicheren und zugleich benutzerfreundlichen Online-Signatur über Smartphones und Tablets – die so genannte Fernsignatur. Dank eIDAS sei erstmals eine elektronische Unterschrift auch ohne Signaturkarte und Lesegerät möglich. „Als einer der ersten Anbieter in Deutschland haben wir die neue mobile Unterschrift auf eIDAS-Basis in unsere Webplattform sign-me integriert. Für unsere Kunden wird das elektronische Unterschreiben so einfach wie nie zuvor“, erklärt Ulrich Hamann, Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) der Bundesdruckerei. Online-Kredite, digitale Verträge oder behördliche Dokumente könnten via sign-me einfach und sicher online unterzeichnet werden. Über eine frei gestaltbare Web-Schnittstelle lässt sich sign-me laut Bundesdruckerei in die Online-Angebote von Banken, Versicherungen, Behörden oder Unternehmen einbinden. „sign-me deckt den kompletten Prozess der Online-Unterschrift ab – ohne Installation einer speziellen Signatur-Software, ohne Signaturkarte, ohne Lesegerät oder die Einbeziehung von Signaturexperten“, so Hamann. Das Angebot der Bundesdruckerei für die mobile Signatur auf eIDAS-Basis startet ab Juli 2016 mit ersten Pilotanwendern. Darüber hinaus wird die sign-me-Lösung um das elektronische Siegel ergänzt, einen weiteren neuen eIDAS-Dienst. Dieser digitale Stempel stellt den Ursprung und die Unversehrtheit elektronischer Dokumente sicher und weist nach, dass sie von einer bestimmten juristischen Person stammen. Im Gegensatz zur Online-Unterschrift ist das Siegel also nicht an eine einzelne Person gebunden, sondern an eine Organisation. Das neue eIDAS-Siegel schließt somit eine Lücke in der elektronischen Kommunikation.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Dokumenten-Management
Abstrakte Abbildung einer Hand, die Zahnräder in Bewegung setzt.

PDV: Digital souverän mit neuer VIS-Suite

[19.02.2026] Die VIS-Suite, die Enterprise-Content-Management-Plattform (ECM) aus dem Hause PDV, steht in einer neuen Version zur Verfügung. Mit einem modernen Sicherheitskonzept, der Integration Künstlicher Intelligenz, der Prozessautomation und einem neuen Release-Modell soll VIS 7.1 insbesondere die digitale Souveränität der öffentlichen Verwaltung stärken. mehr...

Kreis Kassel: E-Akte für’s Sozialamt

[06.02.2026] Der Kreis Kassel führt im Fachbereich Soziales die elektronische Aktenführung ein. Während der Umstellung können Unterlagen unter anderem über digitale Briefkästen eingereicht werden. mehr...

Eine Person tippt auf einer Computertastatur, über der Symbole für Dokumente und digitale Ordner schweben.

Frankfurt am Main: Sovero scannt für ekom21

[06.02.2026] Als gesetzter Partner des kommunalen IT-Dienstleisters ekom21 übernimmt sovero die Leitung und Durchführung von Scanprojekten im Rahmen der Aktendigitalisierung – so geschehen in einem Projekt der Bauaufsichtsbehörde in Frankfurt am Main. mehr...

Vektorgrafik die ein Tablet zeigt, auf dessen Bildschirm die Benutzeroberfläche der Software enaio zu sehen ist.

Geseke / Lippetal: Allgemeine Schriftgutverwaltung in enaio

[09.12.2025] Mit der allgemeinen Schriftgutverwaltung im Dokumentenmanagementsystem (DMS) enaio sollen Geseke und Lippetal künftig digital, effizient und medienbruchfrei arbeiten können. Dienstleister Südwestfalen-IT berichtet von einem erfolgreichen Roll-out der Optimal-Systems-Lösung. mehr...

Rathaus Stadt Wiesbaden

Wiesbaden: Ordnungsamt führt E-Akte ein

[07.11.2025] Im Wiesbadener Ordnungsamt arbeiten künftig die Waffen-, Jagd- und Fischereibehörde mit elektronischen Akten. mehr...

Blick in ein spartanisch eingerichtetes, sehr ordentliches Büro, in dem kein Papier und kein Aktenordner zu sehen ist.

Märkischer Kreis: Die Hälfte der Verwaltung arbeitet papierlos

[23.09.2025] Der Märkische Kreis hat bei der Einführung seines Dokumentenmanagementsystems Doxis4 die Halbzeit erreicht: Fast 50 Prozent der Verwaltung arbeitet papierlos. Das bringt schnelleren Zugriff, rechtssichere Abläufe und deutlich weniger Papier. mehr...

Screenshot des DMS der Jobcenter im HSK

Hochsauerlandkreis: DMS der Jobcenter im frischen Look

[12.09.2025] Die Jobcenter im Hochsauerlandkreis profitieren nach dem Relaunch ihres Dokumentenmanagementsystems von einer modernen Optik, intuitiven Bedienung und intelligenten Suchfunktionen. Diese machen das Arbeiten nicht nur einfacher, sondern auch deutlich effizienter. mehr...

Auf zwei Smartphones ist die Digitale Aktentasche von Lorenz Orga-Systeme zu sehen.

Digitale Aktentasche: Mobile Einsicht für Kommunen

[10.09.2025] Mit der Digitalen Aktentasche erweitert das Unternehmen Lorenz Orga-Systeme seine Enterprise-Content-Management-Lösung 2Charta ECM um eine mobile App. Verwaltungsmitarbeitende können damit jederzeit und ortsunabhängig auf relevante Unterlagen zugreifen, ohne die entsprechenden Papierakten mitführen zu müssen. mehr...

Stadt Dortmund will flächendeckend auf elektronische Akten umstellen.

Hessen: E-Akte-Wissen spielerisch lernen

[07.08.2025] Computerspiele sind beliebt. Warum also nicht das reizlose Thema Aktenplan mittels eines Spiels vermitteln? Die hessischen Landkreise Groß-Gerau, Darmstadt-Dieburg und Lahn-Dill wollen genau das. Ihr Projekt der Entwicklung eines Serious Games wird im Rahmen des Programms „Starke Heimat Hessen“ gefördert. mehr...

Offenbach: Ausländerakten digitalisiert

[05.06.2025] Die Stadt Offenbach war ein Vorreiter bei der Digitalisierung von Ausländerakten in Zusammenarbeit mit ekom21 und Lorenz Orga. Nach Digitalisierung des Bestandspapierarchivs ist man in den laufenden Betrieb übergegangen. mehr...

Ein Mensch als Leo der Leopard verkleidet, das Stadtmaskottchen von Georgsmarienhütte, hält beide Daumen hoch.
bericht

Georgsmarienhütte: Reibungslose Abläufe

[31.03.2025] Die Stadt Georgsmarienhütte setzt auf das DMS enaio. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem IT-Dienstleister ITEBO konnten zentrale Prozesse optimiert werden, was ein medienbruchfreies Arbeiten und eine effizientere Sachbearbeitung ermöglicht. mehr...

Rathaus in Bremen

Bremen: Einheitsmandant erleichtert Zusammenarbeit

[12.02.2025] In Bremen war das gemeinsame Bearbeiten elektronischer Akten im Dokumentenmanagementsystem VIS über Ressortgrenzen hinweg bislang nur eingeschränkt möglich. Mit der Einführung eines Einheitsmandanten soll sich das nun ändern. mehr...

d.velop: Partnerschaft mit Buildsimple

[11.02.2025] Im Rahmen einer engen Zusammenarbeit wollen die Unternehmen d.velop und Buildsimple die KI-gestützte Dokumentenverarbeitung vorantreiben. mehr...

Blick von schräg oben über das Kieler Stadtzentrum.
bericht

Kiel: Bescheide wie am Fließband

[06.01.2025] Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt Kiel setzt auf die automatisierte Bescheiderstellung über das Vorlagenmanagementsystem SmartDocuments, was eine enorme Zeitersparnis mit sich bringt. Erster vollautomatisierter Prozess ist das mobile Halteverbot. mehr...

Vektorgrafik eines digitalen Ordners, der aus einem Tablet herausragt, davor eine Lupe, hinter dem Tablet ein Dokument.
bericht

Amt Dänischenhagen: Gut beraten zur E-Akte

[19.12.2024] Bei der Einführung der E-Akte setzte das Amt Dänischenhagen auf externe Unterstützung. Die fachliche Expertise steuerte das Unternehmen Prosoz bei. mehr...