BerlinZentraler Kompetenzpool für Open Source

Berlins CDO Martina Klement (l.) und die stellvertretende ITDZ-Vorständin Anne Lolas bei der offiziellen Einweihung des Berliner Open-Source-Kompetenzzentrums.
(Bildquelle: ITDZ Berlin)
Berlin hat ein neues Open-Source-Kompetenzzentrum. Als zentrale Beratungsstelle soll es die Verwaltung bei Einsatz und Beschaffung von Open-Source-Lösungen unterstützen. Ziel ist es, die Verwendung von Open Source in der Berliner Verwaltung zu fördern und somit langfristig die digitale Souveränität zu erhöhen und zu stärken. Das neue Kompetenzzentrum ist ein Teil der Open-Source-Strategie des Senats. Angesiedelt ist es beim zentralen IT-Dienstleister des Landes, dem IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin). Wie die Senatskanzlei und das ITDZ in einer gemeinsamen Meldung mitteilen, soll das Kompetenzzentrum in den kommenden Monaten weiter aufgebaut werden. Die umfangreichen Services und Beratungsangebote sollen dann allen Behörden und Organisationen der Berliner Verwaltung zur Verfügung stehen.
„Durch das neue Open-Source-Kompetenzzentrum öffnen wir nicht nur Türen zu neuer Software, sondern auch Türen zu mehr Transparenz, Innovation und Zusammenarbeit. Gleichzeitig schaffen wir Chancen für unsere Berliner Verwaltung, Kosten zu senken, unabhängiger von Software-Anbietern zu werden und die Sicherheit unserer IT-Systeme zu erhöhen“, sagte Martina Klement, Chief Digital Officer des Landes Berlin anlässlich der offiziellen Eröffnung.
„Als zentraler IT-Dienstleister des Landes Berlin verstehen wir die Vorteile und Chancen von Open Source und nutzen es deshalb bereits erfolgreich in vielen Einsatzbereichen“, kommentierte die stellvertretende ITDZ-Vorständin Anne Lolas. Zum Einsatz kämen Open-Source-Lösungen etwa für das Termin-Management-System in den Bürgerämtern sowie für mehr als 75 Prozent der Server- und Datenbankinfrastruktur in den ITDZ-Rechenzentren. „Durch den Aufbau eines Open-Source-Kompetenzzentrums im ITDZ Berlin bündeln wir unser Know-how und geben es gezielt an unsere Kundinnen und Kunden weiter. Die Berliner Verwaltung profitiert von einem zentralen Kompetenzpool mit zielgenauen Beratungs- und Serviceangeboten für digital souveräne IT-Lösungen“, so Lolas.
Essen: Drohne erkundet Einsatzorte vorab
[09.10.2026] Die Feuerwehr Essen testet seit Mitte September eine automatisiert startende Vorauserkundungsdrohne. Sie soll bereits vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte Bilder vom Einsatzort liefern und so eine frühzeitige Lagebeurteilung ermöglichen. Nach drei Monaten wird entschieden, ob das System dauerhaft eingesetzt werden soll. mehr...
Rheinland-Pfalz: Ehrenamtskarte per App beantragen
[08.10.2026] Rheinland-Pfalz hat eine App gestartet, mit der Ehrenamtliche die Ehrenamtskarte vollständig digital beantragen und Vergünstigungen finden können. Das Land übernimmt eine in Nordrhein-Westfalen entwickelte Lösung. Organisationen und Kommunen bearbeiten Anträge digital. mehr...
Kommune21 im Gespräch: Herausforderung Registermodernisierung
[07.10.2026] Die Registermodernisierung gehört zu den zentralen Vorhaben der Verwaltungsdigitalisierung. Im Live-Webinar „Kommune21 im Gespräch“ am 22. Oktober 2026 zeigen Fachleute des Landes Baden-Württemberg, von Komm.ONE und aus einem kommunalen Pilotprojekt, wo die Umsetzung derzeit steht, welche Erfahrungen bereits vorliegen und was Kommunen jetzt tun sollten. mehr...
Hanau: Schrankenlos parken
[07.10.2026] Die Stadt Hanau stellt ihre Parkhäuser auf digitale Systeme um. Fast alle städtischen Häuser kommen bereits ohne Schranken und Parktickets aus, das Kennzeichen wird bei der Ein- und Ausfahrt erfasst. Weitere Standorte nutzen ticketlose Systeme mit Schranken. mehr...
Digitale Transformation: Barrieren beseitigen
[05.10.2026] Ist eine Verwaltung, deren Grundzüge teilweise bis in die Bismarckzeit zurückreichen, überhaupt digital transformierbar? Das an der Universität Münster entwickelte Konzept des „Digital Rebirth“ zeigt, wie der erfolgreiche Einsatz digitaler Technologien gelingen kann. mehr...
ab-data: 50 Jahre Softwareentwicklung
[02.10.2026] Mit mehr als 100 Gästen feierte das Softwareunternehmen ab-data sein 50-jähriges Bestehen am historischen Ursprungsort. Neben Erinnerungen an die Gründungszeit ging es um das neue Finanzwesen VOIS|FIWE und die Bedeutung kommunaler Plattformen für die Digitalisierung. mehr...
rescueTablet: Aus der Luft direkt ins Lagebild
[02.10.2026] Die Einsatzplattform rescueTablet kann jetzt Live-Luftbilder und Telemetriedaten von Drohnen einbinden. Einsatzleitungen sollen dadurch bei Bränden, Hochwasser oder Sucheinsätzen schneller einen Überblick über die Lage erhalten. mehr...
Aachen/Mannheim: G24 geht in die Praxis
[28.09.2026] Aachen und Mannheim erproben den Kombiantrag des Bund-Länder-Projekts G24. Er verbindet Gewerbeanmeldung und steuerliche Erfassung. Aachen bietet das Verfahren bereits vollständig online an, Mannheim folgt schrittweise. Langfristig sollen Gründungen binnen 24 Stunden möglich sein. mehr...
NeXT: Nachnutzung praktisch angehen
[28.09.2026] Ein neues Paper des NeXT-Netzwerks gibt Beschäftigten aller föderalen Ebenen praktische Hinweise, wie sie digitale Lösungen für andere bereitstellen oder selbst übernehmen können. Ein Schnellcheck führt zu den passenden Empfehlungen und weiterführenden Ressourcen. mehr...
Berlin: Digitale Bürgerdienste holen auf
[25.09.2026] Bei der Verwaltungsdigitalisierung in Berlin geht es voran: Mehr als die Hälfte der 100 meistgenutzten Bürgerdienstleistungen ist inzwischen digital verfügbar. Nachholbedarf besteht allerdings bei der tatsächlichen Online-Nutzung und der Medienbruchfreiheit. mehr...
Verwaltungsmonitor 2026: Digitale Transformation im Arbeitsalltag
[24.09.2026] Eine neue bundesweite Befragung richtet den Blick auf die Menschen, die Verwaltungsdigitalisierung erleben und gestalten. Beschäftigte aller Verwaltungsebenen können bis Ende Oktober 2026 online und anonym teilnehmen. Durchgeführt wird die Untersuchung vom Netzwerk NExT und dem Kompetenzzentrum Öffentliche IT. mehr...
Heidelberg: Stadtblatt wird digital
[18.09.2026] Heidelberg stellt die Verteilung seines Stadtblatts neu auf. Statt einer Zustellung an alle Haushalte setzt die Stadt künftig vor allem auf die digitale Ausgabe. mehr...
Gütersloh: Webseite zur Stadtgeschichte in neuem Look
[11.09.2026] Die Stadt Gütersloh hat den Bereich zur Stadtgeschichte auf ihrer Website grundlegend überarbeitet. Inhalte wurden neu geordnet und verknüpft, historische Abbildungen durch hochauflösende Digitalisate ersetzt und weitere Seiten um Bilder, Videos und Links ergänzt. mehr...
Berlin: Klimaanpassung spielerisch erfahren
[11.09.2026] Mit dem Online-Spiel Schwammtastisch soll das Konzept der Schwammstadt für Berlinerinnen und Berliner anschaulich werden. Straßen und Plätze lassen sich digital mit Bäumen, Pflanzstreifen oder Regenwassernutzung umgestalten und deren Wirkung erkunden. mehr...
Studie: Automatisierungspotenzial in Behörden nicht ausgeschöpft
[09.09.2026] Eine Studie von Foundry, UiPath und Materna zeigt deutliche Lücken bei der Digitalisierung deutscher Behörden: Nach Einschätzung der Befragten könnten 49 Prozent der Verwaltungsaufgaben automatisiert werden, tatsächlich sind es erst 23 Prozent. Zudem ist ein Drittel der Leistungen noch komplett offline. mehr...



















