Nordrhein-WestfalenZoom für Gremienarbeit zugelassen
Während der Corona-Pandemie wurden digitale und hybride kommunale Gremiensitzungen als Ausnahmefall genehmigt. Im Bundesland Nordrhein-Westfalen könnte eine solche digitale oder digital unterstützte Gremienarbeit nun zur Regel werden. Grundlage dafür ist das Landesgesetz zur Einführung digitaler Sitzungen für kommunale Gremien und zur Änderung kommunalrechtlicher Vorschriften aus dem April 2022. Allerdings nicht ganz voraussetzungslos: Der verwendete Kommunikationsdienstleister muss bestimmte technische, datenschutzrechtliche und funktionale Aspekte gewährleisten und diese Aspekte von der Gemeindeprüfungsanstalt Nordrhein-Westfalen (gpa NRW) genehmigen lassen. Die Videokonferenz-Software Zoom ist nun nach Angaben des Herstellers die erste zugelassene Videokommunikationsplattform, die diese Standards für die Produkte Zoom und Zoom X erfüllt und von der gpa NRW zugelassen wurde. Damit erfüllten die beiden Produkte die technischen, datenschutzrechtlichen und funktionalen Aspekte, die Kommunikationsdienstleister dafür nachweisen müssen. Zoom kann jetzt für digitale und hybride Sitzungen für kommunale Gremienarbeit genutzt werden.
Die gpa NRW prüft unter anderem die allgemeinen technischen Anforderungen an IT-Sicherheit und Datenschutz. Das umfasst zum Beispiel die Verschlüsselung von Daten auf einem Sicherheitsniveau, das den Empfehlungen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entspricht sowie die unverzügliche Übermittlung von bekannt gewordenen Schwachstellen und deren Umgehungswegen. Auch systemspezifische technische Anforderungen an IT-Sicherheit und Datenschutz der Videokonferenzanwendung nimmt die gpa NRW unter die Lupe. Dazu gehört zum Beispiel das Blockieren von Teilnehmenden vom Wiedereintritt in die Videokonferenz sowie die Aufhebung einer solchen Blockierung. Für Software-as-a-Service-Lösungen gelten zudem besondere Anforderungen, zum Beispiel der Server-Standort innerhalb der Europäischen Union.
„Bei der Prüfung wurde festgestellt, dass unsere Plattform alle technischen, datenschutzrechtlichen und organisatorischen Anforderungen erfüllt. Damit gewährleisten wir einen Standard, der diesem sensiblen Anwendungsbereich genügt. Wir freuen uns auf die weitere gute Zusammenarbeit mit vielen Gemeinden, Städten und Kreisen in Nordrhein-Westfalen und über die Landesgrenzen hinaus“, sagte Robert Graham, EMEA Security Lead bei Zoom. Am 20. und 21. September 2023 ist das Unternehmen Zoom auf der Digital X in Köln anzutreffen und steht dort für Gespräche zum Thema zur Verfügung.
Wiesbaden: Digitalisierung der Personenstandsregister
[22.01.2026] Zur Digitalisierung ihrer Personenstandsregister hat die Stadt Wiesbaden die Stabsstelle DiRegiSta eingerichtet. Mithilfe einer Software überträgt diese nach und nach die geprüften und ergänzten alten Einträge in das elektronische Register. Dabei orientiert sich Wiesbaden an den Erfahrungen Berlins. mehr...
Rosenheim: Umfassende Cloud-Migration
[21.01.2026] Wie eine sichere, wirtschaftliche und souveräne Cloud-Einführung im öffentlichen Sektor gelingen kann, zeigt sich in Rosenheim. Schrittweise wurden hier Verwaltung, Stadtgesellschaften und Schulen datenschutzkonform auf Microsoft 365 migriert. mehr...
Magdeburg: VR ergänzt analoge Beteiligung
[20.01.2026] In einem gemeinsam mit dem Fraunhofer IFF entwickelten Forschungsvorhaben will Magdeburg analoge Beteiligungsmethoden mit Virtual-Reality-Technologie verknüpfen. Für den ersten Einsatz ist ein durch 360-Grad-Panorama- und Bodenprojektionen virtuell begehbares Plangebiet erstellt worden. mehr...
AKDB: Cloudbasiertes Melderegister
[15.01.2026] Der Innovationswettbewerb „Register-as-a-Service“ von GovTech Platforms ist abgeschlossen. Ein von der AKDB geführtes Konsortium mit Komm.ONE, H&D, Scontain und mehreren Städten hat eine cloudbasierte Referenzlösung für das Melderegister entwickelt und erfolgreich in vier Kommunen erprobt. mehr...
Halle (Saale): Smarte Technik statt Parksuchverkehr
[05.01.2026] Ein beliebtes Erlebnisbad sorgte in Halle (Saale) bislang für unnötigen Verkehr in einem Wohngebiet. Der Grund: Es werden Parkplätze gesucht. Die Echtzeitanzeige der Parkhausbelegung am Erlebnisbad plus Hinweis auf alternative Parkmöglichkeiten sollen dem nun ein Ende bereiten. mehr...
GovTech Deutschland: Ergebnisse des RaaS-Projekts
[22.12.2025] GovTech Deutschland hat das Projekt Register-as-a-Service (RaaS) abgeschlossen. Die Ergebnisse – eine vollständige Referenzarchitektur, funktionale technische Implementierungen und ein begleitendes Rechtsgutachten für moderne Cloud-Register – stehen Open Source über die Plattform openCode zur Verfügung. mehr...
Digitale Barrierefreiheit: Inklusive Transformation
[19.12.2025] In einer neuen Modulserie des eGov-Campus steht das Thema digitale Barrierefreiheit im Vordergrund. Der Kurs sensibilisiert die Teilnehmenden für dieses Thema, informiert über rechtliche Grundlagen und vermittelt praktische Umsetzungshilfen. mehr...
Reutlingen: Ausbau digitaler Dienstleistungen
[12.12.2025] In Reutlingen wächst das Angebot digitaler Verwaltungsdienstleistungen. Dazu zählen vollständig digitale Prozesse ebenso wie die flächendeckend angebotenen Fototerminals für Passbilder. Auch können Fundsachen online aufgerufen werden. Weitere Onlineservices bietet außerdem das Standesamt an. mehr...
München: Feedback zum Deutschland-Stack
[11.12.2025] Mit ihren Anmerkungen zum Deutschland-Stack will die bayerische Landeshauptstadt München dazu beitragen, die digitale Transformation der Verwaltung voranzutreiben. Unter anderem regt die Stadt an, die kommunalen Bedürfnisse sowie die Dresdner Forderungen zur digitalen Verwaltung mehr zu berücksichtigen. mehr...
BW-Empfangsclient: Anträge ohne Fachsoftware empfangen
[10.12.2025] Mit dem BW-Empfangsclient können Kommunal- und Landesbehörden in Baden-Württemberg jetzt auch solche digitalen Verwaltungsleistungen anbieten, für die sie bislang keine Fachsoftware nutzen. Die Behörden können sich kostenfrei selbst registrieren, die Lösung ist sofort einsetzbar. mehr...
Fulda: Enge Kooperation mit ekom21
[09.12.2025] Eine engere Kooperation haben die Stadt Fulda und ekom21 vereinbart. Dabei hat die Kommune auch Fachverfahren ins Rechenzentrum des kommunalen IT-Dienstleisters überführt. mehr...
Wien: Open Source stärkt Europas Unabhängigkeit
[08.12.2025] Die Europäische Kommission würdigt die Open-Source-Strategie Wiens. In einem neuen Bericht wird die Stadt als führend beschrieben. Wien setzt auf offene Software, um digital unabhängig und sicher zu arbeiten. mehr...
Onlineformulare: Gegenseitig unterstützen
[01.12.2025] Onlineformulare sind heute unverzichtbar – und EfA-Leistungen decken längst nicht alles ab. Mit No-Code-Formularen und im interkommunalen Austausch können Städte und Gemeinden hier flexibel und kostenbewusst agieren. mehr...
Deutsche Verwaltungscloud: Digitale Antragsbearbeitung made in Hessen
[26.11.2025] Mit HessenDANTE bietet die HZD eine innovative Plattform, mit der sich die Antragstellung für unterschiedlichste Verwaltungsleistungen komplett digital und OZG-konform abbilden lässt. Das Paket ist nun auch über die Deutsche Verwaltungscloud zu beziehen. mehr...
Axians Infoma: Innovationspreis 2025 verliehen
[24.11.2025] Mit Künstlicher Intelligenz (KI) konnte die Stadtverwaltung Bad Dürkheim ihren Eingangsrechnungsprozess automatisieren. Für diese Maßnahme ist sie mit dem Axians Infoma Innovationspreis 2025 ausgezeichnet worden. Zu den Finalisten zählen außerdem das Gesundheitsamt des Landkreises Saarlouis und die Stadt Fürth. mehr...

















