Sonntag, 11. Januar 2026

BW/RLPZusammen zur Bildungsplattform

[13.09.2023] Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz vertiefen ihre Zusammenarbeit bei der digitalen Bildungsplattform. Mit der jetzt getroffenen Kooperationsvereinbarung können Ressourcen zur Lösung technischer Fragestellungen gebündelt und Prozesse erleichtert werden.
Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg haben eine Grundsatzvereinbarung für die Kooperation bei der Entwicklung digitaler Bildungsplattformen unterzeichnet.

Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg haben eine Grundsatzvereinbarung für die Kooperation bei der Entwicklung digitaler Bildungsplattformen unterzeichnet.

v.l.: Christian Specht, Oberbürgermeister der Stadt Mannheim; Dr. Stefanie Hubig, Bildungsministerin Rheinland-Pfalz; Theresa Schopper, Kultusministerin Baden-Württemberg

(Bildquelle: Stadt Mannheim/Markus Proßwitz)

Zusammenarbeit und Vernetzung können bei der Digitalisierung ein Erfolgsfaktor sein. Die Länder Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg haben nun eine Vereinbarung getroffen, auf deren Grundlage beide Länder ihre digitalen Bildungsplattformen gemeinsam weiterentwickeln werden. Unterzeichnet haben diese Theresa Schopper, Baden-Württembergs Kultusministerin und Stefanie Hubig, Bildungsministerin in Rheinland-Pfalz. Das geht aus Meldungen der jeweiligen Ministerien hervor.
Beide Bundesländer arbeiten im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung an den Schulen am Aufbau einer digitalen Bildungsplattform. Diese soll sowohl in Baden-Württemberg als auch in Rheinland-Pfalz aus einem Identitäts- und Zugangsmanagement-System sowie weiteren angeschlossenen digitalen Anwendungen bestehen. Während der bisherigen Zusammenarbeit wurde deutlich, dass beide Bundesländer vor vergleichbaren technischen Fragestellungen stehen. Mit der jetzt getroffenen Kooperationsvereinbarung sollen Ressourcen zur Lösung dieser Fragestellungen besser gebündelt und Prozesse erleichtert werden.

Kooperation für andere Länder offen

„Die Digitalisierung in den Schulen ist ein Marathon und kein Sprint. Unsere Häuser arbeiten an ähnlichen Herausforderungen. Gemeinsam können wir einen Staffellauf daraus machen,“ sagte Kultusministerin Theresa Schopper. Die Kooperationsvereinbarung beinhaltet mehrere Ziele: Der Austausch von Wissen soll verstetigt werden, um den komplexen Sachverhalten gerecht zu werden. Zudem sollen Ergebnisse aus bisherigen und künftigen Arbeitsprozessen gebündelt werden. Konkret könnte das beispielsweise so aussehen, dass beide Länder einen Entwicklungsbedarf bei einer gemeinsam genutzten Software feststellen und daraufhin die Optimierung auf den Weg bringen, ohne jeweils eigene Konzepte entwickeln zu müssen – und somit schnellstmöglich und flächendeckend auf dem neuesten Stand sind. Gerade innerhalb komplexer IT Prozesse führe dieses Vorgehen zu großer Entlastung, heißt es aus Rheinland-Pfalz. Um eine reibungslose Arbeit mit der Bildungsplattform zu gewährleisten, werden außerdem einheitliche Schulungs- und Fortbildungskonzepte erarbeitet. Lehrkräfte haben somit die Möglichkeit, das neue Medium intensiv kennenzulernen. Als nächster Schritt stehen regelmäßige Treffen zum Austausch und zur künftigen Vorgehensweise auf dem Programm.
Auch anderen Bundesländern soll es möglich sein, der Kooperationsvereinbarung beizutreten. „Wenn andere Bundesländer Interesse haben, führen wir gerne Gespräche“, betonte die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Hubig.





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Schul-IT
Kinerhand, die auf einem Tablet herumwischt, im Hintergrund sieht man eine klassische grüne Schultafel.

Bayern: Eine Schul-IT-Förderung – statt zwölf

[06.01.2026] Bayern stellt die Finanzierung der digitalen Ausstattung seiner Schulen auf ein neues Fundament: An die Stelle zahlreicher komplexer, befristeter Förderprogramme tritt ab 2027 eine gesetzliche Leistung, die als Pro-Schüler-Pauschale direkt an die Schulaufwandsträger ausgezahlt wird. Gefördert werden Digitalinfrastruktur, Endgeräte, Bildungsmedien sowie IT-Wartung. mehr...

Ki hält in den Schulen von zwölf Bundesländern Einzug. Eine Umfrage des eco zeigt indes große Skepsis in der Bevölkerung.

Digitale Schule: Einigung auf Digitalpakt 2.0

[05.01.2026] Bund und Länder investieren bis 2030 fünf Milliarden Euro in die digitale Modernisierung der Schulen. Darauf verständigte sich die Bildungsministerkonferenz. Neu ist die Vereinfachung der administrativen Prozesse – der Verwaltungsaufwand für Länder und kommunale Schulträger soll deutlich sinken. mehr...

Porträtaufnahme von Frank Schöneberg
bericht

Finanzierungsmodelle: Geliehene Schul-IT

[10.12.2025] Aufgrund der Investitionsrückstände in den Kommunen bleibt auch die Digitalisierung der Schulen oft Stückwerk. Frank Schöneberg, Vice President Sales Public & Healthcare bei CHG-Meridian, erklärt, wie Schulen der Finanzierung nach Kassenlage entkommen. mehr...

Eine Schülerin hält ein Smartphone in der Hand, im Hintergrund ist verschwommen ein Schulflur mit weiteren Schülerinnen und Schülern zu sehen.

Saarland: Mit telli KI verstehen lernen

[02.12.2025] Im Saarland können jetzt alle Schulen den auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Chatbot telli nutzen. Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler erhalten damit einen datenschutzkonformen Zugang zu KI-gestützten Lernmitteln Die Lehrkräfte können den Bot unabhängig vom Kollegium einsetzen, sobald sie einen Zertifikatskurs absolviert haben. mehr...

Leerer Klassenraum, freundliche Atmosphäre, Blick über Stuhlreihen und Tische.

Wolters-Kluwer-Studie: KI in der Schulleitung

[18.11.2025] Der Wissens- und Informationsdienstleister Wolters Kluwer hat seine diesjährige Studie zur Digitalisierung im Schulleitungsalltag veröffentlicht. Demnach nutzen drei Viertel der Schulleitungen Künstliche Intelligenz für Alltagsaufgaben – schätzen ihre KI-Kompetenz aber eher zurückhaltend ein. mehr...

4 Personen stehen um Laptop - Einführung telli in SH

Schleswig-Holstein: Chatbot telli wird eingeführt

[17.11.2025] Das Land Schleswig-Holstein stellt den KI-Chatbot telli allen öffentlichen Schulen zur Verfügung. Erfahrungen aus 38 Pilotschulen des norddeutschen Bundeslandes sind in die Entwicklung des Tools eingeflossen. mehr...

Ein kleines Mädchen zeichnet etwas auf ein Smartboard in einem Klassenzimmer.

Markkleeberg: KISA als digitaler Hausmeister

[07.11.2025] Die Kommunale Informationsverarbeitung Sachsen (KISA) hat Markkleeberg bei der Beschaffung und Installation von 48 digitalen Tafeln in städtischen Bildungseinrichtungen unterstützt. Nun übernimmt der Zweckverband auch die Betreuung der Geräte. mehr...

Hand, Arm und Oberkörper eines Schülers, der mit Laptop an einem Tisch sitzt, über der Hand schweben als Overlay Icons für die verschiedenen Schulfächer.

Brandenburg: KI-Werkzeugkasten für Schulen

[05.11.2025] Brandenburg führt als zweites Bundesland flächendeckend den KI-Chatbot telli an Schulen ein. Die gemeinsam von allen 16 Ländern entwickelte Open-Source-Lösung unterstützt Lehrkräfte und Lernende pädagogisch, ist datensparsam und wird ausschließlich auf EU-Servern betrieben. mehr...

Gruppe von Kindern mit virtueller Brille im Klassenzimmer mit kartengenerativer KI

Bitkom: Smart-School-Wettbewerb 2026 startet

[30.10.2025] Der Branchenverband Bitkom sucht auch 2026 nach Deutschlands digitalen Vorreiterschulen. Der Schwerpunkt des diesjährigen Smart-School-Wettbewerbs liegt auf digitaler Medienbildung, zudem wird anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Initiative ein Sonderpreis für Einzelprojekte rund um digitale Schule vergeben. mehr...

Ein humanoider Roboter steht inmitten eines Klassenzimmers, umgeben von Kindern.

Baden-Württemberg: Chatbot telli macht Schule

[20.10.2025] Mit telli steht in Baden-Württemberg nun ein speziell für den schulischen Einsatz entwickelter Chatbot zur Verfügung. Er unterstützt Lehrkräfte bei der Unterrichtsvorbereitung und Schülerinnen und Schüler im Schulalltag. Der digitale Assistent soll kontinuierlich verbessert und erweitert werden. mehr...

Pirna: Ticketsystem für Schulen gestartet

[15.10.2025] Der IT-Dienstleister KISA hat ein Ticketsystem speziell für Schulen und Verwaltungen entwickelt. In Pirna startet das KISA.ServiceCenter jetzt in den Regelbetrieb. mehr...

Fünf Personen stehen nebeneinander, eine davon hält ein LEGO Education SPIKE Set in den Händen.

Schwerin: Glasfaserausbau an Schulen abgeschlossen

[14.10.2025] In Schwerin sind nun sowohl die kommunalen als auch die freien Schulen mit gigabitfähigen Glasfaseranschlüssen von bis zu einem Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) ausgestattet. Der geförderte Glasfaserausbau ist an den Schweriner Bildungseinrichtungen somit abgeschlossen. mehr...

Junge Lehrerin am Laptop, Tafel im Hintergrund

Baden-Württemberg: openDesk für Lehrkräfte

[24.09.2025] Baden-Württemberg hat jetzt auf Basis der Software openDesk den Digitalen Arbeitsplatz für Lehrkräfte neu aufgesetzt. Da die gleichen Softwarekomponenten wie beim Vorgänger dPhoenix genutzt werden, müssen sich Lehrkräfte auf keine größeren Änderungen einstellen.
 mehr...

Kinerhand, die auf einem Tablet herumwischt, im Hintergrund sieht man eine klassische grüne Schultafel.

Berlin: Wie steht es um die digitale Schule?

[18.09.2025] Mit seiner Digitalisierungsstrategie „Schule in der digitalen Welt“ steuert der Berliner Senat die Weiterentwicklung des Schulwesens. Ein Umsetzungsbericht zeigt nun aktuelle Fortschritte bei zentralen Themenfeldern wie Infrastruktur, digitalen Portalen und Lehrerqualifizierung. mehr...

Schultüten vor grünem Hintergrund

OWL-IT: Schulbewerbung.de startet durch

[18.09.2025] In Nordrhein-Westfalen löste IT-Dienstleister OWL-IT zum Start des neuen Schuljahres das Angebot Schüler Online durch das neue Portal Schulbewerbung.de ab. Der diesjährige Anmeldeprozess sei damit sehr unkompliziert verlaufen. mehr...