Samstag, 21. Februar 2026

mps public solutions / NOLISZusammenarbeit beschlossen

[15.03.2021] Software-Anbieter mps public solutions will das Produkt Citywerk nicht mehr in seine neue Software-Generation übernehmen und empfiehlt Kunden einen Wechsel zum Portalspezialisten NOLIS. Die beiden Unternehmen haben einen Kooperationsvertrag geschlossen.

Die Software-Unternehmen mps public solutions und NOLIS wollen künftig eng zusammenarbeiten. Die beiden Geschäftsführer Tino Wagner (mps) und Uwe Warnecke (NOLIS) haben dazu eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Als Grund für die Kooperation nennen die beiden Unternehmen die Fokussierung auf Software-Produkte, auf die man jeweils spezialisiert ist. Den bisherigen Nutzern des Produkts mpsCitywerk empfehle der Hersteller deshalb den Wechsel zum Portalspezialisten NOLIS. Vor allem die bislang von mps betreuten Kunden könnten demnach von der Kooperation profitieren: Sie bieten weiterhin leistungsfähige Internet-Portale an, in die nun auch OZG-Anforderungen integriert werden können.
Zwar wolle man Citywerk nicht auf die mps-eigene Plattform K1 migrieren, „aber es ist uns wichtig, dass unsere langjährigen Kunden auch künftig optimal betreut werden“, erklärt Tino Wagner. Deshalb habe man nach einem geeigneten Partner gesucht. Für NOLIS sprächen dabei mehrere Aspekte: Die Kundenstruktur von Citywerk und NOLIS sei im CMS-Segment sehr ähnlich. Laut mps-Entwicklungsleiter Holger Hannappel gleichen sich außerdem bei beiden Lösungen viele Module und interne Abläufe, sodass Kunden sehr schnell einen Wechsel zum neuen CMS vornehmen können. Auch die Übernahme zahlreicher Daten sei problemlos machbar, so Hannappel. NOLIS habe die Möglichkeit zur Übernahme von Daten aus Citywerk geprüft und biete im Rahmen eines CMS-Wechsels Unterstützung an. Citywerk und NOLIS sind beide seit rund 20 Jahren am Markt erfolgreich. NOLIS-Geschäftsführer Uwe Warnecke berichtet, dass sich speziell in den zurückliegenden Jahren in vielen Fällen Berührungspunkte ergeben haben, etwa durch Schnittstellen zwischen beiden Produkten oder durch eine Integration der E-Government-Speziallösungen in Citywerk-Portale. Gerne wolle man bisherigen Citywerk-Anwendern nun eine verlässliche neue Heimat bieten.





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