AachenKrönungssaal erhält AR-Führung

Diskussion mit Karl dem Großen.
v.l.: Dr. Michael Ziemons, OB Aachen; Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimalt, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen; Ralf Wagemann, Schatzmeister des Rathausvereins Aachen e.V.; Stefan Marx, Geschäftsführer von Zaubar
(Bildquelle: Stadt Aachen/Linda Plesch)
Diskussion mit Karl dem Großen.
v.l.: Dr. Michael Ziemons, OB Aachen; Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimalt, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen; Ralf Wagemann, Schatzmeister des Rathausvereins Aachen e.V.; Stefan Marx, Geschäftsführer von Zaubar
(Bildquelle: Stadt Aachen/Linda Plesch)
Eine Augmented-Reality-Führung soll den Aachener Krönungssaal künftig um digitale Inhalte erweitern. Wie die Stadt Aachen berichtet, ist die Finanzierung des rund zwei Millionen Euro teuren Projekts durch private Sponsoren und öffentliche Fördermittel gesichert. Einen Förderbescheid über 322.770 Euro überreichte NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach am 22. Juli an Oberbürgermeister Michael Ziemons, der zugleich Vorsitzender des Aachener Rathausvereins ist.
Geplant sind sieben Stationen, an denen Besucherinnen und Besucher historische Szenen verschiedener Epochen direkt im Krönungssaal erleben können. Die AR-Brillen verbinden dabei die reale Umgebung mit digitalen Inhalten. Texte, Bilder, Videos und 3D-Objekte werden in das Sichtfeld eingeblendet, während die Umgebung weiterhin sichtbar bleibt.
Die Führung soll voraussichtlich Mitte 2027 starten. Durch die Zeitreise führt Fräulein Rotrud, die älteste Tochter Karls des Großen. Die Inhalte sollen auf Deutsch, Französisch, Englisch und Niederländisch verfügbar sein. Thematisch reicht die Führung von der Entstehung der Kaiserpfalz über das Krönungsmahl von 1520 bis zum Bombenangriff auf Aachen im Jahr 1943.
Einen Prototyp der vorgesehenen AR-Brille demonstrierte Stefan Marx, Geschäftsführer des Berliner Unternehmens Zaubar, bei der Übergabe des Förderbescheids. Das Unternehmen übernimmt die technische Umsetzung. Oberbürgermeister Ziemons bezeichnete das Vorhaben als Möglichkeit, einen Ort europäischer Geschichte auf neue Weise zugänglich zu machen.
Die Idee für die AR-Führung stammt von Ralf Wagemann, Schatzmeister des Aachener Rathausvereins. Er hatte das Konzept in Gent kennengelernt und reiste gemeinsam mit der Historikerin Heike Nelsen nach Spanien, um die für das Projekt vorgesehene Brille vorab zu testen.
Vor dem Start müssen die Inhalte noch ausgearbeitet werden. Harald Müller, Inhaber des Lehrstuhls für Mittlere Geschichte an der RWTH Aachen, entwickelt dafür gemeinsam mit ausgewählten Historikerinnen und Historikern das Drehbuch. Neben dem Land Nordrhein-Westfalen beteiligen sich der Rathausverein, der Landschaftsverband Rheinland, die Sparkasse Aachen und das Aachener Software-Unternehmen DSA an der Finanzierung. Die Stadt Aachen steuert 50.000 Euro als Anschubfinanzierung bei.
Kommune21 im Gespräch: Künzell berichtet über Erfahrungen
[12.08.2026] Wie läuft die Einführung neuer Software im Verwaltungsalltag tatsächlich ab? Im nächsten Webinar „Kommune21 im Gespräch“ berichten die Gemeinde Künzell und JCC Software über Erfahrungen, Schwierigkeiten und Erkenntnisse aus mehreren Digitalisierungsprojekten. mehr...
Augsburg: Digitale Teilhabe ausgebaut
[07.08.2026] Im EU-geförderten Projekt DIWA 4.0 erweitert Augsburg schrittweise den barrierearmen Zugang zu städtischen Informationen. Nach Angeboten in Fremdsprachen und Leichter Sprache stehen auf der Website nun auch Videos in Deutscher Gebärdensprache bereit. mehr...
Databund/BMDS: Besserer Informationsfluss
[06.08.2026] Das BMDS und der Databund haben eine Initiative gestartet, die es ermöglichen soll, dass IT-Unternehmen früher über zentrale Digitalvorhaben des Bundes informiert werden. Gleichzeitig sollen sie ihre Erfahrungen künftig einfacher in die Planungen einbringen. mehr...
Schleswig-Holstein: Einheitliche Technik für große Schadenslagen
[04.08.2026] Schleswig-Holstein beschafft eine neue Software für die Bevölkerungsschutzbehörden von Land und Kommunen. Sie soll den Austausch von Lageinformationen nahezu in Echtzeit ermöglichen und vor allem bei großflächigen Schadenslagen eine bessere Koordination unterstützen. mehr...
Mönchengladbach: Smarte Parktour
[04.08.2026] Mit einer Web-App lässt sich eine beliebte Parkanlage in Mönchengladbach nun individuell entdecken. Die digitale Führung verbindet Natur, Geschichte und Wissenswertes mit den Möglichkeiten moderner Technologie. mehr...
Katastrophenmanagement: Im Ernstfall den Überblick behalten
[29.07.2026] Kommunen müssen sich heutzutage auf zahlreiche potenzielle Krisen vorbereiten. Doch wann ist eine Lage überhaupt eine Krise? Der KGSt-Lagecheck hilft Kommunen, die Situation einzuschätzen und die richtigen Schritte einzuleiten. Digital und notfalls auch ohne Strom. mehr...
Vitako: Neue Vorstandsspitze
[20.07.2026] Digitale Souveränität, KI, Registermodernisierung und knappe Kassen: Die kommunalen IT-Dienstleister stehen vor anspruchsvollen Jahren. Mit William Schmitt rückt nun der bisherige Stellvertreter an die Spitze ihres Bundesverbands Vitako. mehr...
TSA: Satzungen und Ortsrecht digital verwalten
[20.07.2026] Viele Kommunen stehen vor ähnlichen Herausforderungen bei der Pflege, Veröffentlichung und Bereitstellung von Satzungen und Rechtsvorschriften. Ein von TSA Public Services initiierter Erfahrungsaustausch soll dabei helfen, bewährte Ansätze kennenzulernen. mehr...
Hamm: App ins Abenteuer Stadtgeschichte
[17.07.2026] App ins Abenteuer Stadtgeschichte: In der App „Heimat Hamm“ verschmelzen auf einem digitalen Stadtrundgang dank Augmented Reality (AR) Geschichte und Gegenwart. mehr...
Stuttgart: Amtsblatt auch als E-Paper
[17.07.2026] Das Stuttgarter Amtsblatt informiert seit 125 Jahren über Kommunalpolitik, Verwaltung und Stadtleben. Nun erscheint das offizielle Bekanntmachungsorgan der Stadt auch als E-Paper mit Vorlesefunktion und Archiv. Die Printausgabe bleibt bestehen. mehr...
DLR: Neue Technik für den Katastrophenschutz
[16.07.2026] In einer groß angelegten Übung im Ahrtal haben 16 Institute des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gezeigt, wie neue Technologien – etwa Drohnen oder robotische Systeme – die Prozesse im Katastrophenschutz stärken und verbessern können. mehr...
Kommune21 im Gespräch: Digitaler Wandel in Baden-Württemberg
[15.07.2026] Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung in Baden-Württemberg steht vor wichtigen Entscheidungen. Im Webinar „Kommune21 im Gespräch“ werden Roland Bernhard und William Schmitt am 21. Juli 2026 über die künftige Ausrichtung der Verwaltungsdigitalisierung, die Rolle von Komm.ONE und die Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen diskutieren. mehr...
Podcast: Verwaltungsdigitalisierung zum Zuhören
[15.07.2026] Ein neuer Podcast des KDO-Tochterunternehmens Public Experts will Verwaltungsdigitalisierung verständlich erklären. In der ersten Folge geht es um die Registermodernisierung – ein Thema mit weitreichenden Auswirkungen auf Verwaltung, Staat und Gesellschaft. mehr...
govdigital: Mit TOP 100-Award ausgezeichnet
[10.07.2026] Den TOP 100-Award hat jetzt govdigital erhalten. Die Genossenschaft überzeugte in der Größenklasse bis 50 Mitarbeitende insbesondere in der Kategorie Innovationserfolg sowie durch ihr Wachstum. mehr...




















