Low CodeSchlanker und smarter

Low Code ist ein wichtiger Baustein der Verwaltungsdigitalisierung.
(Bildquelle: tadamichi/stock.adobe.com)
Kommunen stehen unter erheblichem Handlungsdruck. Die entscheidende Frage lautet daher, wie Digitalisierung schneller, wirtschaftlicher und nachhaltiger umgesetzt werden kann. Eine Antwort darauf liefert die Low-Code-Plattform OutSystems.
In vielen Kommunen werden digitale Fachverfahren noch immer klassisch entwickelt. Von der Anforderung über Ausschreibung und Entwicklung bis zum produktiven Einsatz vergehen häufig Monate oder sogar Jahre. Gleichzeitig ändern sich Gesetze, Prozesse und Anforderungen kontinuierlich. OutSystems setzt genau hier an. Durch visuelle Entwicklung statt aufwendiger Programmierung können Anwendungen deutlich einfacher erstellt und angepasst werden. Neue Anforderungen lassen sich innerhalb von Tagen oder Wochen umsetzen.
Der Mangel an qualifizierten Entwicklern gehört zu den größten Herausforderungen kommunaler IT-Abteilungen. Low Code schafft hier neue Möglichkeiten. Wiederverwendbare Komponenten, automatisierte Entwicklungsprozesse und KI-gestützte Qualitätssicherung reduzieren den Aufwand erheblich. Dadurch können bestehende Teams mehr Projekte umsetzen, ohne proportional mehr Personal aufzubauen. Gleichzeitig behält die IT jederzeit die Kontrolle über Architektur, Sicherheit und Governance. Low Code bedeutet nicht weniger Professionalität, sondern mehr Produktivität. Fachbereiche und IT arbeiten enger zusammen und bringen Anforderungen schneller in die Umsetzung.
Gleiche Aufgaben gemeinsam lösen
Viele Kommunen stehen vor denselben Herausforderungen. Ähnliche Lösungen werden häufig mehrfach entwickelt und finanziert. Mit OutSystems können Anwendungen gemeinsam entwickelt und von mehreren Kommunen genutzt werden. Dabei bleibt der Kern erhalten, während lokale Anpassungen möglich sind.
Die Vorteile von Low Code zeigen sich längst im praktischen Einsatz. Kommunen wie Esslingen, Konstanz und Stuttgart nutzen OutSystems, um digitale Anwendungen schneller bereitzustellen und Verwaltungsprozesse kontinuierlich weiterzuentwickeln. Die Plattform ermöglicht es, neue Anforderungen flexibel umzusetzen, bestehende Verfahren zu modernisieren und digitale Services für Beschäftigte sowie Bürgerinnen und Bürger effizient bereitzustellen. Ein besonders beachtetes Beispiel liefert die interkommunale Zusammenarbeit am Niederrhein. Die Städte Nettetal, Kleve, Emmerich am Rhein, Kempen und Willich sowie die Gemeinde Sonsbeck nutzen gemeinsam eine OutSystems-Plattform (wir berichteten). Alle Anwendungen werden modular entwickelt und können von den Partnerkommunen nachgenutzt werden. Regelmäßige Abstimmungen fördern den Wissenstransfer und die gemeinsame Weiterentwicklung.
Technik trifft Organisation
OutSystems ist weit mehr als ein Werkzeug zur Anwendungsentwicklung. Moderne Verwaltungsanwendungen müssen mit Fachverfahren, Dokumentenmanagementsystemen, Portalen oder ERP-Lösungen zusammenarbeiten. Die Plattform bietet hierfür umfangreiche Integrationsmöglichkeiten und kann bestehende IT-Landschaften einbinden, ohne diese vollständig ersetzen zu müssen. So lassen sich sowohl neue Fachverfahren entwickeln als auch bestehende Anwendungen modernisieren. Gleichzeitig können Webanwendungen, mobile Apps, Mitarbeiterportale und Bürgerdienste auf einer gemeinsamen technologischen Basis entstehen. Das reduziert Komplexität und vereinfacht den Betrieb.
Die Erfahrungen vieler Kommunen zeigen, dass der Erfolg von Low-Code-Projekten nicht allein von der gewählten Plattform abhängt. Ebenso entscheidend sind Methodik, Governance und die Fähigkeit, Fachbereiche und IT frühzeitig einzubinden. Gerade in der öffentlichen Verwaltung müssen neben technischen Anforderungen auch organisatorische Rahmenbedingungen, Vergaberecht, Datenschutz und bestehende Fachverfahrenslandschaften berücksichtigt werden. Kommunen profitieren daher von Partnern, die sowohl die Technologie als auch die Besonderheiten der öffentlichen Verwaltung kennen.
Zu den Unternehmen, die sich auf die Umsetzung von OutSystems-Projekten im Public Sector spezialisiert haben, gehört S&D Software nach Maß. Der Anbieter begleitet die öffentliche Hand seit vielen Jahren bei der Einführung und Weiterentwicklung digitaler Fachverfahren. Neben der technischen Umsetzung gehören auch Beratung, Qualifizierung und die Befähigung eigener Mitarbeitender zum Leistungsspektrum.
Die Praxis zeigt: Besonders erfolgreich sind Projekte dort, wo Technologie, Fachlichkeit und organisatorische Veränderung gemeinsam betrachtet werden. Low Code kann seine Stärken vor allem dann ausspielen, wenn Kommunen nicht nur einzelne Anwendungen entwickeln, sondern eine nachhaltige Plattformstrategie für ihre Digitalisierung verfolgen.
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