Samstag, 28. März 2026

Baden-WürttembergBeteiligung im Blick

[19.08.2014] Für Baden-Württemberg gibt es online ab sofort Landkarten mit Projekten der Bürgerbeteiligung. Das Ziel der Visualisierung ist die Vernetzung der Akteure. Der Erfahrungsaustausch soll so einfacher gelingen.

Auf dem Beteiligungsportal des baden-württembergischen Staatsministeriums sowie auf der Website der Allianz für Beteiligung sind ab sofort Projekte und Akteure rund ums Thema Bürgerbeteiligung anhand von Landkarten dargestellt. Die Karte der Landesregierung benennt nach eigenen Angaben lokale und landesweite Beteiligungsprojekte. Im Informationsangebot der Allianz für Beteiligung kann nach Akteuren und Anbietern von Bürgerbeteiligung gesucht werden. „Mit den Landkarten soll die bereits im Land vorhandene Bürgerbeteiligung sichtbar gemacht werden. Die Bürgerinnen und Bürger erhalten eine Gesamtschau über die Beteiligungskultur im Land. Beide Angebote ergänzen sich und bieten einen guten Überblick über Projekte und engagierte Akteure der Bürgerbeteiligung in Baden-Württemberg“, erklärt Gisela Erler, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung. Bislang beinhaltet die Landkarte des Staatsministeriums über 170 Projekte: von lokalen Stadtentwicklungsprojekten über Befragungen und Bürgerentscheide bis hin zu landesweiten Projekten. Die Karte soll kontinuierlich erweitert werden. Die Idee zur Landkarte der Allianz für Beteiligung entstammt den Erfahrungen, welche die Allianz im vergangenen Jahr mit ihrer Netzwerkarbeit gesammelt hat. Denn hier hatte immer wieder die Frage im Mittelpunkt gestanden, welche Akteure es noch gibt und wie man Kontakt aufnehmen kann. Diesen Impuls hat die Allianz für Beteiligung aufgegriffen, wie die Geschäftsführerin, Miriam Freudenberger, zeigt: „Unsere Landkarte soll Akteure der Bürgerbeteiligung darin unterstützen, sich besser untereinander zu vernetzen. Denn unsere Arbeit hat gezeigt: Initiativen und Einrichtungen können beim Thema Bürgerbeteiligung sehr voneinander profitieren, wenn sie sich gegenseitig Ratschläge geben und ihre Erfahrungen mit anderen teilen.“ Die neue Landkarte mache genau dies möglich: Dort könne man nachforschen, wer sich zu ähnlichen Themen engagiert und welche anderen Akteure es im eigenen Umfeld gibt.





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