ITDZ/TU BerlinDienste für Bürger und Behörden

ITDZ Berlin und TU Berlin vereinbaren weitere Zusammenarbeit.
v.l.: Professor Dr. Christian Thomson, Präsident TU Berlin; Konrad Kandziora, Vorstand ITDZ Berlin; Professor Dr. Dr. hc. Sahin Albayrak, Leiter DAI-Labor
(Bildquelle: DAI-Labor)
Die Arbeitsprozesse der öffentlichen Verwaltung Berlin sollen modernisiert und gleichzeitig sicher und effizient gestaltet werden. Daran arbeiten das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) und das DAI-Labor der Technischen Universität Berlin. Die Partner haben sich zu der Forschungskooperation „Intelligente Dienste für Bürger und Behörden“ (IDBB) zusammengeschlossen und einen Kooperationsvertrag über fünf Jahre Laufzeit unterzeichnet. Andreas Statzkowski, IT-Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, lobt die Arbeit des IDBB und betont vor allem das Potenzial der Forschungsergebnisse für die Verwaltung: „Online-Verfahren sind in Berlin bereits vielfältig im Einsatz und werden stark nachgefragt. Die Nutzerzahlen bestätigen uns die Relevanz des Themas. Die Forschungskooperation IDBB hat gute Ergebnisse hervorgebracht, welche auch bereits von der Berliner Verwaltung genutzt werden. Aber die Potenziale sind bei weitem noch nicht ausgeschöpft.“ Aktuell werden zwei Dienste, die im bisherigen Rahmen von IDBB entstanden sind, in der Berliner Verwaltung genutzt: Das Wissensmanagementsystem PIA Enterprise und die elektronische Umlaufmappe. Professor Sahin Albayrak, Leiter des DAI-Labor, sieht darin den Erfolg der Zusammenarbeit: „Zwei Leuchtturmprojekte aus unserer Forschung und Entwicklung haben bereits den Weg in die Anwendung bei den Berliner Verwaltungsämtern gefunden. Das bestätigt die Notwendigkeit und vor allem den praktischen Nutzen unserer Arbeit für die Behörden und somit auch für die Bürgerinnen und Bürger Berlins.“ Die Grundlage der Zusammenarbeit des DAI-Labors und des ITDZ bildet die bereits seit 2009 bestehende Kooperation im Rahmen des eigens dafür gegründeten Fachzentrums IDBB.
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