BerlinMehr online in der Verwaltung
Mehr Online-Angebote realisiert die Berliner Verwaltung.
(Bildquelle: Helga Ewert / pixelio.de)
Der Senat hat gestern (25. August 2015) einen aktuellen Bericht zum landesweiten Modernisierungsprogramm ServiceStadt Berlin 2016 (wir berichteten) beschlossen. Wie der Senat für Inneres und Sport meldet, gibt der Fortschrittsbericht Auskunft über den Verlauf der Modernisierungsprojekte zum Stand 30. Juni 2015. Mit dem am 31. Juli 2012 verabschiedeten Modernisierungsprogramm soll die Verwaltung wirtschaftsfreundlicher und bürgernäher, transparenter, partizipativer und effizienter werden. Wie in den Richtlinien der Regierungspolitik festgehalten und vom Abgeordnetenhaus bestätigt, soll die Berliner Verwaltung hierzu insbesondere eine zeitgemäße IT- und E-Government-Infrastruktur erhalten. Derzeit umfasst das Programm laut Senatsangaben 32 Projekte mit IT- oder E-Government-Schwerpunkt. Als Beispiel wird das Projekt E-Partizipation genannt. Ursprünglich sollte den Bürgern damit eine einfache und übersichtliche Beteiligung an Bebauungsplanverfahren geboten werden. Nun wird eine Internet-Plattform aufgebaut, die Beteiligungsverfahren aller Berliner Behörden unterstützt. Wie der Senat mitteilt, können die Bürger außerdem in Kürze unter mein.berlin.de ihre Meinung online einbringen. Den Behörden wiederum stehe damit eine einfach einsetzbare Plattform mit Auswertungsfunktionen zur Verfügung. Wie der Meldung zu entnehmen ist, sollen bald Hotspots einen kostenlosen Online-Zugang ermöglichen. Bis zu 650 Hotspots soll ein Anbieter installieren. Für die Errichtung werden öffentliche Gebäude zur Verfügung gestellt. Das Ordnungsamt Online stehe ebenfalls kurz vor der Einführung in zahlreichen Berliner Bezirksämtern. Als Online-Plattform für Mängelmeldungen werden dann kaputte Radwege, defekte Spielplätze oder verdreckte Grünflächen verwaltungsübergreifend bearbeitet. Dank eines Ampelsystems können Interessierte den Stand der Bearbeitung in Echtzeit und ohne Nachfragen verfolgen. Ein Online-Service-Portal verzeichnet außerdem alle Verwaltungsleistungen und alle vorhandenen Verfahren Berlins. Seit März ist es mit einer Service-App erreichbar (wir berichteten). Mittlerweile sind in dem Service-Portal 556 Verwaltungsdienstleistungen standardisiert beschrieben, 441 Behördenstandorte in Karten abgebildet und 71 Online-Verfahren eingebunden (Stand Mai 2015). Fast sieben Millionen Zugriffe habe es monatlich. Die 30 wichtigsten Dienstleistungen machen dabei mehr als 70 Prozent der Zugriffe aus, heißt es in der Meldung. Das Modernisierungsprogramm ServiceStadt Berlin läuft noch bis Ende der Legislaturperiode. Die Aufnahme weiterer Projekte durch den Staatssekretärsausschuss zur Verwaltungsmodernisierung als politischem Steuerungsgremium sei jederzeit möglich. Der jetzt vom Senat beschlossene Bericht wird dem Abgeordnetenhaus zugeleitet und soll bald im Internet abrufbar sein.
Ulm: Goldenes Buch ist digital erlebbar
[04.09.2026] Das Goldene Buch der Stadt Ulm können Gäste im Rathaus via Touchbildschirm ab sofort digital durchblättern. mehr...
GEAS-Reform (2): Was jetzt auf die Verwaltung zukommt
[03.09.2026] Neue Verfahren, angepasste IT-Systeme und komplexere Rechtsfragen: Mit der GEAS-Reform wächst der Umsetzungsaufwand für die beteiligten Behörden. Sie müssen europäische und nationale Vorgaben stärker gemeinsam berücksichtigen - und up to date bleiben. mehr...
GEAS-Reform (1): Die rechtlichen Implikationen
[02.09.2026] Die GEAS-Reform regelt wesentliche Bereiche des Asylrechts nun durch unmittelbar geltende EU-Verordnungen. Damit sinken nationale Gestaltungsspielräume, während die Anforderungen an Rechtsanwendung und Verwaltungsvollzug steigen. mehr...
KGSt/Helmut-Schmidt-Universität Hamburg: Agile Arbeitsweisen in Kommunen
[01.09.2026] Die KGSt und die Hamburger Helmut-Schmidt-Universität wollen herausfinden, wie agile Arbeitsweisen in Kommunalverwaltungen eingeführt und etabliert werden. Für eine kurze Umfrage werden noch Personen gesucht, die agiles Arbeiten in ihrer Kommune voranbringen. mehr...
Vitako: Schlaglichter auf kommunale Digitalisierung
[31.08.2026] Mit einer neuen YouTube-Reihe zeigt Vitako Perspektiven aus der öffentlichen IT in kurzen Videos. In den ersten Beiträgen geht es um verlässliche digitale Infrastrukturen, digitale Souveränität und interkommunale Zusammenarbeit. mehr...
digitalSIGNAGE: Digitale Bürgerkommunikation für Rathaus & Co.
[31.08.2026] Digitale Informations- und Anzeigesysteme können das Personal in Kommunen entlasten: Sie erleichtern die Orientierung, organisieren den Besucheraufruf und informieren. Der ISO/IEC 27001 zertifizierte Anbieter digitalSIGNAGE deckt dafür ein breites Produktspektrum ab. mehr...
KGSt: Neues Verwaltungsleitbild
[27.08.2026] Die KGSt hat mit der „Netzwerkkommune“ ein neues Verwaltungsleitbild vorgelegt. Es beschreibt eine Verwaltung, die komplexe Aufgaben gemeinsam mit Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft löst. Die Steuerung solcher Netzwerke muss so angelegt sein, dass Kooperation und Vertrauen möglich werden. mehr...
Peine: Onlinedienste bekannter machen
[27.08.2026] Die Stadt Peine will ihre digitalen Verwaltungsangebote bekannter machen sowie Bürgerinnen und Bürger über deren Vorteile und Nutzungsmöglichkeiten informieren. Dazu begann nun eine langfristig angelegte Kampagne, die Werbeflächen in der Stadt und Social Media bespielt. mehr...
Saarland: Weniger Behördengänge im Trauerfall
[25.08.2026] Ein neuer Online-Dienst ermöglicht Angehörigen und Bestattungsunternehmen, Bestattungen digital anzumelden und Unterlagen hochzuladen. Nach dem Start in St. Wendel steht das Angebot nun auch in Kirkel bereit und allen saarländischen Kommunen zur Nachnutzung offen. mehr...
European Public Administration Report: Ist eine teure Verwaltung auch gut?
[25.08.2026] Deutschland leistet sich eine der teureren öffentlichen Verwaltungen Europas. Mehr Wirkung folgt daraus aber nicht automatisch. Eine Studie aus Österreich zeigt, dass es gute Organisation, qualifiziertes Personal und digitale Werkzeuge sind, die den Unterschied machen. mehr...
NExT/RuDi: Gemeinsam digital vernetzt
[25.08.2026] Das Verwaltungsnetzwerk NExT baut seine Zusammenarbeit mit der Plattform RuDi aus. Eine zentrale Dateiablage soll Dokumente aus den NExTcommunities bündeln und Beschäftigten des öffentlichen Dienstes den Austausch zwischen Treffen und über Communitygrenzen hinweg erleichtern. mehr...
Karlsruhe: Digitales, mobiles Grünflächenmanagement
[24.08.2026] Das Gartenbauamt der Stadt Karlsruhe führt ein digitales Grünflächenmanagementsystem ein. Beschäftigte können Pflegearbeiten und Kontrollen künftig vor Ort mobil dokumentieren. Einheitliche Daten und digitale Karten sollen zudem Planung, Abstimmung und Ressourceneinsatz erleichtern. mehr...
NEGZ: Studien zur digitalen Verwaltung gesucht
[21.08.2026] Wie steht es um die deutsche Verwaltungsdigitalisierung? Was läuft gut, wo liegen die größten Hürden – und wie bewerten Verwaltung, Wirtschaft oder Bürgerinnen und Bürger die Entwicklung? Dazu gibt es bereits eine Vielzahl an Untersuchungen. Das NEGZ will diese nun zusammentragen und bittet um Mithilfe. mehr...
Kleve: Online-Umfrage zur Klimaanpassung
[19.08.2026] Die Stadt Kleve befragt ihre Bevölkerung zur Klimaanpassung und setzt dabei auf methodische Beratung des Unternehmens wer denkt was. Die Ergebnisse sollen zeigen, wie die Menschen Klimafolgen erleben, welche Angebote sie kennen und wo weiterer Handlungsbedarf besteht. mehr...
Wiesbaden: Jeder dritte Parkvorgang ist digital
[18.08.2026] Das Handyparken hat sich in Wiesbaden zum Bezahlen von Parkgebühren etabliert. Über ein Drittel der Parkvorgänge werden digital abgewickelt. Die Stadtverwaltung profitiert von der komfortablen Möglichkeit ebenfalls: Die erforderliche technische Vorrichtung tragen die Parkenden bereits in ihrer Tasche. mehr...




















