HammTom Hamme hilft weiter

Chatbot Tom Hamme ergänzt ab sofort die bestehenden Kontaktmöglichkeiten der Stadt Hamm.
(Bildquelle: Stadt Hamm)
Ein digitaler Lotse hilft Bürgerinnen und Bürgern künftig dabei, schnell, einfach und übersichtlich Informationen zu Öffnungszeiten, Dienstleistungen oder Online-Angeboten der Stadt Hamm zu finden – ohne sich selbst durch verschiedene Bereiche der städtischen Internetseiten klicken zu müssen. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, ist der KI-gestützte Chatbot namens Tom Hamme seit Anfang September auf der Homepage der Stadt, im städtischen Serviceportal, in der Hamm-App und im Auftritt Digitales Hamm erreichbar. Die Anwendung basiert auf Infrastruktur des Anbieters neuraflow, die auf zertifizierten Cloud-Servern in Deutschland läuft. Der Name des Chatbots nimmt Bezug auf die Geschichte der Stadt Hamm und das 800-jährige Stadtjubiläum: Tom Hamme bedeutet Zum Hamm – so lautete der Name der Ansiedlung, die zur Stadt Hamm wurde.
„Mit Tom Hamme bieten wir den Bürgerinnen und Bürgern einen freundlichen und kompetenten Ansprechpartner um schnell und passgenaue Informationen zu unseren Dienstleistungen zu erhalten“, so Oberbürgermeister Marc Herter bei der Vorstellung des neuen Angebots. „Der Chatbot liefert den Nutzenden einen tollen Mehrwert – und entlastet gleichzeitig die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“ Ein besonderer Schwerpunkt von Tom Hamme liegt nach Angaben der Stadt auf einem möglichst barrierearmen und niedrigschwelligen Zugang. Der Chatbot könne in mehr als 100 Sprachen genutzt werden und Informationen auch in vereinfachter Sprache vermitteln. Die Bedienung sei bewusst intuitiv gestaltet: Nutzende könnten ihre Anliegen in eigenen Worten formulieren; Kenntnisse über die Strukturen oder Zuständigkeiten innerhalb der Stadtverwaltung seien nicht nötig.
Tom Hamme ergänzt die bestehenden Kontaktmöglichkeiten der Stadt Hamm. „Natürlich können sich alle Bürgerinnen und Bürger weiterhin telefonisch, per E-Mail oder persönlich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wenden“, betont Markus Kreuz, Digitalisierungsdezernent der Stadt Hamm. „Mit dem Chatbot stellen wir ihnen nun einen weiteren digitalen Kommunikationskanal zur Verfügung. Gerade bei häufig gestellten Fragen oder einfachen Informationsanliegen bietet Tom Hamme eine schnelle erste Orientierung.“ Das entlaste auch die Ansprechpersonen in der Telefonzentrale sowie den Fachämtern, die sich somit komplexen, beratungsintensiven oder persönlichen Anliegen der Bürger widmen könnten. „Tom Hamme trägt damit dazu bei, unsere Verwaltungsprozesse effizienter zu gestalten und gleichzeitig die Qualität des Bürgerservices weiterzuentwickeln“, unterstreicht Markus Kreuz.
Mit Tom Hamme setzt die Stadt Hamm nach eigenen Angaben einen weiteren Baustein ihrer Digitalisierungsstrategie um. Ziel sei eine moderne, transparente und serviceorientierte Verwaltung, deren Informationen für möglichst viele Menschen leicht zugänglich sind.
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