KleveOnline-Umfrage zur Klimaanpassung

Für die Konzeption des Fragebogens arbeitete wer denkt was mit der Klimaanpassungsmanagerin der Stadt Kleve, Merle Gemke, zusammen.
(Bildquelle: Stadt Kleve/beteiligung.nrw.de)
Die Stadt Kleve untersucht mit einer Online-Umfrage, wie die Bevölkerung Klimafolgen erlebt und welche Maßnahmen zur Klimaanpassung bekannt sind. Wie das Unternehmen wer denkt was berichtet, beriet es die Stadt bei der Konzeption und Methodik des Fragebogens sowie bei der Planung der späteren Auswertung.
Die Befragung soll sichtbar machen, wie stark sich die Menschen in Kleve von Hitze, Starkregen und Trockenheit betroffen fühlen. Zudem fragt sie, wie gut die Bevölkerung über Klimaanpassung informiert ist und welche städtischen Angebote sie kennt und nutzt. Die Rückmeldungen sollen der Stadt helfen, Maßnahmen und Kommunikation stärker an den Bedürfnissen vor Ort auszurichten.
Der Fragebogen beginnt mit Fragen zu persönlichen Erfahrungen mit Klimafolgen. Anschließend geht es um das Verständnis des Begriffs Klimaanpassung und den eigenen Informationsstand. Die Teilnehmenden können außerdem bewerten, welchen Stellenwert Klimaanpassung neben anderen kommunalen Aufgaben haben sollte.
Ein weiterer Teil befasst sich mit bestehenden Angeboten in Kleve. Dazu gehören unter anderem die Kühle-Orte-Karte, Hitzewarn-Sticker, die Refill-Initiative, öffentliche Trinkwasserbrunnen und Begrünungsmaßnahmen. Die Umfrage erfasst, welche dieser Angebote bekannt sind und genutzt werden. Zudem fragt sie, über welche Informationskanäle die Bürgerinnen und Bürger davon erfahren haben.
Auch die Bereitschaft zur Beteiligung ist Teil der Befragung. So können die Teilnehmenden angeben, ob sie Orte für die Kühle-Orte-Karte vorschlagen oder Hitzewarn-Sticker in ihrem Umfeld weitergeben würden. Ein Freitextfeld bietet Raum für weitere Vorschläge.
Für die Konzeption des Fragebogens arbeitete wer denkt was mit der Klimaanpassungsmanagerin der Stadt Kleve, Merle Gemke, zusammen. Im Mittelpunkt der Beratung standen die inhaltliche Konzeption und die methodische Gestaltung. Ziel war eine zielgruppengerechte Befragung, die Einstellungen und Wissensstände der Bevölkerung möglichst verlässlich erfasst.
Auch die spätere Auswertung wurde bei der Konzeption berücksichtigt. Das dafür entwickelte Konzept legt zentrale Analysefelder fest und benennt mögliche Vergleiche. Dazu zählen etwa Unterschiede nach Alter, Stadtteil, Engagement oder persönlicher Betroffenheit. Die Befragung selbst läuft über das Beteiligungsportal NRW.
Die Umfrage dient zugleich der Information über Klimaanpassung. Die Fragen lenken den Blick auf bestehende Angebote und auf die Folgen des Klimawandels im eigenen Umfeld. Nach dem Ende der Befragung sollen die Ergebnisse in die weitere Arbeit der Stadt einfließen.
Die Teilnahme ist bis zum 30. September 2026 über das Beteiligungsportal NRW möglich.
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