Dienstag, 11. August 2026

LVRE-Rechnung eingeführt

[03.11.2017] Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) nimmt Rechnungen nun auch in elektronischer Form entgegen. Das soll nicht zuletzt die Durchlaufzeiten beschleunigen und eine effizientere Bearbeitung ermöglichen.

Rechnungen nimmt der Landschaftsverband Rheinland (LVR) jetzt auch in elektronischer Form entgegen. Damit setzt er laut eigenen Angaben die im Jahr 2014 in Kraft getretene EU-Richtlinie über die elektronische Rechnungsstellung bei öffentlichen Aufträgen frühzeitig um. Wie der LVR mitteilt, werden auf Basis des EU-weit einheitlichen Rechnungsstandards effizientere Arbeitsprozesse für die rund 90.000 beim LVR jährlich eingehenden Rechnungen erreicht. Dabei komme das Format ZUGFeRD zum Einsatz. Der LVR entspreche mit der Umstellung auch dem zunehmendem Wunsch seiner Lieferanten und Dienstleister, Rechnungen elektronisch zu übermitteln. Schon heute werde ein Teil der eingehenden Rechnungen per E-Mail an den Verband gesendet. Erwartet werde, dass die Durchlaufzeiten durch die elektronische Verarbeitung erheblich verringert werden. Durch die Übersendung strukturierter Formate können die Daten ohne Medienbrüche oder manuelle Nachbearbeitung in die Systeme integriert und weiterverarbeitet und in einem späteren Schritt automatisch gebucht werden. „Wir freuen uns, als einer der ersten öffentlichen Auftraggeber die EU-Richtlinie umsetzen und einen vollständig digitalisierten Rechnungsdurchlauf gewährleisten zu können“, sagt Renate Hötte, Kämmerin und Dezernentin des Landschaftsverbands Rheinland. „Das neue Verfahren befähigt uns nicht nur, Rechnungen im Sinne unserer Zahlungsempfänger zügiger abzuwickeln, sondern macht zudem manuelle Nachbearbeitungen weitestgehend überflüssig. Für den LVR ist dies ein wichtiger Schritt zur Digitalisierung standardisierter Verwaltungsprozesse.“





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Finanzwesen
Zwei Personen mit Bauhelm vor einem Gebäude, im Vordergrund ein Laptop mit der PLAN4 Software
bericht

Haushaltsplanung: Belastbare Daten statt Bauchgefühl

[30.07.2026] Der kommunale Investitionsstau in Deutschland erreicht mit über 215 Milliarden Euro ein historisch hohes Niveau. Ohne belastbare Datenbasis geraten Kommunen zunehmend unter Druck. Abhilfe kann die Lösung GebäudeCheck von PLAN4 Software schaffen, die Gebäudebestände systematisch erfasst und Investitionsbedarfe vergleichbar macht. mehr...

5 Personen vor einem Gebäude_Infoma beim LK Wittmund eingeführt

Kreis Wittmund: Infoma im Einsatz

[28.07.2026] Von Haushaltsplanung und Buchungsgeschäft über Zahlungsverkehr und Mahnwesen: Der Landkreis Wittmund hat in Zusammenarbeit mit der KDO die Software-Suite Infoma eingeführt. mehr...

Bildschirm und Tastatur_VOIS
bericht

Kommentar: VOIS weitergedacht

[30.06.2026] VOIS|FIWE ist das für die VOIS-Plattform entwickelte Anwendungspaket aller kameralistischen und/oder doppischen Finanz- und Veranlagungsprozesse. Warum dessen Einsatz als Teil eines strategisch-nachhaltigen Designsystems verstanden werden sollte. mehr...

bericht

E-Rechnung: Der letzte Schritt

[09.06.2026] Kommunen sind mittlerweile dazu verpflichtet, E-Rechnungen empfangen und verarbeiten zu können. Dennoch bestehen weiterhin analoge Lücken. Diese zu schließen ist oft keine rein technische Angelegenheit, sondern betrifft auch die Organisation. mehr...

mehrere Personen stehen vor einer Leinwand mit einer Präsentation des Projekts SAP4HANA Wiesbaden

Wiesbaden: Erfolgreicher Umstieg auf S/4HANA

[20.05.2026] Mit der erfolgreichen und termingerecht abgeschlossenen Einführung von S/4HANA für Buchhaltungs- und Einkaufsprozesse hat die Stadt Wiesbaden einen wichtigen Meilenstein ihrer Digitalisierungsstrategie erreicht. mehr...

Mann im weißen Hemd sitzt mit Taschenrechner am Schreibtisch in seinem Büro

Brühl: Vorreiter der kommunalen Doppik

[18.05.2026] Zu den Vorreitern einer modernen kommunalen Finanzverwaltung zählt die Stadt Brühl: Sie entschied sich bereits Anfang der 2000er-Jahre für den Umstieg auf die Doppik. Unterstützt wurde die Stadt dabei von Beginn an von dem Unternehmen Datev. mehr...

Düsseldorfer Schauspielhaus
bericht

Düsseldorf: Von Papier zu Performance

[04.02.2026] Mit einer Low-Code-Lösung von GEBRA-IT hat das Schauspielhaus Düsseldorf seine Prozesse digitalisiert. Damit wurde nicht nur die Verwaltung der verschiedenen Unternehmensbereiche optimiert, die Software sorgt auch für mehr Transparenz und Kosteneinsparungen. mehr...

Wiesbaden: SAP-Transformation bei den Entsorgungsbetrieben

[05.01.2026] Die Entsorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden (ELW) haben ihre bestehende SAP ERP 6.0-Umgebung auf SAP S/4HANA 2023 migriert. Mit dem Projekt sollten nicht nur die Systeme modernisiert, sondern auch Altlasten bereinigt und eine stabile, wartbare IT-Basis geschaffen werden. mehr...

Blick von der Seite auf ein Orchester.
bericht

Finanzwesen: Strategisch planen

[11.12.2025] Mit der Strategischen Ressourcenplanung hat sich die Stadt Böblingen ein neues finanzielles Steuerungsinstrument erarbeitet, das ihr in finanziell guten wie auch in herausfordernden Zeiten Orientierung bietet. Die erste Bilanz ist positiv. Das Konzept hat sich bewährt. mehr...

Als erste Kommune im Freistaat Sachsen nutzt Leipzig die ePayBL-Komponente produktiv in einem Online-Antragsassistenten.

Leipzig: Migration auf SAP S/4HANA

[08.12.2025] Die Stadt Leipzig stellt ihr Finanz- und Haushaltsmanagementsystem auf SAP S/4HANA um. Im Rahmen des Projekts arbeitet die sächsische Kommune mit mehreren Partnern zusammen. mehr...

Ein Mann sitzt an einem Schreibtisch mit Steuerformularen und füllt diese manuell aus.

Nordrhein-Westfalen: Gewerbesteuerbescheid erfolgreich pilotiert

[13.06.2025] Der digitale Gewerbesteuerbescheid kann Prozesse in Unternehmen, bei Steuerberatern, Kommunen und der Steuerverwaltung vereinfachen. In Nordrhein-Westfalen sind die Kommunen nach einer erfolgreichen Pilotphase aufgefordert, die Einführung des Verfahrens – mit Unterstützung des Landes – voranzutreiben. mehr...

EDV Ermtraud: Elektronische Kassensysteme melden

[15.04.2025] Bis spätestens Ende Juli müssen elektronische Kassen(systeme) über das Programm ELSTER den Finanzbehörden gemeldet sein. Dies betrifft auch Kommunalverwaltungen und andere kommunale Einrichtungen. Der Kassenspezialist EDV Ermtraud liefert Hilfestellung zum Meldeprozess. mehr...

Bremerhaven: DIGITAL-Award für E-Rechnungsprojekt

[20.03.2025] Für ihr Projekt zur Umsetzung der E-Rechnung ist die Stadt Bremerhaven mit dem DIGITAL-Award 2024 ausgezeichnet worden. mehr...

Porträtaufnahme von Norbert Rheindorf.
interview

Gewerbesteuerbescheid: Die kritische Masse erreichen

[14.03.2025] Von der flächendeckenden Einführung des digitalen Gewerbesteuerbescheids profitieren Kommunen, Unternehmen und Steuerberatungen. Norbert Rheindorf, Line of Business Public Sector beim HKR-Hersteller Nagarro, erklärt, worauf es bei der Umsetzung ankommt. mehr...

Aachen: IT-Prüfung für 70 Kommunen

[13.03.2025] Die Stadt Aachen bietet eine IT-Prüfung auch für andere Kommunalverwaltungen an. Nun hat der Fachbereich Rechnungsprüfung seinen Jahresbericht 2024 über die IT-Prüfung in Aachen und 70 weiteren Kommunen vorgelegt. mehr...