Verwaltungsmonitor 2026Digitale Transformation im Arbeitsalltag

Wie erleben Beschäftigte die digitale Transformation der Verwaltung? Eine neue Online-Befragung sucht noch Mitwirkende.
(Bildquelle: adiruch/123rf.com)
Beschäftigte in Kommunal-, Landes- und Bundesverwaltungen sowie bei Sozialversicherungsträgern können bis zum 31. Oktober 2026 am Verwaltungsmonitor 2026 teilnehmen. Mit der bundesweiten Online-Befragung wollen das Verwaltungsnetzwerk NExT und das Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT) am Fraunhofer FOKUS erstmals erfassen, wie Beschäftigte die digitale Transformation in ihrem Arbeitsalltag erleben. Wie NExT mitteilt, ist die Teilnahme freiwillig und anonym. Die Beantwortung der Fragen unter verwaltungsmonitor.de dauert etwa 15 bis 20 Minuten.
Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag gesucht
Die Befragung soll Aufschluss darüber geben, wo digitale Lösungen die tägliche Arbeit bereits erleichtern und welche Hindernisse weiterhin bestehen. Untersucht wird zudem, wie sich die Behörden und Einrichtungen verändern, welche Faktoren den Wandel unterstützen und wie die Zusammenarbeit über Organisationsgrenzen hinweg funktioniert. Ein weiterer Themenbereich ist der Einsatz generativer Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung.
„Die Beschäftigten wissen am besten, wo digitale Lösungen ihre Arbeit schon erleichtern und wo es noch hakt“, sagte Mike Weber, stellvertretender Leiter des ÖFIT. Mit den Antworten wollen NExT und ÖFIT eine Datengrundlage aus der Innenperspektive der Verwaltung schaffen. Der Verwaltungsmonitor soll künftig jährlich durchgeführt werden, damit sich Entwicklungen im Zeitverlauf abbilden und Fortschritte vergleichen lassen.
Ergebnisse Anfang 2027
Die Ergebnisse der ersten Befragung sollen Anfang 2027 veröffentlicht werden. Vorgesehen sind ein Bericht und ein interaktives Dashboard. Außerdem wollen die Projektpartner die Erkenntnisse in Berlin vorstellen und mit Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung und Verwaltungsdigitalisierung diskutieren. Gefördert wird das Vorhaben nach Angaben von NExT vom IT-Planungsrat über die Föderale IT-Kooperation (FITKO) sowie vom Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS).
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