Samstag, 31. Oktober 2026

Stella SystemhausSoftware zum Selbermachen

[22.03.2018] G2 nennt sich die Software-Technologie, die das Stella Systemhaus entwickelt hat. Damit lassen sich Datenverwaltungsaufgaben ohne externe IT-Experten lösen, da auch Nutzer ohne Programmierkenntnisse maßgeschneiderte Lösungen erstellen können.

Mit G2 bietet die Firma Stella Systemhaus eine Software zum Selbermachen – und das ohne Programmierkenntnisse. Nach Aussage von Geschäftsführer Gerd Staudinger ist G2 ein Werkzeug, das keine vorgefertigten Datenmasken oder Formulare enthält und keinerlei Geschäftslogik besitzt. Wie das Unternehmen berichtet, verfügt das Programm aber über eine Entwurfskomponente, mit der sich Formulare (also Strukturen zur Aufnahme von Daten) aufbauen und die benötigten Geschäftsregeln einstellen lassen; immer maßgeschneidert für eine konkrete Fachaufgabe. Dabei könne es sich um die Verwaltung von Fördermitteln, aber auch von Reisekostenabrechnungen handeln.
G2 integriere bereits vorhandene Excel-Dateien und wandle sie in eine Lösung mit zentraler Datenhaltung um. Stella Systemhaus bietet dabei zwei Möglichkeiten an: Entweder entwickelt der Anbieter die Lösung für die Verwaltung und die Mitarbeiter erweitern sie später, oder die Beschäftigten bauen ihre Lösung mithilfe von G2 selbst. Programmierkenntnisse seien nicht erforderlich, da G2 auf Excel-Niveau bleibe. „Mit dem Excel-Programm lassen sich Daten allerdings immer nur erfassen, aber nicht recherchieren und zum Beispiel für einen Bericht an die Geschäftsleitung aufbereiten“, so Staudinger. Das mache erst G2 möglich.
Als weiteren Vorteil nennt das Unternehmen, dass das Wissen in der Verwaltung bleibt. Ferner sei es nicht erforderlich, alle Daten bereits von Beginn an zu kennen. Die Lösung werde schrittweise in der Institution entwickelt und könne daher immer wieder an aktuelle Anforderungen angepasst werden. „Unsere Technologie macht es jedem beliebigen Unternehmen möglich, auch die verzwicktesten Datenverwaltungsaufgaben zu lösen, ohne teure externe IT-Experten bemühen zu müssen“, erklärt Staudinger und resümiert: „Letztendlich kostet der Erwerb des Systems Stella weniger als die zeit- und kostenintensive Wartung herkömmlicher Systeme.“
Bereits eingesetzt wird die Technologie unter anderem in den Ministerien des Saarlands: Die Behördenmitarbeiter nutzen G2 laut Unternehmensangaben seit zehn Jahren für die Fördermittelverwaltung.



Stichwörter: IT-Infrastruktur, G2


Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: IT-Infrastruktur
Die bayerische Landeshauptstadt München leuchtet digital.

München: Open Source für Server-Virtualisierung

[30.10.2026] Die Landeshauptstadt München setzt bei der Virtualisierung ihrer IT-Infrastruktur künftig verstärkt auf Open Source. Mit einer hybriden Strategie will die Stadt ihre Abhängigkeit von einzelnen Herstellern verringern und Lizenzkosten besser steuern. mehr...

bericht

Registermodernisierung: Was Kommunen jetzt tun sollten

[28.10.2026] Die Registermodernisierung nimmt Fahrt auf. Was Kommunen bereits jetzt vorbereiten können, welche Erfahrungen erste Pilotprojekte liefern und wie gemeinsame IT-Lösungen die Umsetzung erleichtern sollen, diskutierten Experten im Webinar „Kommune21 im Gespräch“. mehr...

bericht

Darmstadt: Leuchtturmpolitik ist beendet

[26.10.2026] Ein massiver Ausfall des E-Mail-Systems hat in Darmstadt die Schwachstellen einer über Jahre gewachsenen IT-Infrastruktur offengelegt. Im Interview mit Kommune21 sprechen Oberbürgermeister Hanno Benz und Digitalisierungsdezernent Holger Klötzner über die Konsequenzen, welche die Stadt aus dem Vorfall zieht. mehr...

Handshake zu viert

Registermodernisierung: Gemeinsam zum cloudbasierten Register

[22.10.2026] AKDB, Komm.ONE, ekom21 und Dataport wollen eine gemeinsame Plattform für Register-as-a-Service entwickeln und betreiben. Cloudbasierte Dienste und standardisierte Adapter sollen den Anschluss von Registern an die Infrastruktur der Registermodernisierung vereinfachen. mehr...

Modernes Konzept für technischen Support mit Touchscreen-Oberfläche, die verschiedene Kommunikationssymbole anzeigt, sowie einem Headset für Kundenservice-Lösungen.

Böblingen: IT-Support teilweise ausgelagert

[13.10.2026] Die Stadt Böblingen hat die Erstannahme von IT-Störungen und Anwenderanfragen an den IT-Dienstleister enthus vergeben. Damit will die Verwaltung ihre IT-Abteilung entlasten und Kosten sparen. Die Bearbeitung der Störungen und die Verantwortung für die Fachverfahren bleiben bei der Stadt. mehr...

bericht

Cloud-Infrastruktur: Souveräne Smart City

[07.10.2026] Smarter, vernetzter, bürgerfreundlicher und trotzdem digital souverän. Städte und Gemeinden müssen sich modernisieren und gleichzeitig die Herrschaft über ihre digitale Zukunft behalten. Eine standardisierte und interoperable Cloud-Architektur hilft dabei. mehr...

Grünlich ausgeleuchteter Gang in einem Rechenzentrum, Mann mit Arbeitsweste und Tablet aus Untersicht aufgenommen
bericht

RPM Technical Solutions: Rechenzentren modernisieren – bei laufendem Betrieb

[06.10.2026] Rechenzentren müssen technisch up to date sein, um Performance und Sicherheit zu gewährleisten. Sie im Live-Betrieb ohne Ausfälle umzubauen, ist anspruchsvoll. Der Rechenzentrumsspezialist RPM Technical Solutions erläutert in einem Fachbeitrag, wie worauf es dabei ankommt. mehr...

Hand mit Holzsteinchen, auf denen Icons für Aktenordner und Pfeile aufgedruckt sind

KDN sozial: Registermodernisierung einfach erklärt

[01.10.2026] Die Registermodernisierung gilt als Basis für eine effiziente und bürgerfreundliche Verwaltung. Doch was ändert sich dadurch eigentlich für die Hersteller und Anwender von Fachverfahren? Ein Informationsangebot von KDN.sozial erläutert die wichtigen Basics. mehr...

Ausschnitt eines Computer-Keyboards, bei dem die Return-Taste die Aufschrift "Open Source" trägt.

ZenDiS: openDesk-Partnerprogramm startet

[24.09.2026] Die Nachfrage nach der digital souveränen Office- und Kollaborationssuite openDesk ist hoch. Das ZenDiS, das die Lösung seit 2024 weiterentwickelt, reagiert darauf mit neuen Bezugswegen: Erstmals können neben öffentlichen IT-Dienstleistern auch privatwirtschaftliche Cloud-Anbieter und IT-Dienstleister eigene openDesk-Enterprise-Angebote aufbauen. mehr...

Das passende Vorgehensmodell zu wählen

Hessen: Land fördert Low Code für Kommunen

[17.09.2026] Der Main-Kinzig-Kreis will die Open-Source-Plattform Limbas für den Einsatz in Kommunalverwaltungen weiterentwickeln. Das Land Hessen unterstützt das Projekt OSLOCO-Hessen mit rund 1,3 Millionen Euro. Verwaltungen sollen damit eigene Anwendungen ohne spezielle Programmierkenntnisse erstellen können. mehr...

Abgedunkelter Saal mit Holzvertäfelung, Blick über Zushcauerköpfe aufs Podium, wo man eine grüße Projektion und verschiedene Flaggen sieht.

Baden-Württemberg: Kommunalregister vor dem Umbau

[05.08.2026] Kommunen müssen ihre Register fit für die Zukunft machen. Baden-Württemberg ist mit einer Kick-off-Veranstaltung zum Identitätsdatenabruf der Kommunalregister den ersten Schritt zur Umsetzung gegangen. Informationsmaterialien zur RegMo und der Veranstaltung sollen in Kürze zur Verfügung stehen. mehr...

Luftbild der Gemeinde Eichenzell
bericht

Eichenzell: Infrastruktur setzt Maßstäbe

[24.07.2026] Mit einer kommunalen Datenplattform sowie vernetzter Sensorik hat die hessische Gemeinde Eichenzell ein starkes Fundament für die digitale Daseinsvorsorge gelegt. Perspektivisch soll die Infrastruktur auch von Nachbarkommunen genutzt werden können. mehr...

Geschäftsmann hält Puzzle mit virtuellem Symbol.
bericht

IT-Dienstleister: Next Level IT

[22.07.2026] Das Programm Komm2IT arbeitet daran, Kompetenzen zu bündeln, Doppelstrukturen zu reduzieren und landesweit einheitliche, stabile Lösungen für die Kommunen zu schaffen. mehr...

Lennart_Schaer_Stephan_Brinkmann
interview

IT-Dienstleister: Kompetenzen vereinen

[22.07.2026] Stephan Brinkmann und Lennart Schaer sprechen als Leiter über das Programm Komm2IT. mehr...

drei Personen durchtrennen vor einem Gebäude ein rotes Band

regio iT: Energieeffizientes Rechenzentrum

[14.07.2026] In Aachen hat der kommunale IT-Dienstleister regio iT sein neues Rechenzentrum namens EURaix Evolution (EVO) in Betrieb genommen. Es soll Maßstäbe bei der Energieeffizienz setzen. mehr...