Sonntag, 30. November 2025

BremenTop 10 Verwaltungsleistungen ermittelt

[24.10.2019] In einem Online-Voting unter Firmen und Handwerksbetrieben sind jetzt die Top 10 der wichtigsten Verwaltungsleistungen für die Wirtschaft in Bremen ermittelt worden. Geplant sind Interviews und Workshops mit Vertretern aus Wirtschaft und Verwaltung, um das gewünschte Online-Angebot zu verbessern.
In Bremen sind die Top 10 Verwaltungsleistungen ermittelt worden.

In Bremen sind die Top 10 Verwaltungsleistungen ermittelt worden.

v.l.: Andreas Meyer, Geschäftsführer der Handwerkskammer Bremen; Hans-Henning Lühr, Finanzstaatsrat; Dr. Matthias Fonger, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven

(Bildquelle: Pressereferat Finanzsenator)

Einfacher, schneller, digitaler – so wünschen sich die Bremer Unternehmen ihre Verwaltung. Finanz- und Wirtschaftsressort der Hansestadt konnten jetzt mit einem Online-Voting unter Firmen und Handwerksbetrieben die zehn wichtigsten Verwaltungsleistungen für die Wirtschaft ermitteln. Das teilt der Senator für Finanzen mit. Die Abstimmung sei in Zusammenarbeit mit Handelskammer, Handwerkskammer und den Unternehmensverbänden im Land Bremen durchgeführt worden. Sie habe auch ans Licht gebracht, welche Online-Dienstleistungen aus Sicht der Wirtschaft noch umgesetzt werden sollten, und wo bei vorhandenen Online-Angeboten Verbesserungsbedarf besteht.
Zu den Top 10 zählen die Eintragung ins Handelsregister, die Unbedenklichkeitsbescheinigung in Steuersachen, die Gewerbeanmeldung, Krankenversicherungsanmeldung und -beitrag, die Baugenehmigung, die Ausbildungserlaubnis, das Beantragen der Mehrwertsteuererstattung, die steuerliche An- und Abmeldung eines Unternehmens, Mutterschutz melden und das Einholen der Erlaubnis zur Sondernutzung von Straßen.
Im Rahmen des Projekts werden nun Interviews und Workshops mit Vertretern aus Wirtschaft und Verwaltung zu den zehn Themen stattfinden. Ziel ist es, Anregungen und Wünsche für optimal organisierte Verwaltungsleistungen aufzugreifen und neue Lösungen zu entwickeln. Bis Ende des Jahres sollen so Vorschläge für konkrete Maßnahmen erarbeitet werden, heißt es seitens der Bremer Senatsverwaltung weiter. Dabei würden Projekte in Bund, Ländern und bei der föderalen Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) über den IT-Planungsrat berücksichtigt.



Stichwörter: E-Partizipation, Bremen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: E-Partizipation
Mann mit Urkunde und Preis alpenrod-App geehrt

Alpenrod: Bürgerbeteiligung per App

[12.11.2025] In der Kategorie „Innovativste Bürgerpartizipation“ ist die Orts.App der Gemeinde Alpenrod gewürdigt worden. mehr...

Der Landrat hält ein Tablet in den Händen, auf dessen Bildschirm die Onlineumfrage der Kreisverwaltung Stade zu sehen ist.

Kreis Stade: Umfassende Onlineumfrage

[04.11.2025] Der Kreis Stade will seine Angebote noch besser an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger ausrichten. Mit diesem Ziel hat er eine anonyme Onlineumfrage gestartet. Es ist die bislang umfassendste Umfrage des Landkreises. mehr...

Frankfurt paulsplatz Sitzbänke

Frankfurt am Main: Frankfurt beteiligt sich

[30.10.2025] Die Beteiligungsplattform „Frankfurt fragt mich“ zeigt konkrete Erfolge: Die Ideen aus der Bevölkerung gestalten die Mainmetropole. Online werden die erfolgreich umgesetzten Bürgerideen vorgestellt. mehr...

Poster mit Edin Hasanovic, der für Frankfurter Bürgerbeteiligungsportal wirbt

Frankfurt am Main: Werbung für Bürgerbeteiligung

[27.10.2025] Die Stadt Frankfurt am Main wirbt mit einer Social-Media- und Plakatkampagne für Bürgerbeteiligung in der Mainmetropole. Hierfür konnten prominente Frankfurterinnen und Frankfurter gewonnen werden. mehr...

Panoramablick auf eine Stadt, die mit digitalen Informationen vernetzt ist.

Hochschulallianz Ruhr: Weiterbildungsangebot für Kommunen

[23.10.2025] Mit einem Kurs zu digitalen Partizipationsformaten reagiert die Hochschulallianz Ruhr auf die hohe Weiterbildungsnachfrage von Kommunen. Der Kurs ist auf die kommunale Praxis ausgerichtet. Er steht allen Mitarbeitenden offen, unabhängig von formalen Bildungsabschlüssen. mehr...

Screenshot der Startseite zur Onlineumfrage in Arnsberg.

Arnsberg: Onlineumfrage zur Digitalisierungsstrategie

[15.10.2025] Die Stadtverwaltung Arnsberg möchte ihre Dienstleistungen einfacher, schneller und bürgerfreundlicher machen. Wie das aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger gelingen kann, will die Kommune in einer Onlineumfrage herausfinden. mehr...

Screenshot der Startseite von unser.lich.de

Lich: Bürgerbeteiligung geht online

[16.09.2025] Mit der Charta für Bürgerbeteiligung und dem Beteiligungsbeirat hat die Stadt Lich in den vergangenen Jahren wichtige Grundlagen für die Bürgerbeteiligung geschaffen. Mit einer Onlineplattform geht sie nun den nächsten Schritt. mehr...

Screenshot Mängelmelder Großostheim

Großostheim: Mängelmelder im Einsatz

[10.09.2025] Über einen Mängelmelder verfügt jetzt die Marktgemeinde Großostheim. Damit sollen der Bürgerservice verbessert und Verwaltungsmitarbeitende entlastet werden. mehr...

Laut einer Fraunhofer-Studie ist Open Data der Schlüssel für noch mehr Bürgerbeteiligung in Kommunen.

Hessen: Beteiligungsportal für Kommunen

[04.09.2025] Hessens Kommunen können künftig ein Beteiligungsportal kostenfrei nutzen, das bereits erfolgreich in der Landesverwaltung zum Einsatz kommt. Die Lösung basiert auf dem Beteiligungsportal Sachsen, das von Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Sachsen-Anhalt gemeinsam weiterentwickelt wird. mehr...

Screenshot der Seite "Politik in Wuppertal"

Wuppertal: Einblick in lokale Entscheidungswege

[01.09.2025] Die Stadt Wuppertal hat ihr Informationsangebot zur Lokalpolitik erweitert. Neu sind Informationen zu Ausschüssen und Beiräten, eine Recherche-Funktion sowie Texte in leichter Sprache. Bürgerinnen und Bürger sollen so zur Mitgestaltung eingeladen werden. mehr...

Startbildschirm der App Frankfurt fragt mich.

Frankfurt fragt mich: App-Design angepasst

[13.08.2025] Seit Frühjahr ist die überarbeitetet Beteiligungsplattform Frankfurt fragt mich online. Nun wurde auch das Design der zugehörigen App angepasst. mehr...

Laut einer Fraunhofer-Studie ist Open Data der Schlüssel für noch mehr Bürgerbeteiligung in Kommunen.

Sachsen: Neue Förderrunde für kommunale Beteiligung

[06.08.2025] Sachsen unterstützt erneut kommunale Beteiligungsprojekte. Kommunen und zivilgesellschaftliche Träger können bis zum 18. September Förderanträge stellen. Die nächste Informationsveranstaltung zur Antragstellung findet am 19. August digital statt. mehr...

Screenshot der Startseite von Mein-Landkreis-Muenchen.de.

Kreis München: Zentrale Beteiligungsplattform

[05.08.2025] Mit einer neuen Beteiligungsplattform will der Landkreis München transparenter werden. Die Bürgerinnen und Bürger erhalten hier Informationen zu aktuellen und künftigen Projekten. Auch können sie die Vorhaben kommentieren, eigene Ideen einbringen oder sich in Onlineforen austauschen. mehr...

Ordentlich zusammengestellter Sperrmüll stapelt sich vor einem Mehrfamilienhaus.
bericht

Anliegenmanagement: Den Alltag erleichtern

[01.08.2025] Die Stadt Dinslaken hat eine Individualerweiterung innerhalb des digitalen Anliegenmanagementsystems MeldooPLUS entwickelt. Das Beispiel zeigt, wie kommunale Dienstleistungen digitalisiert und in bestehende Verwaltungsabläufe integriert werden können. mehr...

Porträtaufnahme von Eileen O’Sullivan.
interview

Bürgerbeteiligung: Frankfurt fragt

[24.07.2025] Eileen O’Sullivan, Leiterin der Stabsstelle für Bürger:innenbeteiligung der Stadt Frankfurt am Main, spricht über die Bedeutung von Beteiligung, E-Partizipation und die neue Richtlinie für Öffentlichkeitsbeteiligung. mehr...